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Sozialpsychologie (Subject) / Aggression (Lesson)
- Definition und Arten von Aggression absichtliches zufügen von Schaden, den das Opfer vermeiden möchte instrumentelle Agg: bestimmtes Ziel durch Agg erreichen feindselike/reaktive/affektive Agg: dient ausschließlich dazu jemand anderem zu schaden, resultiert häufig aus Wut/Provokation; Keine Kosten-Nutzen-Bilanz; negative Konsequenzen werden in Kauf genommen physische vs verbale Agg direkte Agg: Täter richtet sein Verhalten offensichtlich gegen Zielperson indirekte Agg: Versuch Schadensabsicht zu verbergen (Einbeziehung dirtter, soziale Netzwerke) nicht jede Agg ist physisch, aber jede Gewalttat ist Agg
- Verschieden psychologische Erklärungsansätze für Aggression Triebtheoretischer Ansatz: Agg ist Instinkt und gehört zur menschlichen Natur, Vorteile in der Evolution Freudsche Katharsishypothese: Ausleben einer Agg durch Ersatzhandlung führt zur Redukton der Agg -> eher nicht, wenig empirisch belegt Biologischer Ansatz: Kampfinstinkt zur Genweitergabe, auch evolutionär Neurochemische und hirnphysiologische Korrelate: Amygdale in Gefahrensituationen aktiviert und kontrolliert Agg Serotonin hemmt agg Impulse schwacher Zusammenhang von Testosterung und Agg
- Frustrations-Aggressions-Hypothse Agg setzt immer Frustrationserleben voraus, aber nicht jede Frustration führt zu Agg Kognitiv-neoassoziationistisches-Modell: Frustration führt zu agg Verhalten, wenn negative Gefühle damit verbunden sind
- Frustrations-Aggressions-Hypothse Agg setzt immer Frustrationserleben voraus, aber nicht jede Frustration führt zu Agg Kognitiv-neoassoziationistisches-Modell: Frustration führt zu agg Verhalten, wenn negative Gefühle damit verbunden sind
- Risikofaktoren für Agg subjektive Wahrnehmung (Ultimatum-Spiel): Anpassung eigenen Verhaltens, um Agg zu entgehen Ablehnung und Zurückweisung/fehlende Wertschätzung Soziale Isolation und Ausgrenzung long hot summer effect: bei extremer Hitze/Kälte mehr Agg, da Wetter als unangenehm wahrgenommen -> affektive Beeinflussung Waffeneffekt/weapon effect
- soziokognitiver Ansatz für Agg wie Frustrations-Agg-Hypothese: soziale Situation spielt Rolle zusätzlich: Agg wird im Laufe der Sozialisation erlernt (Beobachtung->Nachahmung); beeinflusst durch Belohnung/Bestrafung Studie zur Nachahmung: Bobo Doll (Bandura et al.) Media-Violence-Effect: Agg Inhalte in Massenmedien als situative Aggstimuli/Aggmodelle
- Messung von Agg aggV: wie lange halten VPs bspw. die Hand des Opfers ins kalte Wasser Agg Affekt: Selbstbericht mit Fragebogen anhand von 4 adjektiven und 10-stufiger Skala Agg Kognitionen: Messung implizit über Reaktionszeiten oder Wortvervollständigungen (Lücken füllen mit agg Wort oder neutralem Wort)
- Allgemeins Aggressionsmodell/General Agression Model/GAM Eingangsvariablen (Persönlichkeitsvariablen, situative Variablen) -> Aktueller Ist-Zustand (Emotionen, Kognitionen, Arrousal) -> Bewertungsprozesse (Automatische Bewertung + evlt. Konrtollierte Bewertung) -> Ergebnis (Verhalten)
- Reduktion von Agg in der Gesellschaft Bestrafung von Agg kritisch, da Frustration ausgelöst wird und als AggStimuli wirken kann generell Reduktion von Frustrationsstimuli in Medien, am Arbeitsplatz etc. Anti-Aggressions-Training: Verhalten anderer korrekt interpretier Alternativen zu agg Problemlösestrategien finden Psychoedukative Elemente: Sozialisation Metakognition: Selbstreflexion
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