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Medienwissenschaft (Subject) / VO8 (Lesson)
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- Fenstertheorie Ausschnitt, wie zufällig gewählt, möglichst transparente Darstellung
- Rahmentheorie Organisation des Materials im Vordergrund (Montage, mise-on-scene) "Filmische Konstruktion, die nur für den Blick des Zuschauers existiert & damit auch an der Grenze der Einstellung endet"
- Offene Form Ausschnitt aus Realität, die unabhängig von Kamera existiert & weiter Bestand hat (Brüder Lumiere, neorealistischer Film Rosselinis)
- Geschlossene Form streng konstruiert, keine außerdiegetische Wirklichkeit, Hitchcock, Bertolucci)
- Welcher Theorie entspricht eher die offene Form? Fenstertheorie, als würde die Kamera nicht existieren
- Autorenfilm psychologische Logik Logik von Gedankengängen Tagträumen Ziel des klassischen Autorenfilms: Wirklichkeitsillusion zerstören, Zusehen sollen sich mit dem auseinandersetzen, was sie sehen
- Filmsemiotik - Jacques Lacan französischer Psychoanalytiker hat Psychoanalyse mit linguistischen Theorien verknüpft Filmsemiotik: "Die Leinwand als Spiegel, als Gesicht"
- Spiegelmetapher Jacques Lacan Kino erlaubt reflexive Doppeling Film weiß um seine eigene Lüge Filme laden ein, uns auf eine andere Zeichensprache zu begeben Kino, Leinwand = Spiegel zum eigenen Unbewusstsein
- Poststrukturalistische Filmtheorien - 2 Persönlichkeiten Christian Metz Jean-Luis Baudry
- Jean-Luis Baudry prägte welche 2 Begriffe? Kinematographischer Basisapparat (1970) Dispositiv (1975) = Poststrukturalistische Wende bzw. Apparatus-Theory Begriff der Transparenz
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- Christian Metz der imaginäre Signifikant Psychoanalyse & Kino (1977) "Subjekteffekt"
- Subjekteffekt Zentralperspektive: Im Film haben Zuschauer einen Subjekteffekt (Rolle, Bilder zu erschaffen, Gefühl, als wäre man selbst derjenige, der den Film erschafft) → Selbsterhöhung, Lust - Skopophilie
- Poststrukturalistische Filmtheorien - Feministische Filmwissenschaften - 2 Persönlichkeiten Laura Mulvey Mary Ann Doane
- Laura Mulvey Visual Pleasure & Narrative Cinema (1973) "Lust am Schauen" - pleasure in looking & "Angesehen Werdens" to be looked at object of gaze - bearer of the look Hintergrund: S. Freuds Skopophilie als anthropologische Konstante verknüpft sich später im Ödipuskomplex mit Schuldgefühlen & Ängsten Fetischierung der Frau im Film
- Mary Ann Doane Film and the Masquerade: Theorising the Female Spectator (1982) basiert auf Ansatz der Psychoanalytikerin Joan Riviere "Womanliness as a masquerade" (1928) Travestie
- Wann und von wem wurde die drahtlose Telegrafie erfunden? 1894 erfindet der Italiener Guglielmo Marconi die drahtlose Telegrafie
- Wann wurde die Radioröhre zur drahtlosen Übertragung erfunden? 1906
- Was gab es ab 1930 in den USA, und nach dem 2. WK in Europa? Analoge Technik für die elektronische Bildröhre (als Aufnahme- & Wiedergaberöhre)
- Fernsehtheorie von Neil Postman Die Außenwelt waltet, das Fernsehen & seine ZuseherInnen schalten
- Fernsehtheorie von Stanley Cavell Die Tatsache des Fernsehens: Fernsehen als Medium des Seriellen - Monitoring statt Viewing
- Fernsehtheorie von Lynn Spiegel Make Room for TV: Fernsehen als Raumtheorie: vorstädtische Hausfrauenfamilie versinnbildlicht im Wohnzimmer
- Fernsehtheorie von Foucault Nachkriegserfahrung: Männer aus dem Krieg kommen nach hause & müssen wieder zu arbeiten beginnen - Frauen müssen für Männer Platz machen
- Fernsehtheorie von Umberto Eco La transparenza perduta, In sette anni di desiderio, Mailand: Bompiani 1983
- bis wann gab es ausschließlich Übertragungsfernsehen in LIVE TV? bis 1950
- wann kommen Serien? Zwischen 1950 & 1970
- John T. Caldwell Televisuality (1995) Konkurrenz von Privatsendern: visueller bzw. stilistischer Exhibitionismus des Fernsehens der 1980er & 1990er Jahre Praktiken der Selbstreflexion jeder Sender gestaltet einen wiedererkennbaren visuellen Stil
- Televisuality TV ist in den USA nie verstaatlicht - müssen sich selbst finanzieren & deshalb gab es dort schon sehr früh Werbung Mit Kabelfernsehen viel Konkurrenz - neue Technologien - Personalabbau, Umbrauch von Television auf Televisuality - Zusammenhang von Technologie & Ökonomie, ständig neue Serien
- stilistischer Exhibitionismus eigene Serien & eigene Sprache für Erkennungswert Wenn Medien länger im Umlauf sind, dann Selbstreflexion