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Sozialpsychologie (Subject) / Stereotype, Vorurteile und Rassismus (Lesson)

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  • Stereotyp Menschen kategorisieren gern die Welt, Menschenzuordnung in Gruppen mit entsprechenden Merkmalen dient als Vereinfachung und soziale Orientierungshilfe (-> subjektiv bessere Verhaltensvorhersage). kognitiver Natur positiv, negativ oder neutral Ein Stereo ist die verallgemeinernde Zuschreibung bestimmter Eigenschaften und Merkmale auf alle Mitglieder einer Gruppe, wobei Unterschiede zwischen Gruppenmitgliedern unberücksichtigt bleiben Stereos können sowohl Ursache als auch Folge von Vorurteilen sein
  • Vorurteil negative Bewertung, ablehnende Haltung gegenüber Menschen aufgrund ihrer Mitgliedschaft in einer Gruppe negative emotionale Komponente im Vordergrund
  • Diskriminierung ist der verhaltensbezogene Ausdruck von Stereos und Vorurs bezeichnet feindseliges und abwertendes Verhalten ggü Personen, das aufgrund deren Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe gezeigt wird.
  • Merkmale vorurteilender Personen in der Gesellschaft autoritäre Erziehung führt zu Intolerang ggü. Ambiguität und dem need for closure Strukturierung in homogen erscheinende Gruppen, essentialistisches Denken (Klarheitsbedürfnis) induktive Schlussfolgerung: Schlussfolgerung über Person aus deren Gruppenzugehörigkeit Ideologie der Ungleichheit und Abwertung Fremdgruppe aversiver Rassismus (unbewusst/subtil ausgelebt), negative Emotion besiegt Kognition
  • Messung von Stereotypen und Vorurteilen Bogus Pipeline: Fake Lügendetektor, mehr Wahrheit von VP Verdeckte Beobachtung Erfassung physiologischer Reaktionen: Stirnrunzeln, Augenbrauen Impliziter Assoziationstest IAT
  • Aktivierung und Anwendung von Stereotypen System 1: automatische Reaktion, Reiz unbewusst verarbeitet/bewertet, schnelles Handeln, Vorurteil System 2: überwacht und korrigiert (falls notwendig) System 1, an allen komplexen mentalen Aktivitäten beteiligt, Ressourcen erholen sich langsam Bewusste Regulationsstrategie können in System 1 integriert werden Rebound-Effekt: Vorurs treten besonders stark auf, wenn kurz vorher bereits unterdrückt Unterdrückung Vorurs führt zu verminderter Leistungsfähigkeit: Stroop-Effekt
  • Wege zur Abschwächung von Vorurteilen bewusste Regulationsstrategien (S2-> S1) persönliche Erfahrungen treten in den Vordergrund Alloport’s Kontakthypothese: Kooperativer und egalitärer Kontakt zwischen Menschen verschiedener Gruppenzugehörigkeit führt zu Reduktion der Vorurs.
  • Stereotype threat Bedrohung durch Stereotype für Stereotypisierte self-fulfilling-prophecy körperliche Stressreaktion Verstärktes Self-monitoring hinsichtlich eigener Leistung Umgang mit negativen Emotionen und Gedanken
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