8
Gesundheitspsychologie (Subject) / Modelle der Gesundheitspsychologie 3 (Lesson)
- Kernsaussage Health-Belief-Modell Was motiviert/ hindert Menschen daran sich präventiv zu verhalten? Modell versucht vorherzusagen, ob ein Mensch ein bestimmtes Gesundheitsverhalten zeigen wird -> Bedrohung, gesundheitliche Überzeugung, Nutzen-Kosten-Abwägung
- Wann sind Furchtapelle am wirksamsten? bei mittlerer Intensität des Furchtappells klarer Verhaltensalternative hoher Erfolgswahrscheinlichkeit
- Theory of planned behavior (Ajzen und Madden) Kernaussage Die Absicht zu handeln (Intention) geht der Handlung direkt voraus und bestimmt sie.
- Theory of planned behavior Die Intention wird bestimmt durch • Einstellung (Verhaltensbezogene Überzeugungen) • Subjektive Norm (Normative Überzeugungen) • Wahrgenommene Verhaltenskontrolle (Kontrollüberzeugungen)
- Theory of planend behavior Die Einstellung wird bestimmt durch: • Konsequenzerwartungen (Wenn ich drei mal die Woche jogge, nehme ich ab) • Bewertungen der Konsequenzen
- Theory of planend behavior Die subjektive Norm wird bestimmt durch: • Die Erwartungen wichtiger Anderer (meine Eltern möchten, dass ich abnehme - ich möchte aber nichts machen, was meine Eltern fordern)• Die Bereitschaft diesen zu entsprechen
- Theory of planned behavior Wahrgenommene Verhaltenskontrolle wird bestimmt durch: Kontrollüberzeugungen (control beliefs): Wahrgenommene Anwesenheit von Faktoren, die das Verhalten erleichtern oder erschweren(Bsp: ich möchte dreimal die Woche joggen begünstigende Faktoren: ich wohne direkt am Wald, ich habe eine zuverlässige Laufgruppe) „Power“ der Kontrollerwartungen: Wie stark erleichtert oder erschweren die Kontrollerwartungen das Verhalten
- Fazit: Theory of planned behavior (Ajzen und Madden) Theorie ist empirisch extrem gut untermauert Allgemeine Handlungstheorie (nicht speziell auf Gesundheit bezogen) Wurde aber sehr oft auf Gesundheitsverhalten angewendet. Genaue Messvorschriften Alle Variablen durch Fragebögen erfassbar 50% der Intentionsvarianz werden erklärt 19-38% der Verhaltensvarianz werden erklärt Alle Größen sind in Gesundheitsförderungsprojekten beeinflussbar
Advertisement