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Sozialpsychologie (Subject) / Grundlagen der Sozialpsychologie (Lesson)
- Methodischer Individualismus frühe Annahme, dass Mensch sich in Gruppe genau so verhält wie als Individuum, nur mit höherer Intensität Verständnis des Individuums hätte gereicht, um Gruppenverhalten zu verstehen
- Behaviorismus Stimulus-Response-Schema Untersuchung mit naturwissenschaftlichen Methoden Durchschnittliches Verhalten einer Stichprobe hat höchsten Vorhersagewert
- Heutige Sichtweise Wechselwirkung zwischen Situations- und Persönlichkeitseigenschaften (interaktionistisch) Behaviorismus + Kognition + Emotion
- Situationismus Einfluss der Situation ist zentral für nachfolgendes menschliches Verhalten
- Dispositionismus Persönlichkeitsmerkmale bestimmen Handeln, egal in welcher Situation Menschen sehen bei sich selbst eher den Einfluss der Situation, bei anderen eher die Charaktereigenschaften (z.B. jemand gibt wenig Trinkgeld -> Geizhals)
- Europäische vs Amerikanische SozPsy Euro: Fokus auf Einfluss von Gruppenzugehörigkeiten, soziale Identität Amerika: Fokus auf Eigenschaften des Individuums in Interaktion mit soz Umfeld
- Pluralistische Ignoranz Orientierung am Verhalten anderer, um Situation (vermeintlich) besser einzuschätzen
- Soziale Projektion Übertragen von eigenen Denkmustern auf andere: Wahrnehmung, dass sich die meisten Menschen so verhalten wie man selbst
- Wissenschaftstheoretische Grundlagen SozPsy grundsätzlich and Kausalität von Ereignissen interessiert Empirismus Verifikationsprinzip: Hypothese als bewisen, wenn Beobachtungen mit Vorhersagen übereinstimmen Prinzip des kritischen Rationalismus: Hypothese gilt als Verworfen, wenn es unstimmige Beobachtungen gibt
- Forschungsmethode Qualitative: Einzelfallanalysen Verhaltensbeobachtung (Sonderform verdeckte Methode); Nachteil: Kognition/Emotion schwer zu beobachten Quantitative: z.B. Fragebögen Korrelationsmethode/Quasi-Experiment: AV schon vorhanden, r von -1 bis +1 Echtes Experiment
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