21

Bodenkunde (Subject) / Kapitel 2 Bodenentstehung (Lesson)

.

This lesson was created by Zicko630.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Faktoren der Bodenbildung 1. Gestein/Geologie 2. Klima 3. Relief 4. Stau-/und Grundwasser 5. Organismen (Flora und Fauna) 6.Mensch 7.Zeit
  • Was bedeutet Bodengenetik?  Lehre von der Entstehung der Böden
  • Was sind Sedimente? Ablagerung oder Ausscheidung von festem oder gelösten Produkten die durch Eis, Wind oder Wasser abgetragen wurden (Sandstein, Löss)
  • Was sind Magmatite? Bilden sich durch erstarren von glutflüssigem Magma (65% der Erdkruste, zB Granit, Basalt)
  • Was sind Metamorphosen? Aus Magmatite oder Sedimente durch hohen Druck und hohe Temperaturen (200 Mpa und 200°C) durch Gesteinsaufflust oder Gebirgsentstehung hervorgegangen (20% der Erdkruste, zB Marmor, Gneis)
  • Welche sind die 3 chemischen Gesteinsarten? 1. Quarzifisches Gestein: nährstoffarm, niedriger pH2. Carbonat Gestein: nährstoffhaltig, hoher pH3. Silikat Gestein: nährstoffreich, Widerstand gegen Versauerung
  • Was sind Minerale und welche gibt es? feste, anorganische und homogene Bausteine des Gesteins - Carbonate: CaCO3, MgCO3, CaMg(CO3)2         Neutralisieren H+ Ionen, stabilisieren Bodenstruktur, Ca/Mg Lieferanten- Phosphate: Aluminium/Eisenphophate, Ca5 (F, Cl, OH) (PO4)3          Ca- und P- Speicher/Lieferant- Sulfate: Ca(SO4)          Ca- und S-Speicher/Lieferant- Silikate: 80% Erdkruste aus Si- und O-Atomen          Könne in ihrem Gitter nahezu alles enthalten (SiO2) Quarz, Gerustsilikat?          An der Oberfläche elektronegative Ladungen          Wichtigste primäre Silikate im Boden: Glimmer, Feldspäte, Pyroxene, Ampibole
  • Welche Bedeutung haben Silikate? - Lieferant von: Haupt-Nährelemente (Ca, Mg, K, Na)                      Spuren-Nährelemente (Zn, Cu, B, Mn) - Rohstoffe für Bildung von Tonmineralen - Tonbildung = Verlehmung
  • Welche Arten von mechanischer Verwitterung gibt es? 1. Temperatursprengung 2. Frostsprengung 3. Salzsprengung 4. Wurzeldruck 5. Quellung und Schrumpfung 6. Druckentlastung
  • Welche Arten von chemischer Verwitterung gibt es? 1. Oxidation 2. Hydration 3. Hydrolyse 4. Potolyse
  • Advertisement
  • Was bedeutet Entbasung? Verlust an Alkali (K, Na) und Erdalkali (Mg, Ca)- Ionen durch Verlagerung mit dem Sickerwasser.
  • Was bedeutet Humusbildung? - Abgestorbene Pflanzen und Tiere- Umsetzung Streustoffe (Nährhumus) in Huminstoffe (Dauerhumus)- Verschiedene Horizonte —> zusammen Humusform
  • Was bedeutet Verbraunung? Der Profilbildende Prozess - rot braune Eisenoxide durch Oxidation/ Verwitterung eisenhaltiger Minerale - Verbraunung kommt erst nach Entkalkung in Gang
