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Medizin (Subject) / Neues zum Lernen (Lesson)
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- Wie wird ein Zervix-Ca im Stadium 3 behandelt? Ein Zervixkarzinom im Stadium IIIB infiltriert die Beckenwand und/oder führt zu einem Harnaufstau mit Hydronephrose, beides ist bei der geschilderten Patientin der Fall. In diesem Stadium gilt nach der aktuellen Leitlinie eine primäre Radiochemotherapie im Anschluss an ein operatives Staging als Therapie der Wahl.
- Wo setzt man ein Koniotomie an? Cartilago cricoidea und Cartilago thyroidea zwischen Schild-und Ringknorpel
- Was sollte therapeutisch erfolgen, wenn ein Patient mit eingeschränkter Nierenfunktion Kontrastmittel erhalten soll und sich dies auch nicht vermeiden lässt? der Patient muss ausreichend oral und i.v hydriert werden
- Was gibt man bei einem Überschuss an Muskelrelaxantien in der Aufwachphase einer OP? Bei dem Patienten besteht ein Muskelrelaxansüberhang durch das nicht-depolarisierende Muskelrelaxans Rocuronium. In dieser Situation sollte die muskelrelaxierende Wirkung durch die Gabe des Cyclodextrins Sugammadex i.v. aufgehoben werden. Diese Substanz bewirkt, dass Rocuronium eingekapselt, irreversibel gebunden und anschließend renal ausgeschieden wird. Die muskelrelaxierende Wirkung lässt sich so innerhalb weniger Sekunden aufheben. Cave:Sugammadex kann nur die Wirkung von Rocuronium und Vecuronium aufheben, gegen alle anderen Muskelrelaxanzien ist es nicht wirksam. Zur Antagonisierung der übrigen nicht-depolarisierenden Muskelrelaxanzien können Cholinesterasehemmer (Pyridostigmin, Neostigmin) gegeben werden. Die depolarisierende Substanz Suxamethonium ist nicht antagonisierbar.
- Was ist eine typische neurologische Begleiterkrankung bei Kindern mit Spina bifida? Die Arnold-Chiari-Malformation ist eine Begleitstörung bei 80–90 % aller Kinder mit Spina bifida. Anteile des Hirnstamms und des Kleinhirns sind in Richtung Foramen magnum und oberer Zervikalkanal verlagert. Dadurch kann der Liquor nicht abfließen, die Folge ist ein Hydrocephalus internus mit vergrößerten Seitenventrikeln und einer Zunahme des Kopfumfangs. Insbesondere beim Typ 2 drücken die verlagerten Kleinhirnanteile auf den Hirnstamm, die Folge können Atemstörungen sein. Therapeutische Maßnahmen sind eine Entlastung des Ventrikelsystems (z.B. durch Shuntanlage) und eine operative Vergrößerung der Durchtrittsstelle des zerebrospinalen Übergangs.
- Was für ein Virus ist der Hepatitis C Virus? ein RNA Virus, weshalb man bei ihm auch nicht eine normale Polymerasen Kettenreaktion als Diagnostik anwendet, sondern eine RT-PCR, weil man zuerst die RNA in eine DNA umwandeln muss durch reverse Transkriptase
- Wie kann man nicht invasiv Helicobacter pylori nachweisen? mit dem c13-Harnstoff-Atemtest
- Wofür sind Rippenusuren pathognomisch? Postduktale Aortenisthmusstenoseweiteres Röntgenzeichen ist eine Vergrößerung des linken Ventrikels
- welcher ist der häufigste Erreger für eine Endokarditis Staph. aureus
- Welche Nebenwirkungen hat Amlodipin? Amlodipin abgesetzt und durch ein anderes Antihypertensivum der 1. Wahl ersetzt werden. Da Herr A. bereits den ACE-Hemmer Ramipril und das Thiaziddiuretikum Hydrochlorothiazid erhält, kommt am ehesten ein β-Blocker in Frage (z.B. Bisoprolol, Metoprolol).Ist ein Kalziumkanalblocker (periphere Kalziumkanäle vom L-Typ an Glatter Muskulatur)AntihypertensivumVasodiatation plus Abnahme des peripheren Widerstands: Kopfschmerzen, Ödeme, die nicht Diuretika sensible sind
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- Warum muss Metformin vor Operationen abgesetzte werden? Weil die Patienten unter der OP zu Ketoazidosen neigen
- Welche Nebenwirkung zeigt Dapagliflozin GenitalinfektionDapagliflozin ist ein sog. SGLT2-Inhibitor, d.h. er hemmt den Sodium-Glucose-Linked-Transporter 2 im proximalen Tubulus der Niere und damit einen erheblichen Teil der renalen Glukose-Rückresorption. Die Folge ist eine erhöhte Glukoseausscheidung über die Nieren, mit einem Verlust von 50–80 g Glukose pro Tag mit dem Harn. Daraus resultiert laut mehreren klinischen Studien eine Reduktion der HbA1c-Konzentration um ca. 0,5 %. Die häufigste Nebenwirkung ist (v.a. bei Frauen) eine Zunahme von urogenitalen Infektionen (Harnwegsinfekte, vulvaginale Kandidose): Durch die verstärkte Glukosurie ist das Milieu im Urin „freundlicher“ für Bakterien und Pilze.
