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Grundlagen der Pneumologie (Subject) / Asthma brochiale (Lesson)

3. Semester

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  • Epi eine der häufigsten chronischen Erkrankungen 10% der kindlichen und 5% der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands im Kindesalter die häufigste chronische Erkrankung
  • Asthma ist nicht gleich Asthma... Berufsbedingt Allergisch Nicht-Allergisch "early-onset" schweres allergisches etc.
  • Symptome anfallsartige Luftnot Engegefühl in Brust exspirator. Dyspnoe und Giemen, sonst Eupnoe glasig-zähes Sputum Husten
  • Diagnostik Peak-Flow-Meter, Spirogramm, Fluss-Volumen-Kurve (MEF50 und MEF25) Provokationstest (Histamin, Metacholin, Carbacholin, spez. Allergene) -> ansteigende Dosen über 4-5 Stufen -> Messen FEV1, Raw -> Ergebnisse in Dosis-Wirkungs-Kurve -> Bestimmung der bronchialen Überempfindlichkeit (hyper- oder normoreaktiv) Eine fehlende brochiale Hyperreaktibilität spricht gegen die Diagnose des Asthma bronchiale! Allergologisch: Prick-Test, Gesamt- und spezifisches IgE
  • Diagnosekriterien Nachweis Obstruktion und positiver Bronchospasmolysetest Abfall FEV1>15% nach körperl. Belastung FEV1-Verbesserung > 15% nach Gabe eines hochdosierten inh. Steroids über max. 4 Wochen Typische Anamnese Nachweis brochiale Hyperreagibilität
  • Allergenspektrum in Deutschland v.a. Pflanzenpollen Hausstaubmilben Tiere Schimmelpilze Nahrungsmittel
  • Allergie Diagnostik Anamnese Prick-Test, Intrakutan-Test In-vitro: IgE (Geamt-IgE für Asthma-Diagnose nicht wegweisend, kann aber auf Komplikationen hinweisen, z.B Aspergillose) Provokations-Test: konjunktival, nasal, bronchial (spez. bronchiale Provokation nicht notwendig, bei Verdacht auf berufliches Asthma Provokation mit spez. Allergenen; nasale Provokation, Anamnese und Hauttest können bronchiale Provokation bei positiven Resultaten ersetzen, bei negativen nasalen Ergebnissen kann berufliches Asthma nicht ausgeschlossen werden) IgG kein Indikator für krankmachende Vorgänge, abzulehnen zur Diagnostik von Nahrungsmittel-Allegien
  • Asthma-Kontrolle - kontrolliert (alle Kriterien): max. 2x Symptome pro Wochen, keine Einschränkungen, kein nächtliches Erwachen, max. 2x pro Woche Bedarfmedikation, keine Exazerbationen -tlw. kontrolliert (ein Kiterium pro Woche erfüllt): Symptome öfter als 2x pro Woche, Einschränkungen, nächtliches Erwachen, öfter als 2x pro Woche Bedarfsmedikation, eine oder mehrere Exazerberationen pro Jahr - unkontrolliert: 3 oder mehr Kriterien eines tlw. kontrollierten Asthmas + eine Exazerberation in beliebiger Woche                                                
  • Stufentherapie Stufe 1: niedr. ICS-Dosis, bei Bedarf SABA Stufe 2: ICS, LTRA, bei Bedarf SABA Stufe 3: ICS/LABA, ICS/ICS+LTRA, bei Bedarf SABA oder ICS+Formoterol Stufe 4: ICS/LABA + Tiotropium, hohes ICS+LABA+Tiotropium+LTRA, bei Bedarf SABA oder ICS+Formoterol Stufe 5: additiv Anti-IgE, Anti-IL5 und Kortikoide, Bedarf siehe 3 und 4
  • UAWs Kortikoide Cushing, Hautverämderungen, Katarakt, Osteoporose, Lipodystrophie
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  • Medikamente (mab) IgE - Omalizumab IL5 - Mepolizumab, Reslizumab, Benralizumab IL13 - Lebrikizumab, Tralokinumab IL4 - Dupilumab TLSP - Tezepelumab
  • Phänotypen spez. Therapie bei schwerem Asthma allergisch -> IgE im Serum -> Therapie mit Anti-IgE eosinophile Entzündung -> Eosinophile im Blut -> anti-IL5 Th2 induziert -> Anti-IL13, Anti-IL4
  • Einteilung Anfälle schwer: Patient kann kaum sprechen, sehr kurzatmig, AF > 25/min, HF > 120/min, Peak-Flow <100L/min lebensbedrohlich: PEF <33% oder 100ml, SaO2 < 92% (PaO2 < 60mmHg), ↑PaCO2, kein Atemgeräusch, Zyanose, Bradykardie, Hypotension
  • Therapie Asthma-Anfälle 2-4L O2 4Hübe SABA 100mg Prednisolonäquivalent Notarzt -> Einweisung