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Organisationspsychologie (Subject) / 1. Einführung (Lesson)

Uni Köln - Wolff

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  • Wie definiert man Wirtschaftspsychologie im engeren Sinne? -          Konsumenten- und Marktpsychologie -          Ökonomische Psychologie
  • Wie definiert man Wirtschaftspsychologie im weiteren Sinne?   -          Personalpsychologie -          Arbeitspsychologie -          Organisationspsychologie -          Konsumenten- und Marktpsychologie -          Ökonomische Psychologie
  • Welche Aufgaben stellen sich dem BDP (Berufsverband Deutscher Psychologen)?   -          Optimieren Markt- und Kundenorientierung & Personalwesen -          Entwicklung & Umsetzung von Unternehmensstrategien/ Veränderungen
  • Welche Aufgaben stellen sich der Fachgruppe AOW der DGPs? (Arbeits-& Organisationspsychologie der Deutschen Gesellschaft Psychologie)   -          Erforschen und gestalten Wechselbeziehungen zwischen Arbeits- und Organisationskontext  
  • Welche Konzepte liegen dem Taylorismus zugrunde? Grundkonzepte: - Analyse, Zergliederung & Optimierung der Arbeitsaufgaben - Auswahl und Schulung der Arbeitskräfte - Trennung von Hand- und Kopfarbeit - Einvernehmen zwischen Arbeitgebern & -nehmern
  • Welche Annahmen liegen dem Taylorismus zugrunde? Grundannahmen: - Homo Oeconomicus: faul, durch Geld motivierbar - Organisation als technisches System (Maschinenmetapher)
  • Welche Änderungen brachte die Psychotechnik mit sich? - Anwendung der Psychologie auf Lebensbereiche, v.a. die Wirtschaft - Objektpsychotechnik: Anpassung der Arbeit an den Menschen (Arbeitsgestaltung) - Subjektpsychotechnik: Anapassung des Menschen an die Arbeit (Eignunsgtests) - Professionalisierung und Institutionalisierung - "Objektive Unparteilichkeit"
  • Was brachte die Human Relations Bewegung mit sich? - Organisation als soziales System (soz. Atmosphäre, Arbeitszufriedenheit) - Hawthorne-Effekt: allein Teilnahme an Untersuchung hat einen Effekt
  • Was besagt die Humanisierung der Arbeit? - Mensch will sich in Arbeit selbstverwirklichen (Bedürfnispyramide, Arbeitszufriedenheit) - Partizipation & Autonomie (Teilautonome Arbeitsgruppen, Aufgabenerweiterung - Nationale Programme
  • Kategorien der Bedürfnispyramide - Selbstverwirklichung - Achtung & Anerkennung - Soziale Kontakte - Sicherheit - Physiologische Bedürfnisse
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  • Was passierte in den 1990er Jahren mit den Organisationen? Flexibiliserung & Indidvidualisierung - Organisation: schnellere Anpassung an Umweltveränderungen - Entscheidungswege verkürzen, Hierarchien verflachen - Zeitarbeit, Outsourcing - Diversity Management (Gerechtigkeit der Kulturen, Geschlechter...)
  • Was passierte in den 1990er Jahren mit den Individuen? Flexibilisierung & Individualisierung - stärkere Berücksichtigung von Interessen, Werten, Lebensumständen - optimale Passung zwischen Person und Tätigkeit - "I-Deals", Work-Life Balance, Gleitzeit, Lebensarbeitzeitmodelle - Karriere-Selbstmanagement
  • Wie veränderte sich das Menschenbild in der Historie der Organisation (unter welchen Gestaltungskozepten)? - Tayloristische Rationaliserung: Economic man - Human Relation: Social man - Humanisierung: Self-actualizing man - Individualisierungskonzepte: Complex man
  • Welches Organisationsverständnis lag während welcher Gestaltungskonzepte vor? - Tayloristische Rationalisierung: Technisches System - Human Relations: Soziales System - Humanisierung & Individualisierung: Soziotechnisches System
  • Welche Organisationsstrukturen lagen zu welchem Gestaltungskonzept vor? - Tayloristische Rationalisierung: zentral/bürokratisch, auf Einzelbasis - Human Relations: zentral/bürokratisch, auf Gruppenbasis - Humanisierung & Individualisierung: dezentral/ flach; Einzel- und Gruppenbasis
  • Nach welchen Bewertungskriterien hat man während welchem Gestaltungskonzept bewertet? - Tayloristische Rationalisierung: Wirtschaftlichkeit - Human Relations: Zufriedenheit - Humanisierung & Individualisierung: Persönlichkeitsförderlichkeit
  • Wie veränderte sich der Organisationale Kontext? - Massenproduktion (-> Fehlzeiten, Arbeitszufriedenheit, Motivaion) - Anstieg der Dienstleistungen (-> Kundenzufriedenheit, Emotionsarbeit) - Verflachung organisationaler Hierarchien (-> neue Karrieremuster) - Globalisierung & Flexibiliserung (-> Diversity, atypische Beschäftigung) - Digitalisierung (-> virtuelle Teams, Telearbeit, Industrie 4.0)
  • Wie definiert man Organisation? soziales System, das bestimmte Ziele verfolgt, Regeln & Strukturen (hierarchisch, Netwerk- oder Matrixstruktur) aufweist (richten Aktivität der Mitglieder aus), zeitlich überdauernd z.B. Schule, UNICEF
  • Wie sieht die bürokratische Organisation nach Max Weber aus? Herrschaftsformen - vorrational - rational Strukturmerkmale - Arbeitsteilung - Amtshierarchie - Amtsführung - Aktenkundigkeit
  • Wie sieht die Organisation systemtheoretisch nach Katz & Kahn aus? - Organisation als offenes System - Input - Throughput - Output - Effizient= Output/ Input als Quantität - Effektivität= als Qualität (Steigerung der Effektivität durch Systemerhalt, Steigerung der intrinsischen Motivation durch Extra-Rollenverhalten)
  • Was besagt der Ressourcentheoretische Ansatz nach Pfeffer? Organisation als System mit - Interdependenzen zwischen Mitgliedern - knappen Ressourcen - heterogenen Zielen & Interessen Konflikt über Ressourcen Politische Ressourcenallokation: Macht als zentraler Faktor