- Welcher Erreger ist bei Diabetes Patienten der Auslöser für eine lebensbedrohliche Otitis externa magna? Pseudomonas aeroginosa
- wie macht sich eine Jochbeinfraktur bemerkbar? Schmerzen und Doppelbilder durch das Einklemmen des M. rectus inferiordas betroffene Auge steht entweder teifer oder kann keine Bewegung nach kranial ausführen
- Worauf weist ein erhöhtes LDH hin? auf Hämolyse oder Leukämien
- Was ist eine gefürchtete Komplikation der Promyelozytenleukämie Etwa 80 % aller Patienten mit Promyelozytenleukämie entwickeln im Verlauf eine lebensbedrohliche disseminierte intravasale Gerinnung mit sekundärer Hyperfibrinolyse. Der Auslöser sind Gerinnungsfaktoren (v.a. Gewebethromboplastin: Faktor III), die von den Promyelozyten sezerniert werden.
- Welches Medikament wird bei Promyelozytenleukämie eingesetzt? All-Trans-Retinsäure Die Therapie der Promyelozyten-Leukämie unterscheidet sich entscheidend von der Therapie bei anderen Formen der akuten myeloischen Leukämie: Durch die alleinige Gabe von All-trans-Retinsäure (ATRA) lässt sich in 80–90 % d.F. eine komplette Remission erzielen. Allerdings werden nach einer Monotherapie praktisch in allen Fällen Rezidive beobachtet. Daher wird ATRA entweder mit einer zytostatischen Chemotherapie (Anthrazykline: Daunorubicin oder Idarubicin, bei hohem Risiko zusätzlich Cytosin-Arabinosid) oder mit Arsentrioxid kombiniert.
- Was gibt man als Prophylaxe bei Immunsupprimierten Patienten gegen Pilzinfektionen? Posaconazol ist ein Antimykotikum aus der Gruppe der Triazol-Derivate. Es ist (wie alle Azole) gegen fast alle Pilze wirksam, wird nach oraler Einnahme resorbiert und wirkt systemisch. Einsatzgebiete sind die hier erwähnte antimykotische Prophylaxe bei schwerer Immunsuppression, aber auch die Therapie schwerer oropharyngealer Candidiosen oder therapierefraktärer anderer Mykosen.
- Was ist eine Nebenwirkung von Idarubicin? Kardiotoxicität
- Arsentroixid wird bei welcher Erkrankung angewandt? Arsentroixid (ATO, Diarsentrioxid, Arsenik) wird in der Medizin heute nur in der Therapie der akuten Promyelozytenleukämie verwendet, und zwar in Kombination mit All-trans-Retinsäure (ATRA), als besser verträgliche Alternative zu einer zytostatischen Chemotherapie. Ähnlich wie ATRA bewirkt ATO eine Differenzierung der promyelozytären Blasten zu reifen, neutrophilen Granulozyten.
- Was sind typische Komplikationen bei/nach einer Thyreodektomie? BlutungenVerletzung des N. laryngeus recurrenspostoperativer Hypoparathyreodismus (zu viel Kalzium, auf Kribbeln achten)
- Was tut einem Läufer mit einer Haglund Exostose weh? Ansatz der Achillessehen
- Welche Ursachen gibt es für Kiefernekrosen? TumorbestrahlungEinnahme von BiphosphonatenRituximab
- Was sind typische Symptome einer anterioren ischämischen Opticusneuropathie Die einseitige Papillenschwellung mit peripapillären, streifigen Randblutungen in Verbindung mit einem deutlichen, schmerzlosen Visusabfall, dem Alter (am häufigsten: 50.–70. Lebensjahr) und der bekannten arteriellen Hypertonie der Patientin sprechen eindeutig für eine nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (AION), also für eine akute Durchblutungsstörung des Sehnervs im Bereich der Papille. In den meisten Fällen sind arteriosklerotische Veränderungen der versorgenden Aa. ciliares posteriores breves (Zinn-Haller-Gefäßkranz) die Ursache.
