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Assistenzhundetrainer (Subject) / Fortpflanzung Brutpflegeverhalten Probleme und Therapie (Lesson)

Fortpflanzung Brutpflegeverhalten Probleme und Therapie

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  • Was bedeutet der Begriff primipar? ------ Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Erstgebährend B Es wird nur ein Welpe geboren C Der Begriff bezeichnet den erstgeborenen Welpen. D Die Hündin hat noch nie geworfen, dieser Wurf ist ihr erster. A, D
  • Ausfälle im Brutpflegeverhalten (z.B. Ablehnen der Welpen durch die Hündin) Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A Sind genetisch bedingt. Mit der Hündin sollte nicht weiter gezüchtet werden. B Können durch verschiedene Einflüsse hervorgerufen werden. C Können durch Stress hervorgerufen werden. D Sind bei primiparen Hündinnen häufiger. B, C, D
  • Welche Aussagen treffen zu: ------- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Von einer Mutterhündin mit gutem Brutpflegeverhalten werden die Welpen bis zum Schluss gleichbleibend versorgt. B Mit Beginn der Entwöhnung setzen Veränderungen im Verhalten der Mutterhündin gegenüber den Welpen und der Welpen gegenüber der Mutterhündin ein. C Veränderungen im Verhalten der Mutterhündin gegenüber den Welpen beginnen am zweiten Tag nach der Geburt. D Die Mutter versorgt ihre Welpen gleichbleibend gut, bis diese beginnen festes Futter aufzunehmen. B, C
  • Wann ist Aggression gegenüber den Welpen normal? ---- Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Drohendes Verhalten gegenüber den Welpen ist im Zusammenhang mit der Entwöhnung normal. B Gegen Ende der Laktation weist die Hündin die Welpen regelmäßig, häufig und streng zurecht. C Von Anfang an hat die Hündin das Recht, ihre Welpen zu strafen. D Aggressives Verhalten gegenüber Welpen ist nie normal. Es sollte abgeklärt werden, ob die Hündin eine schmerzhafte Erkrankung (z.B. Gesäugeentzündung) hat. A
  • Kann man maternale Aggression therapieren Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A Ja, zum Beispiel durch Stress-Reduktion. B Ja, durch Gewöhnung an Menschen, am besten schon bevor die Welpen geboren werden. C Maternale Aggression kann durch Management gelenkt werden. D Maternale Aggression ist genetisch veranlagt und kann nicht therapiert werden. A, B, C
  • Welche Fress-Verhaltensweisen sind normal? --- Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A Herumtragen von Futter B Fressen einer größeren Futtermenge, späteres Erbrechen und eventuell noch einmal fressen C Ausgiebiges Kauen und Nagen D Häufiges Fressen von Gras, Kot oder Erde in größeren Mengen A, B, C
  • Welche Aussagen sind falsch?----- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Hunde sollten zu regelmäßigen Zeiten gefüttert werden. B Hunde dürfen nicht zu regelmäßigen Zeiten gefüttert werden, sonst können sie eine starke Erwartungshaltung entwickeln. C Hunde sollten nicht vom Boden gefüttert werden. D Hunde können aus dem Napf, aus der Hand oder aus einem Spielzeug gefüttert werden. B, C
  • Was tun, wenn ein Hund nicht trinkt?----- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Abwarten, jeder Hund trinkt irgendwann B Angebot von Wasser in verschiedenen Schüsseln an verschiedenen Orten, Aufsuchen eines Gewässers C Anreicherung des Wassers mit Milch oder Fleischbrühe D Der Hund wird in einen kleinen Raum verbracht, in dem sich ein Wassernapf befindet und dort alleingelassen, bis er trinkt. B, C
  • Was tun, wenn ein Hund Unrat frisst? ---- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Aufpassen und ihn daran hindern. B Der Hund wird zum Unrat geführt und dort bestraft. C Das Fressen von Unrat gehört für Hunde zum Normalverhalten und braucht nicht therapiert zu werden. D Der Hund kann einen Maulkorb tragen, so dass es ihm unmöglich ist, Unrat aufzunehmen. A, D
  • Was tun, wenn ein Hund übergewichtig ist?-------- Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A Intensive Bewegung wie Ballspiel, Fahrradfahren B Beschäftigung über Futter C Beseitigung der Ursachen D Aufwändige Zubereitung des Futters B, C, D
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  • Welche Informationen werden beim Markieren mitgeteilt? Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Der Besitz eines Territoriums. B Der Hund möchte die Markierungen, die andere Hunde an derselben Stelle gesetzt haben, übertünchen. C Der Hund teilt mit, dass er an diesem Ort gewesen ist. D Bestimmte Merkmale, wie z.B. die Rasse und die Größe des Hundes werden mitgeteilt. C
  • Hunde mit Angststörung werden manchmal stubenunrein, weil? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A sie bei Anwesenheit des angstmachenden Objektes so angespannt sind, dass sie sich nicht lösen können. B der hohe Stress sie stark ablenkt. Sie bemerken nicht mehr, wenn sie ein Bedürfnis überkommt und lösen sich daher, wo sie gerade sind. C ihre Hundehalter nicht mehr so sehr auf Stubenreinheit achten. D sich Darm und Blase entleeren können, wenn der Auslöser plötzlich und stark auftritt. A, D
