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Medizin (Subject) / Innere (Lesson)
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- Dosierung von Digitoxin 0,07-0,1mg Herzglykosid, welches die Natrium-Kalium ATPase in den Herzzellen hemmt Dadurch steigt der intrazelluläre Natriumgehalt, wodurch sich der Wirkgradient des Natrium/Calcium-Antiporters verringert und der Calciumgehalt intrazellulär steigt. Dies führt zu einer Kontraktionskraftsteigerung (positiv inotrop) und einer Verlangsamung der Erregungsleitung im Herzen (negativ dromotrop). Da eine geringe therapeutische Breite besteht, muss der Blutspiegel streng kontrolliert werden. Eingesetzt werden Herzglykoside insb. zur Frequenzkontrolle bei tachykardem Vorhofflimmern sowie symptomatisch bei einer Herzinsuffizienz Stadium ≥NYHA III.
- Was ist der häufigste Erreger einer akuten Pharyngitis? Virendanach ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A
- Wie therapiert man eine Phlebitis superfizialis? ganz einfach mit Kompressionsverbändenmanuelle Massagen sind kontraindiziert
- typische Konstellation bei M. Crohn mittleres Erwachsenenalterunblutige DurchfälleBeschwerden im Unterbauch, vor allem nach dem Essen Entzündungskonstellation mit Leukozytose und Erhöhung der Akute-Phase-Proteine (CRP, α2-Globuline) im Serumhäufig hypochrome, mikrozytäre Anämie im Sinne einer Entzündungsanämie
- Worauf hat Weißdornextrakt eine günstige Auswirkung? aud Herzinsuffizienz
- Wie wird die Sphärozytose vererbt? autosomal dominatKinder fallen durch Ikterus auf (vermehrte Hämolyse)SplenomegalieKugelzellen im Blutausstrich
- Wie behandelt man eine Thrombophlebitis mit Knoten Stichinzesion, um den Knoten/Abszes zu entfernen. Kompression und Mobilisierung wie bei einer oberflächlichen Venenentzündung
- worauf weist ein Pulsus durus bei älteren Patienten hin? auf eine arterielle HypertonieDie Qualität des Pulses richtet sich nach der Größe der Blutdruckamplitude. Einen Puls mit „hartem“ Anschlag (Pulsus durus) tastet man bei Patienten mit arterieller Hypertonie oder auch bei jungen Patienten mit Aortenisthmusstenose.
- Wie geht das Eiweiß beim enteralen Eiweißverlustsyndrom verloren? über die Darmschleimhautanders als beim nephrotischen Syndrom haben die Patienten zwar ebenfalls Ödeme, jedoch keinen schäumenden Urin
- Wozu dient Mebeverin? ist ein Darmspasmolytikum und wirk krampflösend
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- Welche Erreger lösen ein Erysipel aus? ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe APenicillin
- Wie behandelt man eine Pubertas präcox? mit einem GnRH-Agonisten Bei der Pubertas praecox entwickeln sich die sekundären Geschlechtsmerkmale vor dem 8. Lebensjahr. Ursachen des vorzeitigen Beginns der pulsatilen hypothalamischen GnRH-Liberation: 1. idiopathisch2. organisch (intrakranielle Raumforderungen, Fehlbildungen, Entzündungen)Therapiert wird die idiopathische Pubertas praecox mit GnRH-Analoga zur Suppression der endogenen Gonadotropin-Freisetzung aus der Hypophyse
- Beim postpartalen Sheehan-Syndrom handelt es sich um eine/einen schämische Nekrose des Hypophysenvorderlappenskommt während der Geburt vor
- Was ist das Sheehan-Syndrom Das Sheehan-Syndrom ist eine schwere postpartale Störung und kommt durch eine ischämische Nekrose der Adenohypophyse wegen starker Blutverluste während oder nach der Geburt zustande. Alle von der Adenohypophyse produzierten Hormone können von einem Ausfall betroffen sein. Es kommt in der Folge zu Amenorrhoe (Ausfall der Gonadotropine), Agalaktie (erniedrigter Prolaktinspiegel), Hypothermie, Hypoglykämie (Hypocortisolismus), Adynamie (Hypothyreose) und Pigmentstörungen. Der Hypophysenhinterlappen ist nicht betroffen.
