9

A- Auswendiglernen (Subject) / 5 Evaluative Konditionierung (Lesson)

VL LERNEN, Rothermund // Jena

This lesson was created by whatmakesushuman.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Abhängige Variable e.K. (gegensätzlich klass.K) •Abhängige Variable ist der CS selbst, da dessen Qualität je nach Valenz des US (unabhängige Variable) verändert wirdAbhängige Variablen sind also z.B. die politischen Slogans, die beeinflusst werden, wie hoch die emotionale Wertigkeit (Valenz) in der Situation des kostenlosen Essens (US) ist. •bei der klass. Konditionierung ist die abhängige Variable die Stärke der CR, die durch den CS (unabhängige Variable) beeinflusst wirdAbhängige Variablen hier sind also die Reaktionen, die aufgrund von dem CS ausgelöst werden. ---- version 2 • bei der EC ist die AV der CS selbst, dessen Qualität verändert wird, je nach Valenz des US• bei KK ist die AV die Rate/Stärke der CR, die CR wird durch den CS beeinflusst, also ist der CS bei KK die UV
  • funktionale Charakteristiken Unterschiede e.K. zu klass.K kurze inhaltliche Erläuterung einzelner Merkmale "Gründe anzunehmen, dass e.K. ein eigener Mechanismus ist" Löschungsresistenz → Valenz des CS bleibt erhalten, auch wenn CS ohne US (geht nichtum Signalwert des CS) ("wenn wir einmal etwas gut finden, dann finden wir es immer gut, auch wenn es nicht mehr im positiven Zusammenhang ist" ein Verhalten bleibt!; ändern geht durch Gegenkonditionierung)Löschung ändert die Valenz nicht, hier auch sichtbar, dass Auftreten des CS hat nichts mit Ankündigung für US zu tun (z. nächster Punkt) der CS selbst verändert sich in seiner Qualität Kontiguität (zeitliches Zusammenfließen S-R) statt Kontingenz → (WSL des Auftretens des US in Abhängigkeit von CS) → EC tritt auch ohne Kontingenz auf, Basisrate irrelevant, rückwärtsgerichtete und simultane Konditionierung möglich; bloße Paarung statt Kontingenz.→ nur zeitliche Nähe + Paarung an sich wichtig!Bewusstheit des CS-US-Zusammenhangs:-      demand - Effekte?  Werden eliminiert durch Zusatzaufgabe (8-stellige Ziffer) oder Maskierung des US (CS direkt präsentiert) → trotzdem oder sogar stärkere EC-Effekte-      Aufforderung, auf CS-US-Zusammenhang zu achten verhindert/eliminiert EC àspricht gegen demand-Effekte-      kein Zusammenhang zwischen Bewusstheit und EC (egal ob VP sich erinnert oder nicht)-      Indirekte Messung durch affektives Priming bestätigt Valenzübertragung (Diaz et al., 2005): CS als Prime, valentes Wort als target àindirekte Messung der CS-Valenz nach EC: VP soll Valenz des target zuordnenàkürzere RT bei valenzkongurenten Stimuli- Paarungen.D.h. (automatische) Bewertung wird an Verhalten der VP (Reaktionszeitparadigma) abgelesen, ohne dass dieses Bezug nimmt zu dem, was eigentlich gemessen wird. (VP kann unmöglich sozial erwünscht reagieren, Bewertung aber dennoch messbar). Kein "occasion setting" Informationswert und Signalfunktion spielen hier nur geringere Rolle im Gegensatz zur KK sind auch simultane und rückwärtsgerichtete Konditionierung bei EC möglich (letzteres ist z.B. Malboro Werbung: erst Landschaft & Cowboys, dann Produkt)