  • Welche Aussage zur Ontogenese der Stubenreinheit beim Hund ist richtig? Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A In den ersten Wochen kann der Welpe nur dann Kot oder Urin absetzen, wenn er durch seine Mutter geleckt wird. B Ab der Übergangsphase kann der Welpe Blase und Darm sicher kontrollieren. C Stubenreinheit entsteht von selbst, durch natürliche Reifungsprozesse. D Ein Hund wird stubenrein, wenn mehrere günstige Einflüsse vorliegen D
  • Welchen Einfluss hat Aufregung auf den Absatz von Kot und Urin?- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Ein aufgeregter Hund wird sich nicht lösen. B Ein aufgeregter Hundeführer kann einen sensiblen Hund so sehr stören, dass er keinen Kot absetzen kann. C Ein aufgeregter Hundehalter kann einen sensiblen Hund so sehr aufregen, dass er mehrfach Kot absetzt. D Hunde lösen sich, egal ob sie aufgeregt oder entspannt sind. Die Erregungslage hat darauf keinen Einfluss. B, C
  • Asta macht seit einigen Wochen nachts auf einem bestimmten Teppich eine Pfütze. Welche Erklärung(en) sind am wahrscheinlichsten? Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Asta hat gelernt, auf diesem Ort Urin abzusetzen. Es ist eine Gewohnheit entstanden. B Asta möchte etwas mitteilen. C Asta hat vermutlich nie gelernt, stubenrein zu sein. D Asta ist inkontinent. A
  • Beim Stubenreinheitstraining lernt der Hund- - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Kot und Urin nur an eine bestimmte Stelle zu setzen. B Einzuhalten, bis er hinausdarf. C Bedürfnisse zu Miktion oder Defäkation nur bei Erlaubnis des Halters auszuleben. D Zu jeder Tages- und Nachtzeit Kot und Urin abzusetzen. B
  • Welche möglichen Erklärungen gibt es dafür, dass Hunde kleinerer Rassen später stubenrein werden?-- Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Blase und Enddarm sind kleiner und können daher nur geringere Mengen speichern. B Kleine Hunde legen in einem großen Haus so viele Schritte zurück, wie große Hunde auf einem längeren Spaziergang. Dadurch sind abgelegene Räume des Hauses weit genug von Schlafplatz und Näpfen entfernt. C Die Hundehalter übersehen die Pfützen und Haufen kleiner Hunde. Daher wird ihre Stubenreinheit nie so konsequent überwacht wie bei einem größeren Hund. D Die Besitzer sind häufig nachsichtiger mit ihren kleinen Hunden. Eine wirkliche Erziehung findet oft nicht statt. B
  • Was ist Untergrundprägung? - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Jeder Welpe lernt durch die Untergrundprägung seinen Haufen ausschließlich auf einem bestimmten Untergrund abzusetzen. B In der Welpenzeit wird gelernt, auf bestimmten Untergründen zu schlafen und zu fressen. Dort lösen Hunde sich später nicht. C Nach der Welpenzeit bevorzugen viele Hunde bestimmte Untergründe für ihre Ausscheidungen. D Eine ungünstige Untergrundprägung kann zu Sauberkeitsproblemen beitragen. C, D
  • Für Markieren gilt: - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Rüden und Hündinnen können markieren. B Alle Hunde beginnen in der Pubertät das Bein zu heben. C Zum Markieren beim Hund gehören: Urinmarkieren, Kotmarkieren, und Scharrmakierungen an Baumstämmen. D Häufiges Markieren spricht für die Ranghöhe des Hundes. A
  • Was ist der gastrocolische Reflex?- Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A Wenn der Hund gefressen hat, kann er sich nicht lösen. Er braucht zunächst Ruhe, um zu verdauen. B Die Futteraufnahme fördert die Enddarmaktivität. C Trinkt ein Hund, werden die Nieren aktiver. D Ein Hund, der getrunken oder gefressen hat, muss sich früher oder später lösen. B
  • Lori hat Angst bei Gewitter. Welchen Einfluss hat das auf seine Stubenreinheit? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Keine. Das sind zwei verschiedene Problembereiche. B Hunde mit Gewitterangst sind häufig nicht stubenrein. Sie haben Angst, sich draußen zu lösen. C Lori könnte in Panik geraten und Kot und Urin verlieren. D Hunde mit Gewitterangst möchten manchmal eine Zeitlang nicht spazieren gehen. Dann kommt es häufig zu Unsauberkeit. C, D
  • Urininkontinenz- - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A ist ein Problem des Tierarztes. Einem Hundetrainer werden solche Fälle in der Regel nicht vorgestellt. B ist ein körperliches Problem. Manchmal stellt der Verhaltenstherapeut fest, dass ein Problem mit der Stubenreinheit vermutlich mit Inkontinenz des Hundes zusammenhängt. In solchen Fällen wird er den Hund zur tierärztlichen Untersuchung schicken. C Inkontinenz betrifft den Urinabsatz. Sie kommt nur bei der Hündin vor. D Hündinnen werden in der Regel urininkontinent. Rüden können unter Kotinkontinenz leiden. B
  • Bei Markieren im Haus muss die Verhaltenstherapeutin auf folgende Aspekte achten: Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A Rüden sollten kastriert werden. B Markieren wird durch soziale Unsicherheit ausgelöst. Vermutlich ist der Halter nicht souverän genug. C Unsichere Hunde können im Haus markieren. D Die Halter werden bezüglich Stressmanagements beraten. C, D