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Marketingimplementierung (Subject) / 3. Kapitel (Lesson)
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- Neuropsychologische Messverfahren - Elektrische Aktivität 1.EEG 2.MEG 1. Messung elektrischer Spannungsschwankungen an der Hirnoberfläche + gute zeitliche Auflösung+ einfache Apparatur und Datenanalyse+ geringe Messkosten 2. Erfassung von Veränderungen magnetischer Ströme entlang oberflächennaher Nervenfasern + gute zeitliche Auflösung- Eingeschränkte räumliche Auflösung- Hohe Messkosten, komplexe Datenanalyse
- Neuropsychologische Messverfahren - Stoffwechselaktivität 1. PET 2. fMRT 1. Nuklearmedizinische Technik zur Untersuchung von Stoffwechselvorgängen in den Nervenzellen + gute räumliche Auflösung- Schlechte zeitliche Auflösung- Verabreichung radioaktiver Kontrastmittel- hohe Messkosten, komplexe Datenanalyse 2. Messung von Stoffwechselvorgängen mittel magnetischer Eigenschaften des Blutes + gute räumliche Auflösung+ zeitliche Auflösung besser als bei EEG und MEG- hohe Messkosten, komplexe Datenanalyse
- Neuropsychologische Messverfahren - Aktivität des peripheren Nervensystems 1. Hautwiderstandsmessung 1. Messung der Intensität von Aktivierungsschwankungen mittels Veränderungen des Hautwiderstands + einfache Apparatur und Datenanalyse+ geringe Messkosten- keine Aussage über Valenz der Aktivierung- viele schwer eliminierbare Störfaktoren
- Neuropsychologische Messverfahren - Aktivität des Herzkreislauf-Systems Herz- und Pulsfrequenzmessung 1. Messung der Intensität von Aktivierungsschwankungen mittels Veränderungen des Herz- bzw. Pulsschlages + einfache Apparatur+ geringe Messkosten- keine Aussage über Valenz der Aktivierung- viele schwer eliminierbare Störfaktoren
- Neuropsychologische Messverfahren - Aktivität der Gesichtsmuskeln 1. EMG 1. Messung des Ausdrucksverhaltens durch Zuordnung der Bewegung einzelner Gesichtsmuskelpartien zu Gesichtsausdrücken + relativ einfache Apparatur+ geringe Messkosten- viele schwer eliminierbare Störfaktoren
- Neuropsychologische Messverfahren - Aktivität der Augen 1. Blickverlaufsmessung 1. Messung von Veränderungen der Pupillenbewegung als Indikator für die Wahrnehmung von Stimuli + relativ einfache Apparatur+ geringe Messkosten- viele schwer eliminierbare Störfaktoren
- Wichtige Formen der Beobachtung Feldbeobachtung <---- Beobachtungsort ----> Laborbeobachtung Persönliche Beobachtung <---- Datenerhebung ----> apparative Beobachtung Teilnehmende Beobachtung <---- Rolle des Beobachters ----> nicht-teilnehmende Beobachtung
- Vor- und Nachteile von Beobachtung Vorteile: - Keine Abhängigkeit von der Auskunftsbereitschaft und Verbalisierungsfähigkeit der Probanden- Erfassung von Sachverhalten möglich, die Probanden häufig selbst nicht bekannt sind Nachteile: - Beobachtungsfehler durch selektive Wahrnehmung- Untypisches Probenden-Verhalten in Laborsituationen- Beobachtungssituationen sind oft nicht wiederholbar- Bestimmte Sachverhalte lassen sich nicht beobachten (zb. Einstellungen, Image, Einkommen..)
