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Sachunterricht (Subject) / soziale Ungleicheiten- Geschlecht (Lesson)

Sozialwissenschaften im Sachunterricht

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  • Macht und soziale Ungleichheit - soziale Ungleichheit beinhaltet auch die Chancen auf Ausbildung und Teilhabe bestimmter Gewohnheiten, Fertigkeiten, Körperhaltungen, Weltdeutungen etc. - Über- und Unterordnungsverhältnisse sind verhandelbare Größen im sozialen --> ihre Legitimität ist begründungsnotwendig, die muss aber nicht für alle logisch und sinnvoll sein - Herschaftsverhältnisse sind verhandelbare Größen im sozialen  - der Unterschied zwischen weiblich und männlich wird an biologischem Wissen festgemacht - biologisches (sex.) vs. soziales (gender) Geschlecht
  • soziales Geschlecht - Candance West / Don Zimmermann - keine Reihe von Persönlichkeitmerkmalen - zeitliche und territoriale Unterschiede - keine (statische) Variable (hilft nicht beim Verständnis) - keine (fixierte) Rolle --> Produkt des sozialen Tuns
  • Arten des sozialen Tuns 1. Geschlecht gekonnt wahrnehmen und zuschreiben 2. Geschlecht gekonnt darstellen (Wir wissen welche Art von Interaktion da ist und wo die Grenzen sind auch wenn wir diese manchmal überschreiten) 3. Geschlecht muss reproduziert werden (Stereotype werden hervorgerufen) --> Praxis der Geschlechterverteilung - Frauen und Männer, männlich und weiblich werden fortlaufend kompetenter, sicherer und selbstverständlicher voneinander unterschieden - Geschlechter sind verschieden, weil sie unterschieden werden (Kaufhäuser, Toiletten etc.) - bestimmte Vorstellungen von Frauen und Männerberufen, bestimmte Aufgabenbereiche werden bestimmten Geschlechtern zugeschrieben
  • Begründung der männlichen "Herrschaft" Naturalisierung von Geschlecht - Geschelcht wird an "natürlichen" Merkmalen festgemacht - Die Konstruktion dieser Merkmale als eindeutige Zeichen für Geschlechter wird verschleiert - Wissen wird angereichert - Klassifikationssystem kommt aus Biologie - Wissen wird in Gesellschaft eingespeist und als eindeutigs Zeichen angesehen - gesell. Übereinkünfte welche Merkmale was sind
  • Begründung der männlichen "Herrschaft" Antagonismus zwischen männlich und weiblich - relationales Verweisungsverhältnis: man kann das eine ohne das andere nicht beschreiben - was männlich ist kann nicht weiblich sein - das "Männliche" ist er Standard, das "weibliche" ist die Abweichung - das "Weibliche" ist beherrscht, das "männliche" herrschend - Herrschende und Beherrschte stehen in einem relationalem Verhältnnis zueinander, Beherrhschte können sich nur in der Logik des Herrschenden denken - zwei Pole - alles was dazwischen ist darf im normalen nicht sein - eine Seite bestimtm was Standard ist, die andere Seite steht im Verhältnis dazu
  • Zusammenfassung - Ungleichheiten (re)produzieren sich auch im Alltag, soziale Ungleichheiten stellen sich im Alltag her - Über- und Unterordnungsverhältnisse sind verhandelbar, ihre Legitimität ist begründungsnotwendig - Doing-gender-Konzept: fortlaufendes Geschlecht- Tun (wir unterscheiden immer weiter und handeln mit Geschlechtern, Unterrichtsforschung) - Legitimierung männlicher "Herrschaft": Naturalisierung von Geschlechtern und antagonistische Verhältnislogik (durchzieht alles)
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