- Was können Ursachen für eine Hyperprolaktinämie sein? Ursachen der Hyperprolaktinämie: Mikroadenome (< 10 mm; bei Frauen am häufigsten), selten Makroadenome Hyperprolaktinämie durch Medikamente⇒ Neuroleptika, Alpha-Methyldopa und Opioide,schwere primäre Hypothyreose⇒ erhöhte TRH-Spiegel stimulieren sowohl die TSH- als auch die Prolaktin-Sekretion. Hyperprolaktinämie⇒ Stimulation der Milchdrüsenfunktion, hypothalamischer Dopamingehalt ↑⇒endogene GnRH-Freisetzung↓⇒ Sekretion von LH und FSH ↓ (⇒Hypogonadismus) ⇒ Östrogenspiegel ↓⇒ Hitzewallungen und Dyspareunie.
- Prolaktinom/ Symptome Das Prolaktinom ist ein sehr häufiger, gutartiger Tumor des Hypophysenvorderlappens, das Prolaktin sezerniert. Prolaktin stimuliert physiologischerweise postpartal die Milchsekretion, ein mögliches Symptom einer Hyperprolaktinämie ist daher eine Galaktorrhö. Zudem interferiert Prolaktin mit der pulsatilen Ausschüttung der Gonadotropine und bewirkt dadurch einen Hypogonadismus mit Zyklusstörungen bis hin zur Amenorrhö, eine Abnahme von Libido und Potenz und Unfruchtbarkeit. Durch den Abfall des Östrogenspiegels und ein relatives Überwiegen der adrenalen Androgene (v. a. DHEA) besteht bei Frauen eine relative Hyperandrogenämie mit Neigung zu Akneund Hirsutismus (männlicher Behaarungstyp). Zusätzlich können Prolaktinome das Chiasma opticum komprimieren und so zu Gesichtsfeldausfällen führen.
- Wie kann sich ein hypophysäres Koma klinisch äußern? wie eine Addison Krise
- Ursachen für Minderwuchs HypothyreoseTurner SyndromHypophysenvorderlappeninsuffizienz
- Was würde man in der Spirometrie bei einem ALS Patienten sehen? eine reduzierte Vitalkapazität aufgrund der respiratorischen Insuffizienz mit alveolärer Hypoventilation
- Welcher Laborparameter steigt bei ALS an? CK durch die Muskelatrophie
- Was möchte man bei Verdacht auf ALS mit dem MRT ausschließen? eine kompressive Myelopathie
- Was ist ein typischer Befund im EMG bei ALS? Der Nachweis pathologischer Spontanaktivität in der bulbären, zervikalen, thorakalen und lumbalen Muskulatur ist ein wesentliches diagnostisches Kriterium der amyotrophen Lateralsklerose (ALS).
- Wir wirkt Riluzol? Anti-Glutamaterge WirkungEinsatz bei ALS
- Treten bei ALS Sensibilitätsstörungen auf? Nein, da nur das 1. und 2. Motorneuron betroffen sind
- Was sind typische Befunde bei einer Hypokaliämie? Abflachung der T-WelleMuskelschwächeObstipationExtrasystolen
- Was ist das Cowden Syndrom? Das Cowden-Syndrom (multiples Hamartom-Syndrom) ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung durch Mutationen des Tumorsuppressorgens PTEN. Durch den PTEN-Funktionsverlust entwickeln sich v. a. im Gastrointestinaltrakt multiple, kleinste, gutartige Hamartome. Zusätzlich können sich faziale Trichilemmome, akrale Keratosen, eine Papillomatose der Haut und der Schleimhäute, ein Makrozephalus, Mamma-, Endometrium- oder papilläre Schilddrüsenkarzinome sowie eine mentale Retardierung zeigen.
- Was ist das von-Whipple Lindau Syndrom? Das von-Hippel-Lindau Syndrom (VHL) wird durch Mutationen des von-Hippel-Lindau-Tumorsuppressor-Gens auf Chromosom 3p25 verursacht. Die seltene, autosomal dominant vererbte Erkrankung wird zu den Phakomatosen gezählt. Typisch ist die Entwicklung multipler Angiome v. a. der Retina (→ Gefahr eines Visusverlusts) und des Kleinhirns (→ z. B. Ataxie). Weitere assoziierte Erkrankungen sind Zysten der Leber, der Nieren und des Pankreas, Phäochromozytome und Nierenzellkarzinome.