- Vor- und Nachteile der schriftlichen Befragung Vorteile: - Probanden sind geographisch sehr gut zu erreichen- Kein Interviewer-Bias- Relativ geringe Kosten Nachteile: - Non-Response-Problem --> geringer Rücklauf- Fragenumfang ist i.d.R. begrenzt- Einfluss von dritten kann nicht ermittelt werden
- Vor- und Nachteile der mündlichen Befragung Vorteile: - Relativ geringe Verweigerungsquote- Zusätzliche Beobachtung der Probanden möglich- Steuerung der Fragenreihenfolge- Rückfragen sind möglich Nachteile: - Hohe (Personal-)Kosten- Interviewer-Bias --> Anwesenheit des Interviewers führt zu falschen Ergebnissen
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- Vor- und Nachteile der telefonischen Befragung Vorteile: - Probanden sind geographisch sehr gut erreichbar- Einheitlicher Erhebungsstichtag möglich- Simultane Rückkopplung möglich Nachteile: - Beschaffung gültiger Mail-Adressen- Einfluss von dritten ist nicht ermittelbar- Akzeptanz ist sehr gering- Darstellungsproblem bei unterschiedlichen Browsern
- Vor- und Nachteile der Online Befragung Vorteile: - Geringe Versand- und Erhebungskosten- Integration von multimedialen Gestaltungselemente- Automatisierte schnelle Datenauswertung- Kein Interviewer-Bias Nachteile: - Beschaffung gültiger Mail-Adressen- Einfluss von dritten nicht ermittelbar- Akzeptanz ist sehr gering- Darstellungsproblem bei unterschiedlichen Browsern
- Customer Focus Groups (Kundenkonferenz) Ziele: - Ermittlung spontaner Kritik und Verbesserungsvorschläge- Vertiefung von Problem- und Innovationsfeldern aus Kundensicht Merkmale: - Spezielle Form der Kundendiskussion- Offen geführte, leitfadengestützte Diskussion- 8-10 Teilnehmer
- Vor- und Nachteile der Customer Focus Groups Vorteile: - Höhere Produktivität als bei Einzelinterviews- Stark an Kundensicht ausgerichtetes Verfahren- Kosten für tiefgehende Informationen sind relativ gering Nachteile: - Keine Generalisierbarkeit der Ergebnisse- Tiefe / Detaillierbarkeit ist von den CFG-Teilnehmern abhängig- Gefahr des Moderator-Bias
- Güterkriterien der Messung / Datenerhebung O - R - V Objektivität: - Unabhängigkeit der Messergebenisse vom Untersuchungsleiter--> Mehrere Personen kommen zum gleichen Untersuchungsergebnis Reliabilität: - Formale Genauigkeit der Messung--> Die Messwerte sind bei konstanter Bedingungen reproduzierbar --> Frei von Zufallsfehlern Validität: - Materielle Genauigkeit der Messung, indem ein zu untersuchender Sachverhalt auch tatsächlich erfasst wird --> Frei von systematischen Fehlern
- Multitrait - Multimethod - Matrix 1) Konvergenzvalidität 2) Diskriminanzanalyse 1) Gibt an, wie stark die mit unterschiedlichen Methoden gemessenen Koeffizienten für dasselbe Konstrukt korrelieren 2) Wie stark verschiedene Konstrukte, die mit denselben Methoden gemessen wurden korrelieren
- Vorgehensweise bei der Konstruktion eine standardisierten Fragebogens 1. Festlegung der Frageninhalte--> Ableitung von Testfragen aus Programmfragen 2. Festlegung der Fragentaktik--> Offene oder geschlossene Fragen? 3. Festlegung der Fragenformulierung--> Verständlichkeit (Sprache der Probanden), Neutralität der Fragen 4. Festlegung der Fragenreihenfolge--> Didaktiv überprüfen, erst "Eisbrecherfragen" und dann Sachfragen 5. Festlegung des optischen Fragebogen-Layouts--> Ansprechende und motivierende Gestaltung --> Pre-Test
- Anforderungen an die Fragenformulierung - Frage sollte von allen Probanden gleich verstanden werden --> einfache, eindeutige Begriffe - Möglichst kurz und schlicht aufgebaut - Keine doppelte Verneinung - Notwendige Fachbegriffe klar definieren und beschreiben
- Priming Der Inhalt frühzeitig gestellter Fragen kommt einem Befragten bei späteren Fragen wieder schneller ins Gedächtnis