  • Was meint "demand-Effekt"-Vermutung? Welche Tatsache liegt dem Verdacht zugrunde? Technik, zum demand-freie EC-Effekte bestimmen Es wird hier vermutet, dass die ganze e.K. nur auf "Erwartungseffekten" (demand) basiert →"was glaubt die Person, was von mir erwartet wird?"→ es werden dementsprechend Antworten gegeben und nicht so, wie es sich tatsächlich verändert hat etc. (denn e.K. ist auf Selbstberichtsverfahren angewiesen!) •Demand- Effekte: Wahrnehmung von Zweck und Bedeutung des Experiments steuert Antwortverhalten der VPn•es wird vermutet, dass der EK- Effekt durch die Fragestellung überhaupt erst „produziert“ wird àstelltEK in Frage stellen•d.h. es impliziert, dass die EK keine Form der Konditionierung ist, sondern nur ein „Begleiteffekt“, der sich je nach VPneinstellt (Manipulation) und dass jede VPndie Experimente durchschaut•contra: Diaz et al,2005 : Affektives Primingzur Erfassung von EK-Affekten àes werden Zusatzaufgaben gestellt oder der US wird maskiert àZiel: Ausschaltung bewusster Verarbeitung, die den EK-Effekt erhöht àspricht gegen demand-Effekte•z.B. sollen Worte am PC negativ oder positiv bewertet werden; dabei wird die Zeit gemessen à200ms vor dem Wort („target“) sehen VPneinen „Prime“ (entweder positiv o. negativ konditioniert)àhat „Prime“ eine pos. Valenz, sollte Reaktion auf Target schneller sein Technik: affektives Priming (indirekte Messungen, implizite Messmethoden - man fragt nicht nach dem, was man messen will oder so messen, dass es nicht offensichtlich ist, dass ein Merkmal gemessen wird) ein Gegenstand (z.B ein Wort) soll positiv oder negativ bewertet werden ("targets"→ Reaktionszeit (RT) wird gemessenEs werden im Zwischenschritt (zwischen einzelnen zu bewertenenden Worten) Bilder ("primes") gezeigt und es wird vorher gesagt: reagiere nicht auf die Bilder, nur Wörter bewerten. Die gezeigten Bilder (auf die man nicht reagieren soll) sind dann mit dem Inhalt verknüpft, den man eigentlich messen will → z.B. bei Ausländerfeindlichkeit Bilder von Politikern, die mit bestimmten Einstellungen verknüpft werden (Trump, Merkel .. etc)Nach dem Bild ("prime") zeigt sich z.B. das "target" Liebe (welches als positiv bewertet wird); durch das vorig gezeigte Bild (z.B Merkel) und die anschließende Reaktionszeit auf Liebe (positiv) wird die positive Reaktion entweder schneller oder langsamer, je nach Valenz d. Bildes Wenn man den Inhalt der "primes" mag, dann wird man auch schneller die "targets" danach als positiv bewerten; wenn nicht verzögert sich die RT. (länger) Eine Person kann diese Reaktionen nicht beeinflussen (denn die passiert innerhalb ms)
  • Drei Erklärungsansätze für e.K.; jeweils erläutern Rekategorisierung→ Conceptual Categorization Modell (Davey, Field, 1997)[Modell war wohl eher als Kritik gemeint, aber ist trotzdem ein theor. Ansatz] → CS aktiviert automatisch eine kognitive Repräsentation des US, jedoch ohne eine Erwartung des US→ Missattributation von Eigenschaften des US auf den CS[Landwirtschaft Hof Schweiz → Reaktion Vgl. Neuseeland = Misattribution v. NZ-Eigenschaften auf jeztigen, momentanen "realen" Kontext] → durch die Paarung des ambivalenten CS mit dem US werden die Merkmale des CS, die dem US ähnlich sind, salienter→d.h. e.K. sollte nur bei ähnlichen CS-US-Paarungen auftreten (contra: treten auch bei randomisierter CS-US-Paarung auf, weiteres contra: cross-modale EK (z.B. Musik-Bild)→ Die Tendenz zur Suche nach Ähnlichkeiten. "similarity search"Wenn ein Gegenstand wirklich +++ ist, aber er mir aus Gründen nicht zugänglich bleibt, denn umorientieren zu +-Gegenstand, der am höchsten mit dem ersten übereinstimmt (z.B. ein Mann und seine Ex-Frauen = nach erster Scheidung - Frauen sehen alle so aus, wie erste Frau) → gilt nicht nur für