- welche Erkrankungen gehen mit Tumoren des Magen-Darm-Traktes einher? familiäre Disposition FABLynchPeutz-JegherCowden
- Was besagen die Amsterdam Kriterien und wofür stehen sie? Einsatz bei der Diagnostik des Lynch Syndroms1. HNPCC muss bei mindestens einem Patienten unter 50 Jahren festgestellt worden sein, 2. mehr als 3 Familienmitglieder müssen betroffen sein, 3. FAP muss ausgeschlossen sein und 4. erstgradige Verwandtschaft und mindestens 2 aufeinanderfolgende Generationen müssen betroffen sein
- Wie sehen die Mutationen des Lynch aus? Das Lynch-Syndrom (HNPCC) wird durch Mutationen eines der Mismatch-Repair-Gene verursacht, die für das Erkennen und Korrigieren von Lesefehlern bei der DNA-Replikation verantwortlich sind. Besonders anfällig für diese Fehler sind Mikrosatelliten (Di- oder Trinukleotid-Wiederholungen), sodass die Untersuchung auf Fehler in Mikrosatelliten (Mikrosatelliteninstabilität) bei Verdacht auf HNPCC (Erfüllung der Amsterdam- oder Bethesda-Kriterien) der nächste Schritt zur Diagnosestellung ist. Zur Beantwortung der Frage muss man nun also wissen, welche Gene zu den Mismatch-Repair-Genen gehören (MSH2, MLH1 und 3, MSH6, PMS1 und 2, TGFBR3)
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- welche Tumore sind mit einem Lynch assoziiert? Zu den, bei HNPCC gehäuft auftretenden Tumoren, gehören neben Kolonkarzinomen v. a. Endometriumkarzinome, aber auch andere Ovarial- (3-12 % der Frauen), Urothel-, Magen-, Dünndarm- (4 % der Patienten) und hepatozelluläre Karzinome, Hauttumoren (Talgdrüsenadenome und -karzinome, Keratoakanthome) und Hirntumoren (v. a. Glioblastom und Astrozytom). Bronchialkarzinome werden bei HNPCC nicht gehäuft beobachtet. Generell ist bisher kein familiäres Karzinomsyndrom bekannt, bei dem das Risiko für Bronchialkarzinome erhöht ist.
- Was sind typische Zeichen einer hepatischen Enzephalitis? flapping Tremor, Apathie, Konzentrationsschwäche, pathologische Schriftprobeoptische oder akustische Haluzinationen eher nicht und vor allem beim Alkoholentzugssyndrom
- Welcher Marker spricht für eine bakterielle Peritonitis? mehr als 500 Granulozyten in der AszitesflüssigkeitErythrozyten sprechen für eine Fehlpunktion oder innere Blutung
- Was gibt man bei einer bakteriellen Peritonitis? parenterale Gabe von Cephalosporinen der 3. Generation
- Was spricht für ein hepatorenales Syndrom? eine stark verringerte Natriumausscheidung
- Nimmt der REM Schlaf im Verlauf der Nacht zu? JA
- Welche Wellen sind im EEG typisch für Tiefschlafphasen 3 und 4 Deltawellenin der REM Phase sieht man ß-Wellen und rapid eye movement
- Was ist die schwerwiegendste Komplikation nach einer Magenresektion? Die schwerwiegendste Komplikation nach einer Magenresektion ist die Insuffizienz der ösophagoenteralen Anastomose. Das Risiko für diese Komplikation wird in Studien mit ca. 10 % angegeben. Klinisch fallen die Patienten durch Oberbauchschmerzen, Fieber und einem Anstieg der Infektparameter auf, in der Folge kann sich eine Sepsis mit hoher Letalitätentwickeln. Die Therapie reicht je nach Ausmaß der Insuffizienz von einer CT-gesteuerten Drainageneinlage über eine endoskopische Stenteinlage bis zu einer Revisionsoperation.
- Wofür sorgt ein Magenband? ist ein restriktives Verfahren, dass für ein früheres Sättigungsgefühl sorgt
- Was bedeutet biliopancreatic diversion? ist ein bariatrisches malabsorptionsverfahren Dabei wird der Magen deutlich verkleinert und das Duodenum blind verschlossen. Das Ileum wird, gemessen ab der Bauhin-Klappe, proximal nach ca. 3 m durchtrennt und mit dem Magenrest anastomosiert (alimentary limb). Der Dünndarmanteil, der die Verdauungssekrete führt, wird mit dem Ileum vor Eintritt in den Dickdarm reanastomosiert (biliary limb).
- Wenn betrifft ein Lipödem am häufigsten? Frauenman geht von einer genetischen Komponente aus, beim Lipödem kommt es zu einer Verteilungsstörung von Dett im Unterhautgewebe mit Ödemneigung, jedoch keine Proteinurie, Hypalbuminämie und Hypercholersterinämie wie beim nephrotischen Syndrom