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Klinische 2 (Subject) / 011 Rechtliche Grundlagen 1 (Lesson)

Einführung

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  • • Startschuss für die Überprüfung der Wirksamkeit von Psychotherapie o Eysenck 1952 Keine Verbesserung durch TherapiePsychoanalyse ist sogar schädlich  24 Studien
  • • Gesellschaftliche Betonung von Kurzzeittherapie o Bis 50er Jahre immer Langzeittherapieo Deutschland ist eines weniger Länder wo langzeittherapie finanziert wird. o In Amerikanischen Praxen durchschnittlich 5 Sitzungen bezahlt
  • Gegenwärtige Situation Gegenwertige Psychotherapierealität Große Anzahl und Diversität von Therapeuten und Verfahren Dominanz eklektische und integrativer Praxis Keine systematische Überprüfung des Therapieerfolgs  Lange wartezeiten durchschnitt etwa 12,9 Wochen
  • Gegenwärtige Situation Gesundheitspolitische Entwicklung  Orientierung am Modell der evidenzbasierten Praxis Betonung von kurzzeittherapien
  • Relevante Gesetzestexte und Rechtsvorschriften für Psychotherapie in Deutschland Sozialgesetzbuch 1-5 Psychotherapeutengesetz Psychotherapierichtlinien  Von Bundestag, Bundesrat und Bundesausschuss
  • Erstes Buch sozialgesetzbuch – Allgemeiner Teil Sozialversicherung Recht auf zugang zu Sozialversicherung  Versicherte haben ein Recht auf  1. Notwendige Maßnahmen zum Schutz, erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung der Gesundheit du der Leisstungssfähigkeit  2. Wirtschaftliche Sicherheit bei Erkrankung , verminderte Erwerbsfähigkeit, Alter
  • 5 Zweige der deutschen Sozialversicherung Arbeitslosenversicherung Gesetzliche Krankenversicherung  Pflegeversicherung  Rentenversicherung  Unfallversicherung
  • Fünftes Buch Sozialgesetzbuch allgemeiner Teil Leistungen Die Krankenkassen stellen den Versicherten Leistungen zur Verfügung  Nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot  Soweit diese nicht der Eigenverantwortung der Versicherten zugerechnet werden Qualität und wirksamkeit haben dem anerkannten Stand zu entsprechen und medizinische Fortschritte zu berückichtigen  Krankenkassen, Leistungserbringer und Versicherte haben auf das Maß und die Wirksamkeit zu achten  Aufgabe des GBA
  • GBA Gemeinsamer Bundesausschuss Oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der  Ärzte Zahnärzte Psychotherapeuten Krankenhäuser Krankenkassen in Deutschland
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 2 Beziehungen Diagnostik von Übertragungsbereitschaften Zentrale Annahme der psychodynamischen Diagnostik:  In der Therapeutischen kontaktaufnahme wird vom Patienzen unbewusst ein zentrales Beziehungemuster induziert.  Es weist dem Therapeuten eine gewisse Übertragungsrolle zu.
