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Psychologie (Subject) / AllgemeinePsy1-Klausur (Lesson)

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  • Aufgaben des Sensorischen Gedächtnisses Verarbeiung der Informationen, welche als Reize vorliegen Zwischenspeichern wichtiger Reize und Weiterleitung an das Kurzzeitgedächtnis
  • Unterkategorien des Sensorischen Gedächtnisses nach Neisser Ikonisches Gedächtnis (visueller Speicher) Echoisches Gedächtnis (akustischer Speicher) Wohl auch olfaktorisches und taktiles Gedächtnis, jedoch nicht näher untersucht
  • Ganzberichtsverfahren von George Sperling Test zum Ikonischen Gedächtnis Probanden sehen eine 4x3 Buchstabenmatrix für 50ms und sollen unmittelbar danach alles wiedergeben was sie erinern Durchschnittlich werden 4-5 der 12 Buchstaben erinnert Probanden glaubten alle mehr zu erinnern Dies liegt datan, dass die erinnerungen an die restlichen Buchstaben beim Reden zerfallen
  • Teilberichtsverfahren nach George Sperling (1960) Test des Ikonischen Gedächtnis 3x4 Buchstabenmatrix wird für 50 ms präsentiert Unmittelbar wird hoher, mittlerer oder tiefer ton Präsentiert und damit zusammenhängend soll erste, zweite oder dritte Reihe wiedergegeben werden Darauf folgte eine wesentlich bessere Gedächtnisleistung bestenfalls wurden 12 von 16 Item erinnert Je später der Ton kam, desto weniger konnte berichtet werden schon zwischen 250 und 500 ms näherte sich die Leistung der ergebnisse des Ganzberichtsverfahren an
  • Lösung der Frage ob das semantische Gedächtnis tatsächlich ein Gedächtnis ist (Informations-Persistenz) oder ob es nur ein neuronales Nachbild des Stimulus ist (Stimulus-Persistenz) Dauer des neuronalen Nachbildldes ist von der Präsentationsdauer abhängig (länger präsentierte Farbmusters wirkt auf weißer Wand länger nach Die Präsentationsdauer eines Stimulus (50-500ms) hat keinen Einfluss auf die Erinnerung
  • Definition präattentiv Durch die Aufmerksamkeitsrichtung gefiltert
  • Studie zur Präattentivität (ungefiltertheit durch die Aufmerksamkeitsrichtung) des ikonischen Gedächtnisses nach Persu, Genzer & Melara (2012) Ikonische Gedöchtnisaufgabe mir Teilberichtsverfahren Zuerst Anzeige eines Fizationspunkts im Kreis, dann einige weiße Punkte im Kreis Anschließend verschieden platzierte und ausgerichtete Balken Dann Cue ohne Fixationspunkt Dann wieder die Balken alleine, ohne Fixationspunkt Abwechselnd Frage ob der Punkt in der Mitte einen stricht hatte, oder ob sich der Cue verändert hatte Wenn viele Kreise in der Mitte einen Strich hatten, war die Fehlerrate höher ==> Die Leistung des Ikonischen Gedächtnisses hängt von der Aufmerksamkeitsbelastung ab
  • Unterschiede zwischen echotischem und ikonischem Gedächtnis Stimulus-Persistenz Modalitätsspezifischer Recency-Effekt Suffix-Effekt
  • Definition Stimulus-Persistenz im echotischen Gedächtnis Die subjektiv wahrgenommene Dauer eines Tones, der zwischen 30 und 130 ms präsentiert wurd, ist gleich lang (130ms).
  • Definition modalitätsspezifischer Recency-Effekt Der Primacy-Recency-Effekt oder auch "serieller Positionseffekt" ist ein psychologisches Gedächtnisphänomen, welches dazu führt, dass bei einer Reihe dargestellter Urteilsobjekte oder Lernmaterialien früher und später dargestellte Informationen besser im gedächtnis behalten werden als die mittleren.