- Für welche Erkrankung sind Glasbläser prädispositioniert? Für einen Katarakt (grauen Star)durch Infrarotstrahlung
- Was ist ein Chalaziom? Das Chalazion (Hagelkorn) ist eine abakterielle, chronische, granulomatöse Entzündung einer Zeis- oder Meibom-Drüse des Augenlids. Die Ursache ist eine Verstopfung des Drüsenausführungsgangs der betroffenen Drüse, die zu einem Sekretstau führt. Die Folge ist eine schmerzlose, langsam wachsende Schwellung am Ober- oder Unterlid, die meist keine Beschwerden verursacht, sondern nur kosmetisch störend ist.
- Warum wird ein TIPS gelegt, bei welcher Grunderkrankung? Grunderkrankung: Aszites auf Basis einer Leberzirrhose mit ÖsophagusvarizenBei der Anlage eines TIPS (transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Stentshunt) wird unter radiologischer Kontrolle eine Verbindung zwischen der rechten Lebervene und dem rechten Pfortaderast hergestellt und durch Einlage eines Metallstents offengehalten. Dies führt zu einer deutlichen Reduktion des Drucks im Pfortaderkreislauf, wodurch sich weniger Aszites bildet und das Risiko einer erneuten Ösophagusvarizenblutung absinkt.
- Welches Medikament verschreiben sie bei sozialer Phobie? Escitralopram zusammen mit einer Verhaltenstherapie Zur Therapie der sozialen Phobie werden psychotherapeutische und pharmakologische Methoden meist kombiniert eingesetzt. Medikamente können die Angstsymptome lindern bzw. eine erfolgreiche Psychotherapie erleichtern. Zum Einsatz kommen, v.a. bei begleitenden depressiven Symptomen, Antidepressiva, z.B. Escitalopram aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Alternativen wären Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSNRI) wie Venlafaxin oder der selektive, reversible MAO-A-Hemmer Moclobemid.
- Was ist Buprenorphin? ein hochpotentes Opioid zur Behandlung starkter chronischer Schmerzen
- Wozu dient Atenolol? Atenolol ist ein ß-Blocker und kann bei sozialen Ängsten bei vegetativer Symptomatik wie Zittern, Schwitzen etc. eingesetzt werden
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- Worum sollte Amitryptilin nicht bei bipolaren Patienten mit depressiven Episoden verschrieben werden? Wegen der Gefahr des Switch-Phänomens Bei Patienten, die im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung unter einer depressiven Episode leiden, besteht unter einer antidepressiven Pharmakotherapie die Gefahr, dass die Affektivität innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden in eine manische Episode umschlägt („Switch“). Dieses Risiko ist besonders groß bei Patienten mit „Rapid Cycling“ (≥ 4 Phasen/Jahr) und bei der Gabe von trizyklischen Antidepressiva (z.B. Amitriptylin) oder selektiven Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSNRI, z.B. Venlafaxin, Duloxetin). Empfohlen werden daher wegen des geringeren Switch-Risikos die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI, z.B. Citalopram), in Kombination mit einem Phasenprophylaktikum (z.B. Lithium). Siehe hierzu auch die aktuelle Leitlinie.
- Welches Medikament gibt man bei einem depressivem Stupor? man möchte den Zustand schnell durchbrechen, daher gibt man Lorazepam
- Das Wurzel S1-Syndrom ist wodurch gekennzeichnet? Durch eine Fußsenkerschwäche
- Was ist ein histopathologischer Befund bei MS? Der typische histopathologische Befund für aktive Herde bei einer Multiplen Sklerose (z.B. Optikusneuritis) sind dichte, lymphozelluläre Infiltrate, v.a. in der Umgebung von Venen. In der Folge zerfallen die Markscheiden, die Zerfallsprodukte werden durch Makrophagen (sog. Fettkörnchenzellen) abgebaut. In der chronischen Phase folgt eine überschießende Proliferation der Astroglia mit Entwicklung eines dichten Faserglianetzes am ehemaligen Defektherd.
- bricht eine MRSA Infektion auf einer Station aus, wozu ist der Stationsarzt verpflichtet? er muss den Ausbruch dem Gesundheitsamt melden, ohne dabei die Namen der Patienten zu nennen
- was ist ein typischer Untersuchungsbefund bei einer Varikozele? eine Varikozele entleert sich im Liegen und füllt sich im Stehen, d.h das Skrotum ist vergrößert, wenn der Patient steht und z.B zusätzlich ein Vasalva Versuch durchführt
- welche Methode nimmt man bei Nierensteinen über 2cm? perkutane Nephrolitholapaxiebei kleineren Steinen: extrakorporale Stoßwellenlithotripsie
- Was passiert bei einer perkutane Nephrolitholapaxie Hierbei wird zunächst der betroffene Harntrakt mit einem Ballonkatheter oder einem Doppel-J-Katheter zur retrograden Füllung geschient und anschließend das Nierenhohlsystem transkutan punktiert und ein Nephroskop transkutan eingeführt. Unter Sichtkontrolle wird der Stein nun lithotripsiert und die Fragmente anschließend ausgespült oder extrahiert. Am Ende des Eingriffs verbleibt eine perkutane Nephrostomie im Nierenhohlsystem. Die Erfolgsrate dieser Methode beträgt 74–83 %.
