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Makronährstoffe (Subject) / 11. Alkohol (Lesson)
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- Beurteilung der Makronährstoff-Versorgung der österr. Bevölkerung verglichen mit den Referenzwerten ca. 3% der Gesamtenergieaufnahme 1,3-2% der Gesamtenergieaufnahme bei erwachsenen Frauen 3,1-5,1% der Gesamtenergieaufnahme bei erwachsenen Männern jeweiligen Grenzwerte von 20 bzw. 10g/d überschreiten jedoch 25% der Männer & 20% der Frauen
- Energielieferung durch Alkohol 1g Alkohol = 7kcal / 29,3 kJ Bier: 120kcal / l Weißwein: 88kcal / l Rotwein: 81 kcal/l
- Absorption & Stoffwechsel von Alkohol Absorption durch Diffusion beinahe 100% rasche Verteilung in den Körperflüssigkeiten durch Diffusion Abbau: 1. durch Diffusion über Niere, Lunge, Haut, Milch, Schweiß, Speichel, Magen- & Gallensaft (2-10%) 2. durch Oxidation in der Leber (80-85%) Eliminationsrate: ca. 0,1g / kg KG / h
- Beschleunigung der Alkoholabsorption warmer Alkohol (Punsch) Alkohol & Zucker schnelles Trinken Kohlensäure (Sekt) leerer Magen pathologische Verhältnisse im GI-Trakt
- Verlangsamung der Alkoholabsorption hohe Alkoholkonzentration im Magen Milch, Protein, Fett Rauchen voller Magen
- negative Wirkungen von Alkohol bei übermäßiger Aufnahme Übelkeit & Schwindel Sötrung des Wasser- & Mineralstoffhaushaltes Erhöhung des TG-Spiegels im Blut Blutdruckerhöhung erhöhte Unfallgefahr Gewichtszunahme durch hohen Energiegehalt bei jahrelangem Missbrauch außerdem: Nährstoffmangel (B-Vitamine, Magnesium, Zink) Organschäden (Leber, Pankreas, Herzmuskel, ZNS) erhöhtes Krebsrisiko (Dickdarm, Brust)
- Alkoholkonsum & Thiaminstatus (Vitamin B1) Alkoholabusus ist Hauptursache für Thiaminmangel Alkoholaufnahme ist allgemein anerkannt als Indikator des Thiaminstatus Ursachen: niedrige Aufnahme verschlechterte Absorption, aktiver Transport gestört Thiaminphosphorylierung gestört (bei Lebererkrankungen) vermehrte Ausscheidung im Urin Störung des Thiaminstoffwechsels im ZNS Thiaminspeicherkapazität vermindet wegen Leberfunktionsstörungen & verminderter Muskelmasse
- Faktoren für Alkoholinduzierten Nährstoffmangel unzureichende Zufuhr mit der Nahrung Malabsorption gestörte Metabolisierung erhöhter Bedarf vermehrte Ausscheidung besonders häufig betroffen: Vitamin B1 (Thiamin), Folsäure, D, B6, B12, Mg, K, Zn
- Alkohol bei Sport Alkohol führt zu Leistungseinbußen durch Dehydrierung der Muskulatur Störung des Mineralstoffhaushaltes (Muskelkrämpfe) Verminderte Glykogenolyse und somit Absinken des Blutglucosespiegels Verzögerung der Glykogensynthese nach dem Sport Verminderung der Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit
- mögliche positive Wirkungen von Alkohol bei mäßiger Aufnahme Anstieg von HDL-Cholesterin (herzschützende Wirkung?) verminderte Blutplättchenaggregation, Senkung des Fibrinogens und gesteigerte Fibrinolyse Aufgrund der zahlreichen negativen Wirkungen bei chronisch übermäßiger Aufnahme ist Alkoholkonsum zur Prävention koronarer Herzerkrankungen nicht geeignet und wird daher nicht empfohlen.
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- Xanthohumol & Co Bier enthält eine Vielzahl von Substanzen, die auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen, etwa Flavonoide, wie Quercetin und Kaempferol, Isoflavonoide, Phenolsäuren und diverse Catechine. Darüber hinaus finden sich auch einige „bierspezifische“ Inhaltsstoffe, etwa das aus den Drüsen der weiblichen Hopfenblüte stammende Xanthohumol. Diese Verbindung wird während des Brauvorgangs in eine isomere Verbindung umgewandelt. Eine weitere Substanz, die aus Xanthohumol während des Trocknens von Hopfen gebildet wird, ist 8-Prenylnaringenin. Ebenfalls interessant sind Bittersäuren, wie Humulon und Lupulin, die bis 25% des Trockengewichts von Hopfen ausmachen
- Conclusios Alkoholkonsum einschränken – ist ein Genußmittel Die Resorption ist sehr effektiv, allerdings Beeinflussungen unterworfen Alkohol erhöht das Risiko für viele chronische Erkrankungen sowie Organerkrankungen Alkohol liefert Energie Alkohol kann die Resorption von vielen Mikronährstoffen negativ beeinflussen, v.a. mit zunehmender Einnahme Die Wirkmechanismen sind großteils bekannt, stehen allerdings auch im Fokus der molekularen Forschung Alkohol kann Signalwege induzieren und ROS und Entzündungen stark erhöhen. Alkohol ist KEIN Sportgetränk Inhaltsstoffe von Alkohol haben durchaus auch postitive Wirkungen - - Genußmittel