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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / 9.5 Lernen, Behalten, Vergessen (Lesson)

Arbeitsgedächtnis-Modell, Aufbau des Langzeitgedächtnisses

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  • 1. Arbeitsgedächtnismodell Baddeley & Hitch (siehe Abbildung) - Arbeitsgedächtnis verarbeitet verschiedene Arten von Infos 1. Input aus den jeweiligen Sinnesorganen bzw. sensorischen Speichern (=Wahrnehmung) ⇓ - ARBEITSGEDÄCHTNIS - 2. episodischer Puffer/Buffer: hält & integriert diverse Infos / Infos aus verschiedenen sensorischen Speichern / multimodaler Code (aus versch. Modalitäten zsmgesetzt) = verknüpft verschiedene Sinnesmodalitäten in gemeinsamen Code = verknüpft Infos / Satzüberlegenheitseffekte (=besagt, dass ein Leser ganze Wörter einer Sprache schneller und mit einer kleineren Fehlerrate erkennt als einzelstehende Buchstaben und Nichtwörter (zufällige Buchstabenkombinationen), welche sich aus denselben Buchstaben zusammensetzen) = Grund für Ergänzung des Models ⇓⇓ 3. zentrale Exekutive (überwacht alles): aufmerksamkeitsausrichtende Kontrollinstanz / fügt Infos von Vielzahl von Quellen zu einheitliche episodische Repräsentation / stimmig / Infos werden verknüpft zu sinnvollem Ganzen / Verarbeitungsprioritäten / Routine- & Nichtroutineprpozesse z.B. Strecke die ich immer fahre / Handlungsergebnisse ⇔ mit Zielen abgeglichen / Lokalisation = Präfrontalkortex  ⇑⇓ REHEARSAL (Wiederholung) Infos gelangen entweder in... 4. phonologische Schleife (innere Stimme): hält Infos in sprachbasierter Form zusammen / subvokales wiederholen (=inneres, stummes Sprechen & Lesen) / Selbstdialog / passiver phonologischer Speicher (eng mit der Sprachwahrnehmung verbunden und er hält Sprachlaute vor, bis sie verblassen)/ Zwischenlager für Sprachinformationen / Prozesse Sprachwahrnehmung / artikulatorische Kontrollprozesse (aktives inneres Sprechen + Rehearsal = Wiederholung) = Zsmhang mit Sprachproduktion ⇑⇓ REHEARSAL (Wiederholung) oder in 5. visuell-räumlicher Notizblock (inneres Auge): hält Infos in räumlicher & visueller Codierung / visuelle Wahrnehmung & Vorstellungen / komplexe wie auch einfache Infos & visuelle Wahrnehmungen / z.B. einfach = Objektmerkmale Farbe, Form / z.B. komplex = räumliche Infos ⇑⇓  Zentrale Exekutive schleust Infos ins ⇑⇓ LANGZEITGEDÄCHTNIS Arbeitsgedächtnis = Kurzzeitspeicher. Der sensorische Input (=Wahrnehmung) gelangt in den Episodischen Puffer, wo die Informationen verknüpft werden und dann in die Zenrale Exekutive geschleust werden. In der Zentralen Exekutive wird die Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes gerichtet werden. Die Informationen gelangen dann entweder in die Phonologische Schleife oder in den Visuell-räumlichen Notizblock. In der Phonologischen Schleife werden sprachliche Informationen in phonologischer Form abgespeichert (geschichtliche Daten). Im Visuell-räumlichen Notizblock werden visuelle und räumliche Infos geseichert . Die Informatonen werden dann von der Zentralen Exekutive ins Langzeitgedächtnis geschleust.
  • 2. Aufbau des Langzeitgedächtnisses - im LZG sind alle Infos & Fertigkeiten gespeichert, die wir uns im Laufe Lebens aneignen / keine limitierte Speicherkapazität / keine Beschränkung → Langzeitgedächtnis besteht aus ⇒ Deklaratives (=erklärend/kundtun) Gedächtnis (EXPLIZIT): benennbares & beschreibbares Wissen ⇒ Nicht-deklaratives Gedächtnis: kaum beschreibbare Verhaltensprozeduren (motorische Routinetätigkeiten z.B. Auto fahren) / durch klassisches (=auf Basis von Reiz & Reaktion) & operantes (=ausgehend vom Reiz, positive oder negative Verstärker die Richtung der Reaktion vorgeben) Konditionieren (=Lernen) erworbene Verhaltensweisen sind im nicht-deklarativen Gedächtnis abgelegt ___________________________________________________________________________ → Deklaratives (=erklärend) Gedächtnis besteht aus ⇒ Semantisches (=bedeutungsmäßig) Gedächtnis: Sach- & Bedeutungswissen/Weltwissen ⇒ Episodisches (=nebensächlich) Gedächtnis: Autobiographische (=das eigene Leben beschreibend) Erinnerungen im raumzeitlichen Kontext/ persönliche Erinnerungen (Lebensgeschichte) - Unterteilung semantische & episodisches Gedächtnis erscheint zwar plausibel, ist aber nicht vollständig nachgewiesen