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Klinische 2 (Subject) / 022 Diagnostik und allgemeine Grundlagen (Lesson)
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- Aufgaben des Gutachters Prüfung des im Bericht dargestellten Behandlungsund kostenplan darauf ob 1. Eine Erkrankung beim Patienten vorliegt 2. Die Geplante Therapie bei der Art der Erkrankung indiziert ist 3. Vorgeschlagene Therapie ein Richtlinienverfahren ist 4. Vorgeschlagene therapie eine in dem Fall eine hinreichend günstige Prognose zulässt Gibt dann an die KK eine Empfehlung 1. Uneingeschränkte Empfehlung 2. Eingeschränkte Empfehlung und . Probetherapie 3. Ablehnung Kostenübernahme
- Beantragung einer Therapie Ziele des Gutachterverfahrens Schutz des Kassenärztlichen Systems vor ausnutzung Standard der Therapeuten soll auf einem hohen Niveau bleiben – bericht stellt hohe Anforderungen – fraglich Nebeneffekt: guter Shcutz vor Kunstfehlern Nicht nötig bei Kurzzeittherapie
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 1. Symptomatik 2. Lebensgeschichtliche Entwicklung und Krankheitsanamnese 3. Psychopathologischer Befund zum zeitpunkt der Antragsstellung 4. Somatischer Befund 5. Verhaltensanalyse 6. Diagnose zum Zeitpunkt der Antragsstellung 7. Therapieziele und Prognose 8. Behandlungsplan
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 1. Symptomatik Grund des Patienten in die Therapie zu kommen Beschwerden Beschreibung spontan berichteter und erfragter Symptome aus Erstgespräch Integration wörtlciher Zitate Evtl berichte von Beziehungspersonen
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 2. Lebensgeschichtliche Entwicklung und Krankheitsanamnese Welche biographischen belastenden Faktoren tragen zur Symptomatik bei Darstellung der Lerngeschichtlichen Entwicklung, die zur Symptomatik führte und relevant ist Biograpphissche Lebensumstände die zur Entwicklung oder Aufrechterhaltung der Störung beitragen Hypothese welche lebensumstände zur Symptomatik führten = Psychische und körperliche Entwicklung unter Berücksichtigung der familiären Situation, verstärkung Bestrafung Bildungsgang, berufliche Situation Darstellung besonderer auffälligkeiten und Belastungen wie Auslösebedingungen Weitere Informationen 1. Eltern: Beziehung, Erziehungsstil 2. Geschwister: Beziehung, Geschwisterreihe 3. Stärken und Schwächen 4. Aktuelle lebenssituation 5. Ressorcen 6. Frühere Behandlungen
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 3. Psychopathologischer Befund zum Zeitpunkt der Antragstellung Ziel: Durch beschreibung soll beim Gutachter ein Bild vom Patienten entstehen Äußeres Erscpositive heinungsbild Kontaktaufnahme Raumzeitliche Orientierung Gedächnis Formale und inhaltliche Denkstörungen Affektive Störungen Antrieb Psychomotorik Vegetative Symptomatik Suizidalität
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 4. Somatischer Befund Bezieht sich vor allem auf Ärztliche aussage – angaben ob bedarf für eine Psychotherapie besteht Notwendigkeit einer ärztlichen mitbehandlung und über initiierte ma´nahmen Relevante vor- und Parallelbehandlungen zb. Medikamente
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 5. Verhaltensanalyse Zusammenfassendes theoretisches Modell der Erkrankung Meist angelehnt an das s o r k c Modell oder als Verhalten in Situationen VIS
- • VIS • Verhalten in Situationen - Analyse
- Vis Situation als vorausgehende Bedingung Interne und externe Bedingungen, die dem Verhalten vorausgehen Zb. Kritische Situationen, Stimmung, Räumlihc- zeitliches setting
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- Vis Organismusvariable als vermittelnde Bedingung Unterscheidung von wahrnehmungsprozess und weiterer innerer Verarbeitung Selektive wahrnehmung – orientieren, kodieren und Aufnehmen von Informationen Interpretation der Situation = bedeutungszuschreibung, abwägen weiterer Handlungen Selbstinstruktionen
- Vis Verhalten als Av Betrachtung des Verhaltens auf folgenden Ebenen Motorisch – beobachtbare Verhaltensäußerung Emotional – subjektives Erleben Kognitiv – gedanken und bildhafte Vorstellung Physiologisch – körperliche Reaktionen , empfindungen
- Vis Konsequenzen als nachfolgende bedingungen Unterscheidung kurzfristiger und langfristiger Konsequenzen Unterscheidung externer und interner Konsequenzen Arten von Konsequenzen: Positive und negative verstärkung Direkte und indirekte Bestrafung
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 5. Verhaltenanalyse Funktionsanalyse: Darstellung der verstärkenden Konsequenzen, die ein Problemverhalten (Symptom) hat/ hatte Darstellung der Ressourcen des Patienten, Bewältigungsstrategien und von Verhaltensaktiva zb. (Stärken, besondere Fertigkeiten etc.) Verhaltensanalyse muss zeigen, wo auf Grund derwirksamen Bedingungsfaktoren für StörungenAnsätze für die Verhaltenstherapie gegeben sind
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 6. Diagnose zum Zeitpunkt der Antragsstellung Diagnosen leiten sich logisch aus der Verhaltensanalyse und der Symptomatik ab Angabe der Diagnose in Bezug zu ICD-10 ggfls. zusätzlich unter Angabe des DSM-5
- Leitfaden zum schreiben eines berichtes auf Erstantrag – Verhaltenstherapie 7. Therapieziele und Prognos Therapieziele: möglichst operationale Beschreibung der Ziele Prognose: Einschätzung der Aussicht auf Erfolg der Therapie unter Berücksichtigung von Motivierbarkeit Krankheitseinsicht Belastbarkeit Umstellungsfähigkeit im Denken des Patienten ggf. Einschätzung der Mitarbeit der Bezugspersonen und ihrerUmstellungsfähigkeit und Belastbarkeit