- Was ist Sunitinib und wozu dient es Tyrosinkinase-Inhibitor hemmt VEGF- und PDGF-Rezeptoren sowie c-KIT und Flt-3 und reduziert damit das Tumor- bzw. Metastasenwachstum bei Nierenzellkarzinomen und deren Metastasen
- Wie stellt man die Diagnose einer Harnröhrenverletzung zum einem durch die Anamnese: Unfallhergang, Blut im Urin, Harndrang ohne MiktionKörperliche Untersuchung: perianal Hämatomretrograde Urethrographie
- Wie wird Ciclosporin metabolisiert und wie kann es zu einem Anstieg des Spiegels kommen? Metablosierung über CYP3AAnstieg durch den Genuss von Graphfruitsaft, da dieser CYP3A hemmt
- Wie wird ein Restless Leg Syndrom behandelt? Die Therapie der 1. Wahl ist die abendliche Gabe von L-Dopa oder Dopamin D2-Agonisten (z.B. Ropinirol, Pramipexol, Rotigotin). Bei jüngeren Patienten sollten primär Dopamin-Agonisten bevorzugt werden
- N-Hexan kann welche neurologische Erkrankung auslösen? eine Polyneuropathie
- Welche ist eine untypische Blutbildveränderung bei Anorexia nervosa Hypercholesterinämie
- Erklären sie das Refeeding Syndrom bei Anorexia nervosa Ziel der Behandlung einer Unterernährung ist die kontinuierliche Zunahme von Nahrung und Kalorien. Dies sollte unter Laborkontrolle geschehen, da sich Aufgrund der metabolischen Veränderungen mitunter lebensbedrohliche Elektrolytstörungen (Hypophosphatämie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypernatriämie) entwickeln können Merke:Das Refeeding-Syndrom ist eine potenzielle Therapiekomplikation bei allen Formen der Mangelernährung, nicht nur bei der Anorexia nervosa.
- Welcher Lungenlappen ist typischerweise bei einer Aspirationspneumonie betroffen? Die typische Lokalisation einer Aspirationspneumonie ist der rechte Unterlappen, da der rechte Hauptbronchus steiler von der Trachea abgeht als der linke und das Aspirat aufgrund der Schwerkraft den Weg in den Unterlappen findet. Auch aspirierte Fremdkörper gelangen typischerweise in den rechten Unterlappen. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die Aspiration nicht im Liegen erfolgt ist.
- Bei einer Pneumonie sind im Blutausstrich welche Granulozyten am häufigsten zu erwarten? Im peripheren Blutbild eine erhöhte Anzahl v.a. der neutrophilen Granulozyten Bei schweren Infektionen können in ihnen sog. toxische Granulationen des Zytoplasmas beobachtet werden: Die sonst eher blassen Granula treten deutlich rot-violett hervor. Dies ist ein Hinweis auf eine besonders hohe Abwehraktivität der Zellen. Zusätzlich sind die Granulozyten häufig stabkernig, d.h. aufgrund des erhöhten Bedarfs noch nicht vollständig im Sinne einer Linksverschiebung ausgereift.
- Was wird bei Sputumproben mitbeurteilt? Frage nach Erregern, aber auch die Anzahl an polymorphkernigen Granulozyten pro Gesichtsfeld mitberücksichtigt.
- Wodurch zeichnet sich Stenotrophomonas maltophilia aus? durch zahlreiche Antibiotikaresistenzenist häufig im Sputum von Pneumonien
- Was veranlasst man bei Verdacht auf Pleuraempyem? Bei Verdacht auf ein Pleuraempyem sollte eine Pleurapunktion vorgenommen und das Punktat bakteriologisch und serologisch untersucht werden. Die wichtigsten serologischen Kriterien sind eine Reduktion des pH-Werts < 7,20 und eine Glukosekonzentration < 60 mg/dl: Die Bakterien und neutrophilen Granulozyten verbrauchen die im Erguss vorhandene Glukose, und zwar durch anaerobe Glykolyse. Makroskopisch ist das Punktat eitrig-trüb.