Aussehen, sondern auch in Verhaltensweisen(so könnten z.B. Freundschaften erklärt werden etc) [Ansatz o.k. aber er sagt, dass e.K. nur auftreten kann, wenn CS & US Gemeinsamkeiten/Ähnlichkeiten besitzen] ReferenzlernenReferentielles Lernen (Baeyenset al., 1992)erst wird assoziativ CS + US gelerntwenn später CS allein auftaucht, aktiviert er automatisch eine kognitive Repräsentation des US ohne ihn wirklich zu erwarten (dafür spricht: EK ruft bei CS ein „referentielles System“ hervor)bildet Durchschnitt über alle Valenzen der Stimuli, mit denen er bereits aufgetreten ist → erklärt auch Löschungsresistenz sowie Möglichkeit zur Gegenkonditionierung → vs. Signallernen in der k.K.→ gemeinsame Reize werden in einer "Episode" abgespeichert→ Urlaub - Strand - Partner; alles +++Weintrinken wird auch zuhause noch mit +++ verbundenauch Geruch/Geschmack v. Ferienort etcValenz(Wertigkeit d. Situation) prägt sich auf Dinge ein, die man dann wieder "erlebt", wenn man zuhause ist[Methode Goldtopf am Körper -- "ansparen v. guten Augenblicken" ; Verbindung von positiven Eindrücken mit Alltag = positiv o. negativ, Bsp. Foto-Reaktion -- "Nostalgie"] S-R-Lernen→ e.K. als Reiz-Reaktionslernen → Bewertungen (Valenz; mögen/nichtmögen) als Reaktion (CR) auf den US (Essen) der mit dem CS(Werbeslogans) verbunden wird.→e.K. abhängig von der Aufgabe während der Paarung (s. Rothermund & Gast, 2011)→e.K ohne US, nur mit CS-UR-Paarungen
  • Aufbau & Ergebnisse zwei Untersuchungen Gast & Rothermund 2011 zum Nachweis des S-R-Lernen bei e.K. → EC ist S-R-Lernen testen Referentielles Lernen = S-S-Lernen (ganz klar) ABER zusätzlich mögliche Kopplung mit einer Bewertungsreaktion. (Fragestellung GAST & R.) denn, was sind Sympathien/Antipathien? → nichts anderes als spontane Tendenzen d. Annäherung und der Vermeidung (spontane Reaktion), z.B. spontan “find ich gut/scheiße” // wegstoßen-ranziehen = Ausdrucksformen (wir lesen daran ab, wie bei Reaktion)→ “den will ich haben, dem will ich nahsein”US - wir sehen ihn und positive Annäherungstendenz = Reaktion CS - zufällig auch dabei (die andere auf der Party) Kopple Bewertungsreaktion an CS; warum so löschungsresistent US spielt keine Rolle! Nur dummy-Funktion. aber eigentliches lernen CS mit Reaktion assoziieren, deshalb US kann wegbleiben (keine Verbindung) nicht leicht S-R & S-S zu unterscheiden in einer UNtersuchung beide Sachen da, was wird da jetzt gelernt? Aber: Techniken, wie man es rauskriegen kann Experiment 1 (GAST & Rothermund 2011a) US & Bewertungsreaktion entkoppeln Leuten unterschiedliche Aufgaben, wie sie auf den US während der Lernphase reagieren sollen Gruppe StandardBewerte das Bild (positiv = gut, negativ-Taste= schlecht)[Bewertungsreaktion sollten starken e.K bringen]Gruppe Andere Reaktionen (eine die mit valenten Reaktionen nichts zu tun hatte — keine Wertungen)Valenz überschreibene.K.-Effekt zerstören Gesichts-Bilder = CS (mittleres Alter) US = WorteCS zus. mit US gezeigt4 Worttypen (jun-spontan (positiv steretyp f. jung); jung-naiv (negativ stereotyp f. jung); alt-weise ; alt-verwirrt für e.K. typisch oder untypisch spielt keine rolle, sondern nur jung oder alt; positive Attribute im Gesicht sollten demnach eigentlich nur mit positiv, negative mit negativ bewertet werden Während Traingsphase hat die eine Hälfte d. Gruppe gesagt bekommen:  “Du siehst hier immer Bilder m. Gesichtern und du sollst sagen, ob es für dich positiv oder negativ ist.”Gesichter