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A- Auswendiglernen (Subject) / 1 Kontrollfragen, Einführung und Behaviorismus (Lesson)

VL LERNEN, Rothermund // Jena

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  • Lernpsychologie vs. Psychologie des Lernens LernpsychologieSuche nach allgemeine Gesetzmäßigkeiten für jedes beliebige Verhalten, das sich verändert aufgrund von verschiedenen Erfahrungen [Häufigkeit, Intensität, Qualität]= Lerntheorien Psychologie des Lernens (NICHT Inhalt d. Vorlesung)WIE am besten gelernt wird; Mechanismen zum Erwerb des Wissens; Techniken zum Studieren z.B. (Gedächtnis, Päd. PSY)
  • Ziele und methodisches Vorgehen des klass. S-R-Behaviorismus v.a. Watson ZielVorhersage & Kontrolle v. Verhalten ohne 'innere' Prozesse (Introspektion) in Betracht zu ziehenBeobachtbare Zusammenhänge zwischen Reiz und Reaktion erforschen (S-R) Es geht nur um Verhalten, nicht um Erlebnisse. Methodik: Tierversuche (Experimente + Ergebnisse)Implikationen?
  • Black-Box-Psychologie - mentale Ereignisse "gibt es nicht"- Mensch ist nur auf sein Verhalten reduziert- kogntive Prozesse sind nicht vorhanden Menscheninneres / Unsichtbares / Organismus = "Black Box"
  • operationale Definition mentaler oder innerorganismischer Konstrukte im klass. Behaviorismus mit Beispiel Klassische Konditionierung beschreibt die mentalen bzw. innerorganismischen Prozesse so, dass sie einfach definiert werden zu einem Reiz (S) oder einer Reaktion (R); Objektivität ist verlangt, dann ist jeder "Zustand" auch nur ein S oder R;mentale Begriffe meßbar machen BSP. HungerBehavioristen sagen, dass Hunger kein innerorganismisches Konstrukt ist, sondern einfach die Zeit, wie lange jemand schon nichts mehr gegessen hat. Somit ist es zu einem "Reiz" (S) umgeformt, auf dessen Auftreten dann ein bestimmtes Verhalten/Reaktion (R) beobachtet werden kann > z.B Nahrungsaufnahme BSP. Spinnenangst"Angst ist nicht das innere Erlebnis, sondern wie man sich VERHÄLT." Reiz anschauen und dann das Verhalten, das sich daraus ergibt Zeit des Essens manipulierbar - beeinflussbares Konstrukt.
  • Neobehaviorismus / S-O-R vs. S-R? S-R beobachtet und schließt Zusammenhänge S-O-R fragt auf Verhalten "warum?" > Akzeptanz von Organismus dazwischen.[Stimulus-Organismus-Reaction]Organismus (z.B Hunger oder Durst wird anerkannt)-- Vereinfachung, in dem man versch. Verhaltensweisen auf einen "Grund" reduzieren kann (Durst als Resultat von 3 versch. Reize & Durst als Auslöser für 3 versch. Verhalten)
  • Einführung einer nicht beobachtbaren Variablen (z.B Hunger/Durst) -- warum sinnvoll? Es ist einfacher davon auszugehen, dass es ein bestimmtes hypothetisches Konstrukt gibt, das ausgelöst wird von bestimmten Reizen, um dann wieder auf das Verhalten zu schauen und dies auch vereinfacht, aber auch zusammenhänger zu betrachten. (Die Aufzeichnungen werden vereinfacht, aber die Betrachtungen bzw. Interpretationen werden komplexer, denn das Konstrukt (z.B. Durst) konnte von mehreren Variablen ausgelöst worden sein und kann auch wieder zu mehreren Variablen führen. Vereinfachung auf eine Variable (z.B Problem, wenn Bsp. Alkoholtrinken als Reaktion //Problem kann ausgelöst werden durch versch. Faktoren Bsp Partner / Job / etc)
  • Grundidee radikaler B. (Skinner) Selektionsebenen Umwelt bestimmt das Verhalten;Verhalten aufgrund von Konsequenz des Verhaltens.> Fortpflanzung & Überleben. Phylogenese. Art / Spezies -- Fortpflanzung / ÜberlebenSoziogenese. Gesellschaft -- soziale Normen / Verhalten gesellschaftlich erwartet bzw. akzeptiert (kulturelle Unterschiede -- Traditionen etc.)Ontogenese. Individuum -- (Selektionsebenen; diese Sachen treffen immer auf alles zu // Bsp. Stämme treffen aufeinander -- BEHAVIORISMUS) Wie wird Verhalten auf Selektionsebenen ausgewählt? (privat) "Mentale Prozesse unterliegen diesen Gesetzen ebenso." EIGENE AUFZEICHNUNGEN.
  • pro / kontra Tierversuche Erforschung allg. Verhaltens pro Placebo-Effekt / Demand-Effekte ausschalten(Mensch denkt / überlegt etc.) Komplexität geringer Ethische Einschränkungen geringerTiere haben keine Rechte (offiziell!) kontra eingeschränktes Verhaltensreportoire (Sprache, Problemlösen) Qualitätsunterschiede / Übertragbarkeit Ethische Bedenken
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