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Klinische 2 (Subject) / 042 motivierende Gesprächsführung (Lesson)

motivational Interviewing

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  • Motivational Interviewing Autoren Definition Miller und Rollnick Motivational Interviewing m t ist ein Direktives, klientenzentriertes Beratungskonzept  Zur Lösung ambivalenter Einstellungen  Gegenüber Verhaltensänderungen
  • Motivational Interviewing Hintergrund Humanistische psychologie Modell der Stadien der Veränderungsbereitschaft  Experimentelle SozialpsychologieSelbstwirksamkeitsforschung
  • Motivational Interviewing Hintergrund Humanistische Psychologie Modifikation des klientenzentrierten Vorgehens Empathie Akzeptanz Selbstaktualisierung
  • Motivational Interviewing Hintergrund Modell der Stadien der Verändeurngsbereitschaft Prochaska und DiClemente 1. Absichtslosigkeit Precontemplation 2. Absichtsbildung kontemplation  3. Vorbereitung Determination / Preperation  4. Handlung aktion  5. Aufrechterhaltung Maintenance
  • Motivational Interviewing Geist und Menschenbild Grundannahme: Alle Menschen haben Motivation und das Potenziel zur Veränderung  Selbstbestimmung ist wichtig  Wiederstand ist kein Makel sondern Ausdruck von Dessonanz in der Beratung  Logische konsequenz:  Partnerschaftliches Arbeitsbündnis
  • Motivational Interviewing Prinzipien 1. Empathie ausdrücken2. Diskrepanz entwickeln 3. Beweisführung vermeiden 4. Widerstand aufnehmen  5. Selbstwirksamkeit fördern
  • Motivational Interviewing Prinzipien 1. Empathie ausdrücken Versuch des Therapeuten die Gefühle und Vorstellungen des klienten ohne Wertung zu verstehen und nachzuvollziehen  Entscheidend ist nicht die zustimmung sondern respektvolles und um Verständnis bemühtes Zuhören.
  • Motivational Interviewing Prinzipien 2. Diskrepanz entwickeln Identifikation und Aktualisierung bedeutsamer persönlciher Ziele  Wiederspruch zwischen erreichen der Ziele und gegenwertigem Verhalten entdecken
  • Motivational Interviewing Prinzipien 3. Beweisführung vermeiden Notwendigkeit einer Veränderung wird nicht nachgewiesen.  Alternative. Problembewusstsein des Patienten stärken Dadurch erhöht sich für den Patienten selbst die Notwendigkeit etwas zu tun.
  • Motivational Interviewing Prinzipien 4. Widerstand aufnehmen Reagiert der Patient mit widerstand nutzt der Therapeut dies als Information.  Ziel:  Erkenntnisgewinn in Richtung Veränderung verchaffen  Technik Fragen und Probleme werden an den Patienten zurückgegeben So wird auch seine Mitarbeit gefördert.
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  • Motivational Interviewing Prinzipien 4. Widerstand aufnehmen Grundprinzipien konstruktiven Therapeutenverhaltens im Umgang mit Widerstand 1. Nicht für die Veränderung argumentieren 2. Widerstand nicht direkt begegnen sondern geschickt umlenken  3. Zu neuen Perspektiven einladen, nicht vorschreiben  4. Klienten aktiv in den Prozess der problemlösung einbinden
  • Motivational Interviewing Prinzipien 4. Widerstand aufnehmen Grundprinzipien konstruktiven Therapeutenverhaltens im Umgang mit Widerstand Förderung von Changetalk Changetalk=  Herausarbeiten der Persönlichen gründe und Vorteile des individuums welche für eine veränderung sprechen.  Es werden Äußerungen verstärkt mit denen Patienten ihre Fähigkeit, Bereitschaft, Gründe und Wünsche für eine Veränderung zum ausdruck bringen können.
  • Motivational Interviewing Prinzipien 5. Selbstwirksamkeit fördern Betonung der persönlichen Verantwortung  Hoffnungsinduktion: Die notwendigen Schritte kann der Patient selbst erfolgreich unternehmen
  • Motivational Interviewing Evidenz Noonan und Neyers – 9 von 11 Studien im Drogenbereich Dunn et al. 29 gemischte Studien durchgehend positiv Luhndal et al positiv in medical care settings 2013 Foxcroft 2014 keine Belege für Wirksamkeit bei Prävention on Alkoholmissbrauch Mun 2015 wie bei Foxcraft