waren alle neutral; an Gesichtern konnte man es nicht ablesen — was haben Leute gemacht? Sie haben die Bewertungen (Reaktion) in abhängig von den zusammengezeigten Worten gemacht. → positive Worte / negative Worte Andere Hälfte d. Gruppe alles gleich, aber Aufgabenstellung: “Sag bei jedem Paar, ob es typisch f. alt oder typisch f. jung ist” →unabhängig v. Valenz (nur typisch alt oder typisch jung; also nur Entscheidung über Gesicht alt oder jung?) Testphase: ohne Worte, Leute mussten sagen, wie sie es finden. Leute, die in der Lernphase eine Bewertungsreaktion ausgeführt haben = EC-Effekt [Gesichter werden negativer bewertet, wenn sie mit negativen Worten gezeigt wurden; Gesichter werden positiver bewertet, wenn sie mit positiven Worten gezeigt wurden] Valenz-Aufgabe mit Veränderung (EC-Effekt) [weiße Kringel auf Abbildung] Leute, die auf Alter reagieren mussten: Bewertungsreaktion wurde blockiert EC-Effekt ist weg! [obwohl alles die gleichen Bedingungen] e.K. lebt davon, dass Bewertungsreaktionen auf US gezeigt werde, dann wird CS mit dieser Reaktion gekoppelt ; wenn man Wertung verhindert, dann auch keine Kopplung. 2. Teil d. Experiments (b) Nicht nur explizit nach Bewertungen gefragt, sondern auch affektives Priming durchgeführt, wo Gesichter als “primes” gezeigt wurden; priming-Effekte gemessen - je positiver die Zahl, desto positiver die spontane Bewertung im affektiven Priming ; genau das selbe Muster wie beim ersten Versuchsaufbau Gesichter als Prime gezeigt 2. ExperimentReaktion blockiert oder gleiche S-S-Paarungen zeigenjetzt hier: US rausgenommen wie geht das? (“das war echt witzig”) CS wieder Portraitbilder, aber “ohne alles”folgende Phase: wenn Bilder gezeigt werden, die ganze Zeit sagen: du sollst laut und deutlich vor dich hinsprechen “sympathisch” o. “unsympathisch” (als Reaktion) aber: kein US Frage war: Kriegen wir damit immer noch e.K.? → immer noch e.K.-Effekt hier?; dann muss es S-R-Lernen sein, denn es gibt ja keinen US (zweites S)Wie jetzt messen? Zweite Bedingung noch mal das gleiche Spiel, eher nicht signifikante Methode → Gegenrechentest eingesetzt, damit man zeigen kann, dass wirklich spontane Reaktionen entstehen hier benutzt: Prozedur, die ähnlich zu priming ist “affect misattribution procedure” (AMP) Testphase: messen, ob die Gesichter, zu denen man sympathisch oder unsympathisch gesagt hat wirkliche spontane positive oder negative Reaktionen gezeigt haben 75 ms portraitbilder zeigen (weniger als 10tel sekunde) danach ebenfalls wieder kurz chinesisches zeichen aufgabe der person: sag, ob du das zeichen eher positiv oder negativ findest (mit tasten) Leute können kein chinesisch, wissen nicht, was Zeichen bedeutet, also positiv oder negativ bewerten - was sollen sie machen? Wenn Gesicht tatsächlich positiv oder negative Reaktionen auslöst, dann wird sie benutzt für die Reaktion auf die Bewertung eines Inhaltes, der mir unbekannt/unzugänglich ist (chinesisches Zeichen hier) indirekte Messung (nicht: gesichter bewerten, sondern symbole) Bilder (vorher sympathisch) → Chin. Zeichen + 60 % d. Fälle = positiv negativ → negative chin. Zeichen Nachweis für e.K. ohne US// direkte Kopplung zwischen Gesicht & Reaktion Partnerschaft, Bsp. morgens & abends Partner sehen Sprache positiv oder negativ lässt eine Reaktion entstehen → also nur zu wichtigen Personen sagen, denn diese e.K. Effekte sind sehr löschungsresistent ; Gegenkonditionierung ist notwendig.