  • Was bedeutet Verlehmung? - Bildung von Ton, eng an Verbraunung geknüpft- Beide Prozesse mit einer Auswaschung von Verwitterungsprodukten verbundenTonminerale entstehen aus Schichtsilikaten durch Verwitterung (Mech. und chem.)  -> hohe spezifische Oberfläche, Kation-Bindung, Wasserbindung, Risse z.B. Illit, Smectite, Chlorit, Kaolinit, Allophane -> Kationenaustauscher Braunerde: Ah/C -> Ah/Bv/C                       v=verwittert
  • Tonverlagerung (Lessivierung) Flockung = Tonminerale in räumlicher Anordnung -> Gelzustand Dispergierung = Tonminerale in kleiner Anordnung -> Solzustand  -> höhere Auswaschung  -> Tonverlagerung 3. Schritte (1. Dispergierung, 2. Transport, 3. Ablagerung) 1.Vorraussetzungen: Entkalkung, Entbasung -> Dipergierung pH 4,5 -6,5 2. Sickerwasser in Leitbahnen: Grobporen, Rise, Wurzelgänge 3. Ablagerung: Ende der Risse oder Flockung  Braunerde -> Parabraunerde Ah/ Al/ Bt/ C Parabraunerde -> Fahlerde (Ah/ Ael/ Ale + Bt/ Bt / C)      l=lessiviert. t=Ton l=ausgewaschen
  • Podsolierung - Umlagerung gelöster organischer Stoffe (Oft Al und Fe dabei) Vorraussetzungen: kühl- feuchtes Klima, saure Böden, saure, nährstoffarme Streu - Sauerbleichung -> Ae-Horizont entsteht   Ah/C Regosol/ Ranker  —> Braunerde —> Podsol Ahe/ Ae/ Bh /Bs /C (Ascheboden) e=eluvial, ausgewaschen   h=humus.  Bs= sespuioxide
  • Vergleyung - grundwasserbeeinflusst, ständig verpasster Unterboden (O2-Armut)- Reduktionsmerkmale (Bleichung) —>Gr -Horizont- Oberboden (über Gr) ist zeitweise durchlüftet —> Go-Horizont- Reduktion Fe und Mn zu Fe2+ und Mn2+- G=Gley.  Go.   o=Oxidation.  Gr.  r=Reduktion
  • Pseudovergleyung - Stauwasser beeinflusst, Wechsel zwischen Nass- und Trockenphasen- Voraussetzung: Sd-Horizont -> stauender Untergrund- Stauwasserleiter Sw -Horizont   zeitweise Wassergesättigt- Parabraunerde Ah/ Al/ Bt/ C. —> Pseudogley Ah/ Sw/ Sd/ C
  • Turbation 1. Krytoturbation: Wechsel von Auftauen und Gefrieren —> Taschenböden 2. Hydroturbation: In tonreichen bei Austrocknung —> Spalten füllen mit Tonsubstanz von Oben. -> höherer TonanteilWasser lässt quellen -> Durchmischen3. Bioturbation: bodenwühlende Lebewesen -> Durchmischen der Horizonte Pelosol (DD): Ah/ P/ PCv/ SdCv.  -> Peloturbation Terra fusca: Ap/ II T/ RCv Schwarzerde: (Bioturbation) Axh/ Axh + IC(c)/lC(c)      Axh= Ah mit ausgeprägter Bioturbation    Axh + IC(c)= Verzahnungshorizont, intensive Wühltätigkeit
  • Welche sind die gefügebildenden Prozesse? 1.Physikalisch: - Schrumpfen und Quellen -> Risse und Spalten       - Gefrieren und Auftauen -> Hohlräume und         Frostsprengungen 2. Biologisch: -Wurzelaktivität (org Rückstände, Wurzel-Röhren, Schrumpfungshohlräume) Mikrobielle Aktivität -> BindemittelBodentier- Aktivität (Höhlen und Gänge, Vermischung mit org Substanz
  • Nennen Sie die Einflussfaktoren auf die Strukturbildung - Tongehalt, Kationenbildung -> Quellen Schrumpfen - Wasser  - Temperatur -> Frostsprengungen, Risse, Spalten, biologische Aktivität - Pflanzenwachstum: Hohlräume, biologische Aktivität