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Orthopädie/Unfallchirurgie (Subject) / Kindertraumatologie (Lesson)

3. Semester

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  • Epidemiologie 30-40% Unterarm (<1% proximal, 10% Schaft, 30% distal) 25% Hand 25% Unterschenkel 10-20% Humerus 5% Wirbelsäule 2% Femur 1% Becken <1% Fuß
  • Inzidenz Frakturen bis 16 Jahre Jungen 42%, Mädchen 27% 17,8% der Jugendlichen und Kinder, die sich unter Frakturverdacht vorstellen, haben Fraktur. Jungen:Mädchen=2,7:1
  • Inzidenz der Frakturen der Röhrenknochen 45,1% Radius 18,4% Humerus 15,1% Tibia 13,8% Clavicula 7,6% Femur 21,7% Epiphysenfuge 3,8% Mehrfachfrakturen 2,9% offene Frakturen
  • distale Radiusfraktur Wachstumsstörungen in 7% nach dislozierten Frakturen kein Zusammenhang mit Frakturklassifikation, jedoch bei allen Patienten mit Epiphysenverletzungen der Ulna
  • Einteilung Frakturen des Radius vollständiger Bruch Grünholzbruch gebogene Biegungsfraktur gestauchte Biegungsfraktur
  • Epiphysenverletzung Einteilung Salter & Harris I - V je höher, desto größer die Langzeitkonsequenzen
  • Komplikationen der Frakturen Wachstumsstörungen Deformitäten -> häufig nach SH III/V Frakturen
  • Therapieoptionen der Frakturen des Radius Kirschner-Drähte (ESIN, Prevot Nagel) Plattenosteosynthese Schraubenosteosynthese Fixateur externe -> Trend zur OP: verbesserte Technik, Kostendruck, Erwartung eines sofortigen und perfekten Outcomes kindlicher Knochen hat hohes Korrekturpotential: machmal kein Eingreifen nötig! -> weniger Platten und Marknägel als bei Erwachsenen im Jugendalter: Tendenz zur Behandlung wie bei Erwachsenen
  • Intramed. Schienung des Radius z.B. Nancy Nail, ESIN, STEN, TEN, Prevot gute Ergebnisse in Literatur geringe Komplikationen 3-Punkt Fixation im Knochen Erhalt des radialen Bogens ist wichtig 15-20% der offenen Frakturen funktionelle Nachbehandlung möglich
  • Motocross-Verletzungen 92% Jungen 42% OP Clavicula (14%) > Radius (13%) > Femur/Tibia (12%) steigende Inzidenz
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  • Trampolin-Verletzungen steigende Inzidenz Schutzmaßnahmen am Trampolin können die schwereren Verletzungen i.d.R. nicht verhinden 30-40% Unterarm (30% distal, 10% Schaft, <1% proximal) 25% Hand 10-20% Humerus 7-9% Ellenbogen (86% dist. Humerus, 55-75% supracondylär)
  • Supracondyläre Humerusfraktur 55-75% der kindlichen Ellenbogenverletzungen Peak im 5.-8. Lebensjahr Klassifikation nach Gartland (Typ 1-3) in 7% Gefäß-Nerven-Schaden Gartland 1: unverschoben Gartland 2: disloziert mit Verbund i.B. der dorsalen Corticalis Gartland 3: komplett disloziert Diagnostik: Röntgen, CT Komplikationen: Gefäßverletzungen, Kompartementsyndrom, Nerveninterposition, Ossifikation, Synostosen, Cubitus recurvatum
  • Verletzungen der unteren Extremität Epi 25% Unterschenkel 5-8% OSG 2% Femur 1% Becken < 1% Fuß
  • OSG Frakturen Ligamentäre Verletzungen im Wachstumsalter selten Ligamente generell stabiler als Epiphysenfuge 2 Ziele: optimale Stellung, Vermeidung Wachstumsstörungen Two-plane Fraktur: rein epiphysiär (oft knöchernder Ausriss der vorderen Syndesmose, v.a. lateral, selten medial) Triplane Frakturen: zusätzlich metaphysiär Keil Triplane I: Keil am medialen oder lateralen Fragment (meist medial oder zentral) Triplane II: Keil am zusätzlichen dorsalen Fragment, bricht wie hinterer "Volkmann" Triplane Klassifikation: I-V Triplane: 5-7% der kindl. OSG Frakturen SH-4 Fraktur mit Ausläufern in sag., cor. und ax. Ebene
  • Verletzungen der unteren Extremität Diagnostik Röntgen! wenn im nativ-Röntgen unsicher: CT, definieren der Morphologie konservativ: <2mm Frakturdehiszenz ORIF oder perkutan: >2mm Frakturdehiszenz
  • Polytrauma i.d.R. Hochrasanztrauma (Verkehrsunfall, Sturz aus großer Höhe) selten, in großen Zentren 1-2Fälle/Monat 2009: 30850 Fälle unter 15J., 90 verstorben