  • "spreading attitude effect" Erklärung f. Effekt "spreading attitude effect";→ durch sensorische Präkonditionierung (z.B Stimmungen, Sehnsüchte etc) → Erwerb von Einstellungen zu Gruppen & Personen (spreading attitude) ohne direkten Kontakt mit Objekt (z.B "Stars" oder "Probleme im Alter" durch Werbung & Slogans)→ Bewertungen, die für etwas präsentiert werden, färbt auf unser Bild dieser Personengruppe o. bestimmter Person ab! (z.B. Alte Menschen benutzen die Körper/Medinizischen Produkte aus Werbung & wir denken auch, dass wir es einmal auch so machen werden)
  • Eigengruppenfavorisierung name letter effect mere ownership effect kill-the-messenger-effect Eigengruppenfavorisierung (Phänomen, das auch häufig genutzt wird)(impliziter Selbstwert)→ fast alle Menschen haben einen positiven SelbstwertICH wird mit etwas positivem verbunden ("Ich bin gut, ich bin der beste")pos. Assoziation, die ich entwickelt habe, die überträgt sich auf alle Dinge, die irgendetwas mit mir zu tun haben. (was passiert, wenn man das "ausschaltet" -- Depression? neg. selbstkonzept?positives selbstkonzept?) Bsp. Buchstaben d. Alphabets -- welches sind die besten Initialien? meine (Bsp. J.G. -- liegen hier auch Möglichkeiten den Selbstwert aufzubauen? -- Therapie oder Arbeit mit Kindern?)= name letter effectirgendwie weiß man, diese Buchstaben haben was mit mir zu tunTasse geschenkt bekommen, wenn man mitgemacht hat, z.B.Frage: Tasse verkaufen? 8 EuroFragen nicht gibt, sondern einfach so fragen: du kennst doch diese Tassen, was würdest du dafür bezahlen? → 2,50 Euro mein positiver Selbstwert überträgt sich auf die Tasse / MEINE Tasse (oder mein negativer auch, Abwertung b. Depression etc. Indikatoren, wie man in der Welt steht) ICH = Toll = Tasse toll = mere ownership effect auch: sobald man Leuten einredet, sie gehören zu einer Gruppe, dann denkt man "umso besser" ; (Bsp. Ausbildung - anthroposophische Gesellschaft) auch: man kriegt gesagt, du bist so oder so.danach: Leute sollen bewerten, wie sie eine bestimmte Sache finden, dann bewerten die Leute, von der sie gesagt bekommen, dass sie dort zugehörig sind positiver als die anderen (RELIGION) "kill the messenger"effect → Valenz d. Nachricht übeträgt sich auf Person (z.B. Todesnachricht o. etwas, das zu privat ist, dass mich sehr berührt) (Nuttin, 1985): eigene Initialen werden anderen Buchstaben vorgezogen, besser bewertet(Feys, 1995): z.B. ich will Tasse verkaufen eigene, persönliche Valenz von mir selbst lässt mich die Tasse teurer verkaufen, als wenn mich jemand gefragt hätte, wie teuer ich die Tasse an seiner Stelle verkaufen würde/ wie viel ich ihm dafür zahlen würde / wie hoch ich den Verkaufswert einschätze, wenn mir die Tasse nicht gehört Valenz eines Gegenstandes verändert sich zum Positiven, wenn es mein Eigentum ist Valenzverschiebung von mir, meiner persönlichen Valenz (Selbstwert!!) auf den Gegenstand, den ich besitze/ auf meine Initialen. Das nennt man Eigengruppenfavorisierung oder impliziter Selbstwert, weil die meisten Menschen einen positiven Selbstwert haben.
