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Wirtschafts- und Unternehmensethik (Subject) / 4. Corporate Responsibility im Unternehmen (Lesson)

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  • Ökonomik und ökonomisches Prinzip Ökonomik ist die Wissenschaft von den individuell rationalen Wahlhandlungen der Menschen in einer Welt unbegrenzter Bedürfnisse und knapper Ressourcen mit dem Ziel, die eigene materielle Situation zu verbesser wirtschaftliches Handeln: Rationales Handeln mit dem Zweck, die - an den Bedürfnissen der Menschen gemessen - bestehende Knappheit der Güter verringernAnwendung des ökonomischen Prinzips:  wirtschaftliches Maximalprinzip = mit einem gegebenem AUfwand an Produktionsfaktoren ist der größtmögliche Güterertrag zu erzielen -> Maximierung des Ertrages wirtschaftliches Minimalprinzip = ein gegebener Güterertrag soll mit dem geringst möglichen Einsatz von Produktionsfahtoren erwirtschaftet werden -> Minimierung des Mitteleinsatzes - in der realen Wirtschaft werden jedoch häufig knappe Ressourcen verschwendet, um Produkte herzustellen, die alles andere als knapp sind Grundannahme für wirtschaftliches Handeln: Rationalität und Streben nach Nutzenmaximierung
  • Corporate Responsibility -> theoretische Begründung 1. Unternemen sehen sich konfrontiert auch soziale Verantwortung zu übernehmen. Konzept von Howard R. Bowen, 1953. (The Pyramid of Corporate Social Responsibility) 2. 1994 von John Elkington formulierten "Triple Bottom Line". Bestehend aus: People, Planet, Profit. Auch "Drei  Säulen - Modell genannt Gesellschaftliche Nachhaltigkeit Ökologische Nachhaltigkeit Ökonomische Nachhaltigkeit
  • Kategorien von Corporate Responsibility - Corporate Sustainability = Nachhaltigkeit, im allgemeinen die ökologische Nachhaltigkeit - Corporate Compliance = Einhaltung der straf- und bußgeldbewehrten Gesetze und deren innerbetriebliche Ausführungsregelungen im Unternehmen - Corporate Governance = Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens - Corporate Citizenship = bürgerschaftliches Engagements von Unternehmen und deren Mitarbeiter
  • Stakeholder Stakeholder sind Personengruppen, für die im Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit etwas auf dem Spiel steht, = Adressaten der Unternehmensverantwortung - Abgrenzung je nach kausaler Relation zw. Unternehmen und Stakeholder diejenigen, die etwas in das Unternehmen investiert haben und deshalb ein persönliches Verlustrisiko eingegangen sind (Kapital-Geber, Mitarbeiter mit spezifischem Humankapital, was bei Entlassung entwertet würde) diejenigen, auf deren Unterstützung das Unternehmen angewiesen ist (Kunden+Lieferanten) diejenigen, die sich vom Unternehmen direkt oder indirekt betroffen fühlen und/oder Einfluss auf das Unternehmen nehmen können - Problem: Anerkennung von Personen, deren Interressen/ Mittel nicht legitim sind -> Stakeholder im ethischen Sinne sind alle, die gegenüber dem Unternehmen legitime Ansprüche haben
  • Definition Externe Effekte Auswirkungen des Handelns oder Unterlassens eines Unternehmens auf seine Umwelt, für die es aber nicht oder nicht hinreichend zur Verantwortung gezogen wird bzw. die es in seinem wirtschaftlichen Kalkül nicht oder nicht hinreichend berücksichtigt Einfacher: Eine Partei tut etwas, das sich auf andere Menschen auswirkt, ohne dass diese in der Sache mitreden können
  • Zusammenfassung Corporate Responsibility Komponenten:  - Corp. Sustainibility - Corp. Compliance - Corp. Governance - Corp. Citizenship Bergündung: (Triple Bottom Line) - Soziale Verantwortung - Ökologische Verantwortung - Ökonomische Verantwortung
  • Definition Corporate Responsibility Verantwortung von Unternehmen als Teil der Gesellschaft, wo immer ihre Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Mitarbeiter, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld hat. CR steht für: - Unternehmensphilisophie , die ethisches Verhalten, Respekt und Trasparenz gegenüber Szakeholdern als wesentliches Element des unternehmerischen Handelns stellt - umfassende Managementstrategie zur Sicherung des langfristigen wirtschaftlichen Erfolgs - unternehmerische Nachhaltigkeit (d.h. Unternehmensfürhung unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und ozialer Faktoren)
  • Rechts- und Normen-Basis -> Ebenen CR Die Grundlagen, d.h. die Rechts-und Normen-Basis, für das verantwortliche Handeln in Unternehmen basieren auf einer Vielzahl von -nationaler wie internationaler -(über-)staatlicher, gruppen-und unternehmens-eigener -Normen, Rechten, Gesetzen und Richtlinie Aufbau ähnlich einer Pyramide: 1. Personenbezohene Ebene (= Verhalten und EInstellungen von Individuen) 2. Ebene der freiwilligen Verhaltenskodizes (=Kodizes für Untenehmen oder Branchen) 3. Regulatorische Ebene (=Gesetze, Verordnungen, Regeln)
  • Die 10 Prinzipien des UN Global Compact Global Compact der Vereinten Nationen = strategische Initiative von Unternehmen, die sich verpflichten nach universell anerkannte Prinzipien zu handeln Menschenrechte - Prinzip 1: Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten - Prinzip 2: sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen Arbeitsnorm - Prinzip 3: Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren. - Prinzip 4: sich für die Beseitigung aller Formen der Zwangsarbeit einsetzen. - Prinzip 5: sich für die Abschaffung von Kinderarbeit einsetzen. - Prinzip 6: sich für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit einsetzen. Umweltschutz - Prinzip 7: Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen. - Prinzip 8: Initiativen ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fördern. - Prinzip 9: die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen Korruptionsbekämpfung - Prinzip 10: Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.
  • Business Conduct Guidelines F. 56 wichtig?
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  • ISO 26000 -> Definition und Zielsetzung = Leitfaden, der Orientierung und Empfehlung git, wie sich Organsationen verhalten sollen um gesellschaftlich verantwortlich gesehen zu werden - in Deutschland als DIN ISO 2600 im Januar 2011 veröffentlicht; Anwendung ist freiwillig Ziele: -  Der Leitfaden soll helfen, Organisationen von der guten Absicht zur guten Praxis zu bewegen.  - ISO 26000 ist keine zertifizierbare Managementsystem-Norm wie ISO 9001 für Qualitätsmanagementnormen oder ISO 14001 für Umweltmanagementnormen  Inhalte: - Anerkennung der gesellschaftlichen Verantwortung und - Identifizierung und Einbringung der Anspruchsgruppen - 7 Kernthemen becshreiben diverse Handlungsfelder und geben EMpfehlungen - 7 Prinzipien als gedankliche Leitlinie für gesellschaftliche Verantwortung - Kernthemen:  Organisationsführung - Menschenrechte -Arbeitspraktiken - Umwelt - faire Betriebs- und Geschäftspraktiken - Konsumentenanliegen - Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft. - Prinzipien:  Rechenschaftspflicht -Transparenz - ethisches Verhalten -Achtung der Interessen der Stakeholder -Achtung der Rechtsstaatlichkeit -Achtung internationaler Verhaltensstandards -Achtung der Menschenrechte