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  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 2 Beziehungen  Interpersonelles verhalten in allen schulen wichtig  Beziehungsverhalten = Ausdruck der Danymik zwischen Beziehungswünschen, dem damit verbundenen Ängsten und der befürchtigungen wie das Gegenüber auf die Ängste reagieren könnte
  • Übertragung Speziefischer Satz von Verhaltenweisen mit denen Sozialpartner dazu gebracht werden sich konkordent zu sspeziefischen unbewussten erwartungen zu verhalten
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 2 Beziehungen Informationsquellen Vom patienten geschilderte Beziehungserfahrungen  Infos aus aktueller Interaktion mit dem patienten Auch erleben und reaktionen des Diagnostikers
  • reaktionen des Diagnostikers Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 3 Konflikte Universelles Phänomen  Aufeinandertreffen entgegengesetzter Vehaltenstendenzen  Motivetion , bedürfnisse , Wünsche Freud sieht Konflikte als ursächlihcen Faktor für Neurosen  Bei gelungenem umgang mit konflikten lernt das ich zwischen inneren und äu0eren Bedürfnissen zu vermitteln falls nicht, kommt es zu einem unbewussten neurotischen Konflikt  Dysfunktionale Konflikte sollen die Entwicklung behindern
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 3 Konflikte Zeitlich überdauernde Konflikte oPD 1. Abhängigkeit vs Autonomie 2. Unterwerfung vs. Kontrolle 3. Versorgung vs. Autakie 4. Selbstwertkonflikte 5. Überich und Schuldkonflikte 6. Ödipal sexuelle Konflikte  7. Identitätskonflikte 8. Fehlende konflikts und Gefühlswahrnehmung
  • Beispiel Selbstwertkonflikte Tiefenpsychologie Bei fehlendem Selbstwert besteht inneres Minderwertigkeitserleben und leicht aktivierbare Scham  Selbstwertfrage dominiert das psychische Geschehen  Passiver Modus: Brüchiges, resigniertes, ständig bedrohtes Selbstwertgefühl  Aktiver Modus: kompennsatorische übermäßige Selbstsicherheit  Quelle Phalisch, präödipal Befürchtigung in der ureigenen Identität als Junge oder Mädchen nicht richtig zu sein
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 4 Struktur Psychische Struktur = für den einzelnen typische Disposition des Erlebens und Verhaltens Erkennen der Struktur ist an kommunikation und Interaktion gebunden  Voraussetzung für die Einschätzung ist ein diagnostisches Interview welches eine Beziehungsdiagnostik ermöglicht
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 4 Struktur Vielfältiger psychoanalytischer Strukturbegriff Beispiele 1. Tophgraphisches Struktrmodell Bewusstes, Vorbewusstes, unbewusstes  2. Neurosenstruktur Zb. Zwanghafte Neurose = Kastrationsangst = Angst vor überich  3. Struktur des Ichs, Selbst Beziehungen  Ich = Zentraler Organisator des psychischen  Selbst = Reflexive Psychische Struktur  Struktur = Gestaltung und Funktionsweise des Selbst in Beziehung zum anderen
  • Achse 4 Struktur Operationalisierung nach OPD Erfasst psychische Struktur als die Struktur des Selbst in Beziehung zu anderen  Struktur wird durch 6 beobachtbare Funktionen abgebildet.  1. Fähigkeit der Selbstwahrnehmung  Angemessenes Selbstbild dur die Fähigkeit der Selbstreflexion  2. Fähigkeit zur Selbststeuerung  Dur die Fähigkeit sich selbst zu organisieren wird das Selbst als urheber kompetenten Handelns erlebt 3. Fähigkeit zur Abwahr Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts durch die fähigkeit Abwahrmeechanismen zu nutzen  4. Fähigkeit zur Objektwahrnehmung  Objekte als ganzheitliche Personen wahrnehmen und sihc ihnen nähern können  5. Fähigkeit zur kommunikation  Fähigkeit sich emotional auf andere auszurichten und anzunähern  6. Fähigkeit zu bindung  Fähigkeit innere Repräsentanzen des Gegenübers errichten zu können
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 4 Struktur Einschätzung des Strukturniveaus Gute Integration  Intrapsychisch und interpersonell regulierenden funktionen sind prinzipiell verfügbar Auch bei Belastungen  Erlaubt konflikte intrapsychisch zu lösen  Mäßige Integration Verfügbarkeit vorhanden Aber situativ herabgesetzt  Intrapsychische Konflikte Vorhanden aber anders Geringe Integration Verfügbarkeit dauerhaft oder immer bei belastung reduziert  Intrapsychische konflikte wenig entwickelt  Desintegration  Psychotischer Zusammenbruch  Bei nicht ausbildung einer kohärenten Selbststruktur und einer Belastung
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Deskriptiv Achse 5 Psychische und Psychosomatische Störungen  Diagnostische Abbildung der deskriptiven Diagnosen nach dem Kapitel 5 der DSM 5
  • Operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD Achse 5 Psychische und psychosomatische Störungen 1. Diagnosedokumentationsbogen 2. Die diagnostischen Kriterien für eine narzistische Persönlichkeitsstörung 3. Eine Subkathegorierung für die ICD 10 kathegorie. Hiermit werden somatopsychische Störungen erfasst und weiter unterteilt.