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  • Ergebnisse eines Experiments zum Modalitätsspezifischen Recency-Effektes Probanden sollen 9 Ziffern sofort abrufen Es zeigt sich ein Vorteil bei akustischer Enkodierung Funktioniert nicht bei Homophonen (wörter mit gleichem klang und verschiedener Bedeutung)
  • Funktionsweise des Suffix-Effekts des echotischen gedächtnisses Zehlenreihe wird präsentiert, an die zusätzliches Item angehängt wird (null oder das Word Ready NAch einem Signal oder Sprachbefehl sollen die Personen erinnern Durch den Suffix tritt der Recency-Effekt nicht auf Wenn der Suffix ein Buzzer-Ton ist, bricht der Suffix-Effekt ein ==> Es geht also um akustische Ähnlichkeit. Der Buzzer Interferiert weniger mit den Items
  • Definition ökologische Validität Empirische Gültigkeit dines psychologischen Befundes im Alltag
  • Alltagsbeispiel für den Suffix-Effekt Callcenter-Agent gibt dem Kunden eine Nummer durch und wünscht noch einen schönen Tag Durch die nette Geste vergisst der Kunde die Nummer
  • Hinweis auf die Existenz eines olfaktorischen Gedächtnisses Korsakow-Patieten zeigen ein gutes Geruchs-Gedächtnis bei gleichzeitiger Beeinträchtigung der erinnerung an Wärter und Gesichter
  • Einfluss von Informationen auf die Leistung des ikonischen Gedächtnisses Aufbai: Rad mit stimuli, leersheet, freil der anzeigt, welcher stimulus erinnert werden soll als angsteinflößend wahrgeonommene Tiere werden schlechter erinnert als positive/neutrale (cue-delay) Die erinnerung von Ziffern funktioniert bei positiver Grundstimmung besser
  • Gründe die Bedunde der Digit-Span-Experimente in Frage zu stellen Chunking spielt eine Rolle Die Kapazität wird häufig überschätzt, da die Performanz von Probanden von Strategien und dem Abruf aus dem Langzeitgedächtnis beeinflusst sein kann
  • Millers Annahme zur Kurzzeitgedächtniskapazität Kapazität beträgt 7 Chunks, nicht 7 Items
  • Simons Gegenbeweis zur 7-chunk-Annahme von Miller (1976) Kapaziät für kleine Chunks ist größer als Kapazizät für kleine Chunks
  • Studie zu Cowans Annahme, dass die Schätzung der Kurzzeitgedächtniskapazität aufgrund von Wiederholung/Einübung und Abruf aus dem Langzeitgedächtnis oft überschätzt wird (2005) Running memory task Viele Zahlen folgen schnell hintereinander Bei einem nicht vorhersagbaren Abrufsignal mussten die Probanden so viele wie möglich rückwärts wiedergeben Ergebniss: Durchschnittlich 3,87
  • Definition Subitizing Visuelles abschätzen einer Menge
  • Positionseffekte Primacy-Effekt Recency Effekt
  • Unterschied der Primacy-Recency-Effekt Experimente im Kurzzeitgedächtnis zu denen im sensorischen Speicher Reinfolge beliebig Listen länger
  • Befunde zum Primacy-Recency-Effekt im Kurzzeitgedächtnis Positionseffekte unabhängig von der Listenlänge bei längerem Zeitintervall zwischen Lernen und Abruf (30 sek), bricht der Recency-Effekt ein Auch vor Abruf von 10 herunterzählen lässt Recency-Effekt einbrechen Erklärung: Pimacy ist auf Langzeiterinern zurückzuführen und deshalb relativ stabil, Recency-Effekt ist auf salienz zurückzuführen und fällt deshalb weg
  • Überhohlte Annahmen zum Kurzzeitgedächtnis Das Ausmaß an Memorieren bestimt die Wahrscheinlichkeit der Übernahme ins Langzeitgedächtnis Unterschiedliche Codes in Kurz und Langzeitgedächtnis Klare Trennung zwuschen Kurz- und Langzeitgedächtnis
  • Studie zur Annahme, Memorieren allein bestimme die Wahrscheinlichkeit der Übernahme ins Langzeitgedächtnis (Glenberg, Smith & Green 1997) Probanden sollen sich vierstellige Zahl merken die für 2 sekunden präsentiert wird Dazwischen sollen sie Wörter für 2, 6 oder 18 sekunden wiederholen (memorieren) Sie sollen dei Zahl wiedergeben Danach wird eine neue Zahl dargeboten Überraschend wir das Wort abgefragt Ergbnis ==> Erinnerungsleistung hängt nicht von Memorierungsdauer ab Es muss also weitere Faktoren geben (z.B. Verarbeitunstiefe)
  • Prozesse des Vergessens Spurenzerfall (decay) Interferenz (gegenseitige Überlagerung)
  • Erklärung des Spurenzerfalls (decay) anhand eines Studie Ungeübte Information verschwindet durch Zerfall schneller aus dem Kurzzeitspeicher Präsentation von Konsonantentrippeln (z.B.KTG) Präsentation einer Zahl, von der ab in Dreierschritten rückwärts gezählt werden sollte Unvorhersehbar mit Abfrage des Trippels Gedächtnisleistung sinkt degressiv (50% nach 6 Sekundenm ca. 0 bei 18 Sekunden proaktive Interferenz erklärt befunde besser
  • Definitiv Proaktive Interferenz Überlagerung von neuen Gedächtnisinhalten durch früher gelerntes
  • Definition retroaktive Interferenz Überlagerung von früher gelerntem durch später gelerntes
