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Bodenkunde (Subject) / Kapitel 2 Bodenentstehung (Lesson)
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- Faktoren der Bodenbildung 1. Gestein/Geologie 2. Klima 3. Relief 4. Stau-/und Grundwasser 5. Organismen (Flora und Fauna) 6.Mensch 7.Zeit
- Was bedeutet Bodengenetik? Lehre von der Entstehung der Böden
- Was sind Sedimente? Ablagerung oder Ausscheidung von festem oder gelösten Produkten die durch Eis, Wind oder Wasser abgetragen wurden (Sandstein, Löss)
- Was sind Magmatite? Bilden sich durch erstarren von glutflüssigem Magma (65% der Erdkruste, zB Granit, Basalt)
- Was sind Metamorphosen? Aus Magmatite oder Sedimente durch hohen Druck und hohe Temperaturen (200 Mpa und 200°C) durch Gesteinsaufflust oder Gebirgsentstehung hervorgegangen (20% der Erdkruste, zB Marmor, Gneis)
- Welche sind die 3 chemischen Gesteinsarten? 1. Quarzifisches Gestein: nährstoffarm, niedriger pH2. Carbonat Gestein: nährstoffhaltig, hoher pH3. Silikat Gestein: nährstoffreich, Widerstand gegen Versauerung
- Was sind Minerale und welche gibt es? feste, anorganische und homogene Bausteine des Gesteins - Carbonate: CaCO3, MgCO3, CaMg(CO3)2 Neutralisieren H+ Ionen, stabilisieren Bodenstruktur, Ca/Mg Lieferanten- Phosphate: Aluminium/Eisenphophate, Ca5 (F, Cl, OH) (PO4)3 Ca- und P- Speicher/Lieferant- Sulfate: Ca(SO4) Ca- und S-Speicher/Lieferant- Silikate: 80% Erdkruste aus Si- und O-Atomen Könne in ihrem Gitter nahezu alles enthalten (SiO2) Quarz, Gerustsilikat? An der Oberfläche elektronegative Ladungen Wichtigste primäre Silikate im Boden: Glimmer, Feldspäte, Pyroxene, Ampibole
- Welche Bedeutung haben Silikate? - Lieferant von: Haupt-Nährelemente (Ca, Mg, K, Na) Spuren-Nährelemente (Zn, Cu, B, Mn) - Rohstoffe für Bildung von Tonmineralen - Tonbildung = Verlehmung
- Welche Arten von mechanischer Verwitterung gibt es? 1. Temperatursprengung 2. Frostsprengung 3. Salzsprengung 4. Wurzeldruck 5. Quellung und Schrumpfung 6. Druckentlastung
- Welche Arten von chemischer Verwitterung gibt es? 1. Oxidation 2. Hydration 3. Hydrolyse 4. Potolyse
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- Was bedeutet Entbasung? Verlust an Alkali (K, Na) und Erdalkali (Mg, Ca)- Ionen durch Verlagerung mit dem Sickerwasser.
- Was bedeutet Humusbildung? - Abgestorbene Pflanzen und Tiere- Umsetzung Streustoffe (Nährhumus) in Huminstoffe (Dauerhumus)- Verschiedene Horizonte —> zusammen Humusform
- Was bedeutet Verbraunung? Der Profilbildende Prozess - rot braune Eisenoxide durch Oxidation/ Verwitterung eisenhaltiger Minerale - Verbraunung kommt erst nach Entkalkung in Gang
- Was bedeutet Verlehmung? - Bildung von Ton, eng an Verbraunung geknüpft- Beide Prozesse mit einer Auswaschung von Verwitterungsprodukten verbundenTonminerale entstehen aus Schichtsilikaten durch Verwitterung (Mech. und chem.) -> hohe spezifische Oberfläche, Kation-Bindung, Wasserbindung, Risse z.B. Illit, Smectite, Chlorit, Kaolinit, Allophane -> Kationenaustauscher Braunerde: Ah/C -> Ah/Bv/C v=verwittert
- Tonverlagerung (Lessivierung) Flockung = Tonminerale in räumlicher Anordnung -> Gelzustand Dispergierung = Tonminerale in kleiner Anordnung -> Solzustand -> höhere Auswaschung -> Tonverlagerung 3. Schritte (1. Dispergierung, 2. Transport, 3. Ablagerung) 1.Vorraussetzungen: Entkalkung, Entbasung -> Dipergierung pH 4,5 -6,5 2. Sickerwasser in Leitbahnen: Grobporen, Rise, Wurzelgänge 3. Ablagerung: Ende der Risse oder Flockung Braunerde -> Parabraunerde Ah/ Al/ Bt/ C Parabraunerde -> Fahlerde (Ah/ Ael/ Ale + Bt/ Bt / C) l=lessiviert. t=Ton l=ausgewaschen
- Podsolierung - Umlagerung gelöster organischer Stoffe (Oft Al und Fe dabei) Vorraussetzungen: kühl- feuchtes Klima, saure Böden, saure, nährstoffarme Streu - Sauerbleichung -> Ae-Horizont entsteht Ah/C Regosol/ Ranker —> Braunerde —> Podsol Ahe/ Ae/ Bh /Bs /C (Ascheboden) e=eluvial, ausgewaschen h=humus. Bs= sespuioxide
- Vergleyung - grundwasserbeeinflusst, ständig verpasster Unterboden (O2-Armut)- Reduktionsmerkmale (Bleichung) —>Gr -Horizont- Oberboden (über Gr) ist zeitweise durchlüftet —> Go-Horizont- Reduktion Fe und Mn zu Fe2+ und Mn2+- G=Gley. Go. o=Oxidation. Gr. r=Reduktion
- Pseudovergleyung - Stauwasser beeinflusst, Wechsel zwischen Nass- und Trockenphasen- Voraussetzung: Sd-Horizont -> stauender Untergrund- Stauwasserleiter Sw -Horizont zeitweise Wassergesättigt- Parabraunerde Ah/ Al/ Bt/ C. —> Pseudogley Ah/ Sw/ Sd/ C
- Turbation 1. Krytoturbation: Wechsel von Auftauen und Gefrieren —> Taschenböden 2. Hydroturbation: In tonreichen bei Austrocknung —> Spalten füllen mit Tonsubstanz von Oben. -> höherer TonanteilWasser lässt quellen -> Durchmischen3. Bioturbation: bodenwühlende Lebewesen -> Durchmischen der Horizonte Pelosol (DD): Ah/ P/ PCv/ SdCv. -> Peloturbation Terra fusca: Ap/ II T/ RCv Schwarzerde: (Bioturbation) Axh/ Axh + IC(c)/lC(c) Axh= Ah mit ausgeprägter Bioturbation Axh + IC(c)= Verzahnungshorizont, intensive Wühltätigkeit
- Welche sind die gefügebildenden Prozesse? 1.Physikalisch: - Schrumpfen und Quellen -> Risse und Spalten - Gefrieren und Auftauen -> Hohlräume und Frostsprengungen 2. Biologisch: -Wurzelaktivität (org Rückstände, Wurzel-Röhren, Schrumpfungshohlräume) Mikrobielle Aktivität -> BindemittelBodentier- Aktivität (Höhlen und Gänge, Vermischung mit org Substanz
- Nennen Sie die Einflussfaktoren auf die Strukturbildung - Tongehalt, Kationenbildung -> Quellen Schrumpfen - Wasser - Temperatur -> Frostsprengungen, Risse, Spalten, biologische Aktivität - Pflanzenwachstum: Hohlräume, biologische Aktivität