  • II. Job Characteristics Modell 5 Kernmerkmale von Arbeit wirklich sich indirekt über subjektives Erleben auf eine hohe intrinsische Arbeitsmotivation aus 1. Variabilität (Abwechslungsreiche, vielseitige Aufgaben)2. Ganzheitlichkeit (Aufgabe von Beginn bis Ende durchführen<-­‐> Taylorismus)3. Bedeutung (Herstellung eines sinnvollen Produktes)4. Autonomie (Inhalte & Schritte der Arbeit dürfen selbst bestimmt werden)5. Feedback (Rückmeldung über Arbeitsfortschritt) Gegenbeispiel: Fließbandarbeit (Immer die gleiche Aufgabe, nur ein Schritt von vielen, keine Autonomie und Rückmeldung)  Mediatoren: Subjektives Erleben / psychische Zustände Erlebte Sinnhaftigkeit Erlebte Verantwortlichkeit Kenntnis der Ergebnisse der eigenen Aktivität  Berechnung de Motivierungspotenzials einer Tätigkeit möglich: ??? = ??????????ä? + ????ℎ??????ℎ???? + ????????? × ????????? ×????????3 D.h. die Komponenten von erlebter Sinnhaftigkeit können sich gegenseitig kompensieren (HoheVariabilität kann eine geringe Bedeutung kompensieren)Aber wenn Autonomie und Feedback = 0, dann ganzer Term null  kein Ausgleich möglich Alternativ: Additive statt multiplikative Verknüpfung Empirisch zeigt sich eher das; da auch Personen, die kein Feedback bekommen motiviert sein klennen  Hier geht es um den Einfluss auf Intrinsische Motivation Intrinsisch = Tätigkeit wird um ihrer selbst willen ausgeführt Extrinsisch = Tätigkeit wird durch externe Anreize gesteuert (z.B. Belohnung / Geld) Moderator: Wachstumsbedürfnis= Bedürfnis nach selbständiger, herausfordernder Arbeit; Bedürfnis neues zu lernen  Die Zusammenhänge (zwischen Kernmerkmalen und psychischen Zuständen + zwischen psych. Zuständen und der intrinsischen Motivation) sind stärker bei hohem Wachstumsbedürfnis D.h. Wir können die Motivation durch eine bestimmte Arbeitsgestaltung erhöhen, aber nicht bei allen Menschen gleich stark Meta-­‐Analyse: Zeigen sich die Vorhersagen empirisch?  Korrelation der intrinsischen Motivation mit dem Motivierungspotenzial (MPS): r = .56 multiplikativ / r = .66 additiv Starke Korrelation!  Aber: Vermutlich Überschätzung aufgrund von common method Bias: Erhebung in einemFragebogen ( soziale Erwünschtheit) Schwache Evidenzen für spezifische Postulate Faktorenstruktur: Faktorenanalytisch zeigen sich die drei Zustände nicht Differenzielle Zusammenhänge: Annahme, dass Autonomie sich auf Verantwortung, aber nicht auf Sinnhaftigkeit auswirkt hat keine empirische Evidenz Fazit: Inhaltstheorien  Motive als „distale“ Prädiktoren von Arbeitsmotivation  Motive als breite, wenig spezifische Konzepte Nicht konkret auf Arbeit bezogen  Welche Motivtaxonomie verwenden wird? Maslow Bedürfnishierarchie? McClelland Leistung/Macht/Anschluss?  Interaktion mit Anreizbedingungen (Wachstumsbedürfnis) Grundlage Job Characteristic Modell  Implikation Personalauswahl an Motiven orientieren? Führungskräfte sollten Motive ihrer Mitarbeiter kennen und Arbeits-­‐ und Anreizstrukturen entsprechend gestalten Motivierende Arbeitsgestaltung