  • effiziente Werbungsgestaltung durch Forschung in e.K. Risiken f. Markenimage wenn Werbekampagne mit evaluativer Konditionierung arbeitet? e.K. hilft, denn die Effekte sind mächtig Marke/Produkt wird mit positiven Kontextreizen gezeigt(z.B. Autowerbungen auf kurvigen Straßen von Natur umgeben so schnell fahren) → Kontextreize: Musik, attraktive Personen, Freizeitstimmung etc.→ alles kann genommen werden, was auf die Zielgruppe zutrifft (welche Sehnsüchte sie hat etc)Bsp. Alte Menschen leben verlängern, jung aussehen etc etc Valenz d. Kontext auf Marke übertragenEinfluss berühmte Person (Sympathie) übeträgt sich auf Produkt ABER: kann nicht gelöscht werden (nur mit Gegenkonditionierung),d.h. sollte eine Person einmal in einen Skandal verwickelt sein, dann wird auch die Werbung als negativ bewertet werden, in der die Person vorkam - dementsprechend auch das Produkt für das geworben wird Ablenkung wird als Mittel genutzt, denn unter Ablenkung ist man weniger geschützt vor den Einflüssen → Bsp. Fußball und Leisten m. Werbung, die durchläuft → Hauptkapazität lieft auf dem Spiel → nebenbei Werbung → kein Bewusstsein mehr, Aufmerksamkeit weggerichtet → bessere Effekte der e.K. Zusätzlich kann man diesen etablierten beliebten Markennamen dann verwenden, um weitere Produkte unter dem Label zu vermarkten (apple m. beats -- zusammenarbeit etc) ; brand extension -- positiver Einfluss.
  • Ablauf & typische Ergebnisse f. Untersuchung e.K. "bewertende" Konditionierung;Sympathie ; Antipathie ; VorliebenMeinungsbildung (→ wie entsteht sowas?) → will Bewertungsprozesse (mental) d. Menschen erforschen→ das, was Tiere nicht bzw. nur zu einem gewissen Grad besitzentypischerweise nur bei Menschen möglich -- auf "Unsichtbares" und somit auf Verfahren bzw. Sprachen des Menschen (Kommunikation, Selbstberichte) angewiesen Behauptung hier: genannte Prozesse (z.B Meinung über etwas) kann man durch Konditionierung entstehen lassen Valenzübertragung von US auf CS; Valenz = Stärke, Kraft ; value → "Wertigkeit" ; hier PSY → emotionaler Wert, der mit einem Reiz verbunden ist •nach mehrfacher gemeinsamer Präsentation eines neutralen CS mit einem valenten US verändert sich die Bewertung des CS in Richtung der Wertigkeit des US•Typische Beisiele→Bild-Bild-Paarungen: neutrale Gesichter werden systematisch mit positiven/negativen Gesichtern gepaart →in anschl. Testphase werden die neutralen Gesichter z.B. positiver bewertet, wenn sie vorher mit sympathischem Gesicht gepaart wurden → Wort-Wort-Paarungen→ Zeichen-Wort-Paarungen (Diaz et al., 2005)→ Figur-Wort-Paare (Olson & Fazio, 2001)→ Aromen-Geschmack/Geruch (Baeyensetal., 1990) z.B. in Zeiten in denen es an Nahrung mangelt könnte man Menschen zu einem freien Essen einladen (US Essen - UR positiv, weil Nahrungsmangel); CS → politische Slogans; werden durch diesen positiven Zusammenhang von Hungererlösung auch als positiv empfunden (egal, was da postuliert wird)
Advertisement