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Sachunterricht (Subject) / Männlichkeit (Lesson)
Sozialwissenschaften im Sachunterricht
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- Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität Normalitätsvorstellungen / unhinterfragte Selbstverständlichkeiten --> Es gibt zwei klar voneinander unterscheidbare Geschlechter --> Diese zwei Geschlechter begehren einander
- Theorien und Konzepte der Männlichkeitsforschung DFG-gefördertes Projekt Neujustierung von Männlichkeit - Auswirkung der Transformation von Erwerbsarbeit und des Wandels von Geschlechterverhältnissen auf männliche Lebenslage --> Vielfältige Männlichkeit: können parallel existieren und wiedersprüchlich sein --> Multiple Masculinities
- Theorien und Konzepte der Männlichkeitsforschung Konzept hegemoniale Männlichkeit (Connell) - "ehrenvollste" und "begerteste" Männlichkeitsform - alle andren Männlichkeiten stehen im Verhältnis dazu - legitimiert die grundlegend Unterordnung aller Weiblichkeit und bestimmter Männlichkeiten - Männlichkeiten stehen in einem hierarchischen Verhältnis zueinander - es geht um die Lebensweise - durch das Prinzip der Ober- und Unterordnung hierarchisiert: hegemoniale Männlichkeit steht an der Spitze
- Theorien und Konzepte der Männlichkeit Ernste Spiele des Wettbewerbs - Frauen sind keine Konkurrenz - trennt nicht, sondern schafft Gemeinschaft: vereint als Gegner, weil sie miteinander Spielen - fangen schon bei Kindern an - Männer werden in Spiele reinsozialisiert und suchen die Spiele, weil es ihnen Spaß macht
- Männlichkeit und Erwerbsarbeit hängen eng zusammen "Der normale Mann" - Triumph in Spielen an Erwerbsarbeit gekoppelt - Normalbiographie: immer in Erwerbsarbeitsverhältnissen/Spielen --> Kontinuität - Normalbiograpie --> Sicherheit: Vorstellung über Position auf der eigenen Lebensspanne --> Männer "normal": ungebrochener, kontinuirlicher Lebenslauf --> Herausgefordert: immer mehr Männer erleben Diskontinuität
- Normalarbeitsverhältnis - NAV: dauerhafte, qualifizierte, tarifrechtlich abgesicherte Vollzeitbeschäftigung - herausgefordert: weniger NAV für Männer, Prekarisierungsprozesse, Entgrenzung Arbeit/Beruf-Freizeit/Familie - Haupternährer sorgt nicht mehr nur für, sondern auch in der Familie ( macht das nicht selbstverständlich, man müsste das begründen) - Planungssicherheit: Veränderung des NAV hat Auswirkungen auf Männlichkeit --> An Erwerbsarbeit gekoppeltes Männlichkeitsbild --> Konzept / Modell des Haupternährers nicht länger selbstverständlich
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