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  • Studie zu Interferenz (Baddeley, 1999) Probanden sollen Exempare einer Kategorie lernen 3 Wörter lesen, Rechenaufgabe lösen, recall der Wörter mehrere Durchgänge, dann wurde die Kategorie gewechselt Ergebnis: Die Arufleistung wird immer schlechter, je mehr wörter zur Kategorie hinzukamen Wenn Kategorie gewechselt wurde stieg sie wieder an Proaktive Interferenz
  • Zentrale Methode der Leseforschung Blickbewegungsmethode (Eyetracking) Ort, Anzahl und Dauer der Fixationen als AV
  • Aussagekraft der Anzahl und Dauer von Blickfixationen sowie Rücksprünge über die Leseleichtigkeit Anzeichen leichten Lesens: wenige Fixationen, wenige Rücksprünge, geringe Fixationsdauern
  • Ergebnisse der "Jumbled Words"-Blickbewegungsstudie von Rayner, White et al. (2006) Bei vertauschungen am Wortanfang fixiert man am häufigsten und am längsten, etwas kürzer bei verschiebungen am Wortende, dafür mit mehr Rücksprüngen Bei Verschiebungen interner Buchstaben sind die Anzahl der fixationen und ihre daue nicht so stark von normalen Wörtern unterschiedlich Jumbled words sind also nicht ohne Probleme zu lesen, aber die Kosten der Vertauschung interner Buchstaben sid vergleichsweise gering im Vergleich zu Buchstaben am Wordende/Anfang
  • Annahme und Namensherkunft der Pandämonium-Metapher nach Selfridge (1959) Das Modell geht davon aus, dass das wahrzunehmende Objekt bei der Analyse in verschiedene Merkmale zerlegt wird Pandämonium-Modell heißt es, weil es so gedacht war, dass jedes Stadium der Analyse von kleinen Daemonen herausgeschriehen wird
  • Instanzen der Pandämonium-Metapher Image-Dämonen Merkmals-Dämonen Kognitive Dämonen Entscheidungs-Dämonen
  • Aufgabe der Image-Dämonen Der Image-Dämon erhält das retinale Bild und leitet es an den Merkmals-Dämon weiter
  • Aufgabe der Märkmals-Dämonen Die Merk,als-Dämonen sind zuständig für ein bestimmtes Merkma (z.B. rechter Winkel). Sie schreien, wenn ihr Merkmal im Imput-Muster erscheint
  • Aufgabe der Kognitiven Dämonen Die kognitiven Dämonen achten auf eine spezifische Kombination von schreien der Merkmals-Dämonen. Je genauer die Kombination von Schreien der Merkmalsdämone zu ihrem eigenen Muster passt, desto lauter schreien sie wiederum.
  • Aufgabe des Entscheidungs-Dämons Der entscheidungs-Dämon lauscht dem Pandämonuim der kognitiven Dämonen und entscheidet, welcher am lautesten schreit. Er identifiziert somit das Input-Muster
  • Modelle der Worterkennung Pandämonium-Metapher Interactive activation model parallel-verteiltes Modell konnektivistisches Triangel-Modell
  • Ebenen des Interactive activation Modells Feature Level (untere Ebene) Letter Level (mittlere Ebene) Word level (obere Ebene)
  • Funktion und Struktur des Feature-Levels im interactive activation model Merkmalsebene Auf dem feture-Level gibt es einfache Einheiten die die Grundmerkmale von Buchstaben Repräsentieren So aktiviert ein T z.B. die Einheiten für Längsstich-Mitte und Querstrich-Oben
  • Funktion und Struktur des Letter levels im interactive activation model Die Aktivierten inheiten auf dem Feature level aktivieren die Buchstabeneinheit (z.B. T)
  • Funktion und Struktur des Word levels im interactive activation model Die aktiviert Buchstabeneinheit aktiviert auf dieser Ebene alle Wörter, die mit T beginnen. Das Word level dient dem erkennen von Wörtern
  • Kurzfassung der Worterkennung im ineractive activation model Grundmerkmale werden erkannt alle Buchstaben mit diesen merkmalen werden aktiviert und ohne sie wieder inhibiert aktiviert alle wörter die mit dieser merkmalskombination übereinstimmen und inhibitiert andere Es gibt Top-Down Aktivierung und Hemmung Verdeckte Buchstaben werden Top-Down nachaktiviert Unmögliche folgebuchstaben werden Top Down gehemmt
  • Positives am interactive activation Modell Kann Alltagsphänomene gut erklären Erklärt experimentenne Effekte gut
  • Alltagsphänomene, die das interactive activation model erklärt Beeinflussung durch den Kontext: Man nimmt einzelne Buchstaben eben so wahr, wie es in den Kontext des Wortes/Satzes passen würde Mühelose Ergänzung: Fehlenden Buchstaben können ohne Probleme ergänzt werden
  • Experimentelle Effekte, die das interactive Wortüberlegenheitseffekt Pseudoüberlegenheitsffekt 
  • Phänomen des Wortüberlegenheitseffekt und Erklärung mit Hilfe des interactive activation Modells Präsentiert man zuerst sehr kurz einen Stimulus, dann eine Maske und stellt dnn eine Frage zum Stimulus, dann ist die Reizdiskriminierung größer, wenn es sich um ein wort handelte, als wenn es sich um ein Pseudowort handelte Erklärung: Top-Down-Einflüsse der Wortebene auf die Buchstabenebene