Uni Bonn

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  • Anbaupause 2-3 Jahre winterweizen Wintergerste Dinkel Triticale
  • Anbaupause 3-4 Jahre Möhre  Kleegras  Hafer Raps Kartoffeln Sojabohne Tomate
  • Problematik der Fruchtfolge mangelnde ökonomische Attraktivität von pflanzenbaulich günstigen Kulturen wie Hafer viehlose Betriebe mit Fruchtfolgen ohne Feldfutteranbau besonders betroffen
  • Stickstoff Vorteile Ertragssteigernde Wirkung Erhöhung des Spross-Wurzelverhältnisses bedingt qualitätsfördernd vglw günstiges Produktionsmittel fördert Pflanzenwachstum
  • Stickstoff Nachteile begünstigt bei Überdüngung den N-Stoffwechsel zu Lasten des C-Stoffwechsels -> höhere Nitratgehalte kann bei Überdüngung Pilzkrankheiten fördern 
  • Symbiontische N-Fixierung ist größer/kleiner als die von assoziierten und freilebenden Mikroorganismen größer
  • Wirkung von Zwischenfrüchten längere Bodenbedeckung -> Ersosionsschutz Mulchsaat -> Erosionsschutz Nährstofffestlegung in Pflanzen -> Grundwasserschutz Unkrautunterdrückung -> weniger Herbizide  Förderung der Gegenspieler von Krankheitserregern -> weniger PSM Viel Humus, OBS, Bodenleben -> geringe Verschlämmumg und Erosion und weniger Nährstoffabtrag ins Wasser 
  • Niedriges P Aufschließungsvermögen Gerste, Hafer, Weizen
  • Hohes P Aufschließungsvermögen Kartoffel, Zuckerrübe, Rotklee, Senf sehr hoch: Luzerne, Erbse, Lupine, Buchweizen
  • P Aufnahme hängt von ... & ... ab Wurzeldichte & Wurzelmasse 
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  • Ursachen für Biodiversitätsrückgang im Grünland hohes Düngeniveau hohe Schnittfrequenz & niedriger Schnitt Meliorierung Nachsaat floristische Vereinheitlichung Aufgabe von Dauergrünland
  • Ursachen für Biodiversitätsrückgang bei Ackerland Hohes Düngeniveau Einsatz von Herbiziden und Insektiziden Fruchtartenwahl hochwüchsige Kulturen (Vermaisung) Abkehr von Sommergetreide 
  • Indirekte Indikatoren der Naturbilanz Erholungswert Wasserqualität Energiebilanz Nährstoffbilanz
  • Direkte Indikatoren der Naturbilanz Landschaftsstruktur Artenvielfalt Betriebsführung und Hofstelle Wirtschaftsweise
  • Definition Unkraut unerwünschte Pflanzen, die den Kulturpflanzen Nährstoffe, Wassee und Wuchsraum wegnehmen, die Pflege und die Erntbarkeit stören, vielfach Krankheiten und Schädlinge übertragen sowie giftig sein können
  • Kulturpflanzen als Unkräuter Durchwuchskartoffeln (im Boden verbliebene Knollen treiben wieder aus) Ausfallgetreide & -raps (Bei der Ernte auf den Boden gefallene Körner treiben im nächsten Jahr oder Jahre später aus)
  • Lebenszyklus der Beikräuter einjährige (Annuelle) = schließen ihren Lebenszyklus innerhalb eines Jahres ab Mehrjährige = überdauern mehrere Vegetationsperioden (zb Ackerkratz-Distel)
  • Sommer-Annuelle keimen im Frühjahr/-Sommer und fruchten sowie sterben noch im gleichen Jahr zb dreiteiliger Ehrenpreis
  • Winter-Annuelle keimen im Herbst, überdauern den Winter als Jungpflanzen und blühen und fruchten im darauffolgenden Jahr zb Efeu-Ehrenpreis
  • Annuelle ohne Jahreszeitenbindung blühen und fruchten das ganze Jahr über  zb Vogelmiere, Veronica persica (persischer Ehrenpreis)
  • Anpassung der Unkräuter an den Bewirtschaftungsrhytmus  Erzeugung riesiger Samenmengen Anpassung an leichte Verbreitung (leichte Samen) Widerstandsfähige Samenschale verzettelte Keimung  Schnelle Entwicklung und Generationenabfolge (r-Strategen = Überschuss an Nachkommen)
  • Lebensdauer Hafer-Same 3-8 Jahre
  • Lebensdauer Klettenlabkrautsame 7-8 Jahre
  • Lebensdauer Kornblumensame 5-10 Jahre
  • Lebensdauer Ackerhellerkrautsame ca 30 Jahre
  • Lebensdauer Same weißer Gänsefuß über 39 Jahre
  • Lebensdauer Same von Krauser Ampfer über 70 Jahre 
  • Dormanz  Ruheperiode im Entwicklungszyklus von Pflanzen kann durch Licht (Lichtkeimer) oder Temperatur (Frostkeimer) unterbrochen werden -> Stratifikation
  • Ausläufer (Stolonen) waagerecht wachsende Sprossachsen 
  • Kalkzeiger (Beikraut) Venuskamm Ackerwachtelweizen
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  • Säurezeiger 1jähriger Knäuel Acker-Spörgel
  • Kalkbevorzugende Beikräuter Ackersenf Flughafer
  • Säurebevorzugende Beikräuter Windhalm Acker-Schmalwand
  • Stickstoffzeiger Ackerhellerkraut persischer Ehrenpreis weißer Gänsefuß Vogelmiere Hirtentäschel
  • Staufeuchtezeiger kriechender Hahnenfuß gänsefingerkraut acker-schachtelhalm
  • Vorteile von Unkräutern Bodenbedeckung, Erosionsschutz Bodendurchwurzelung fördert Bodenstruktur Ressourcen für Nützlinge Naturschutzwert Evtl. Reduktion von Schädlingen Essbar
  • Nachteile der Unkräuter Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe Wirtspflanze für Viren Förderung pflanzenpathogener Nematoden schlechtere Erntbarkeit der Kulturpflanzen  Qualitätseinbußen 
  • Methoden der Beikrauterhebung Bodenbedeckung in % schätzen (+ schnell, relevant - ungenau, subjektiv) Dichte: Pflanze pro m2  schätzen (+ genau - langsam, geringe Relevanz) Oberirdische Biomasse bestimmen (+ genau, hohe Relevanz - sehr langsam)
  • Prinzip „Many Little Hammers“ folgt dem Ziel Selektionsdruck in viele Richtungen aufzubauen aber in jeder Richtung nicht zu stark werden zu lassen  individuelle Wirkung der Maßnahmen ist zwar schwach aber ihre kumulierte Wirkung verringert Konkurrenz der Unkräuter gegen Nutzpflanzen
  • Fruchtfolge Beispiele Kartoffel-Körnerleguminosen-Winterweizen-Roggen Winter-/Sommerweizen-Silomais-Wintergerste-Hafer
  • Woher stammt Mais? Aus Mittelamerika 
  • Saatzucht Mais 70-75cm 
  • Nachfrüchte von Mais Winterweizen/ -roggen 
  • Eigenschaften Mais humuszehrend geringe Wurzelmasse wärmeliebend hohes Erosiomsrisiko  selbstverträglich (aber Strukturschäden an Boden) 
  • Mais Monokultur Folgen Zunahme Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten Verlust von OBS -> verstößt, wenn keine Untersaaten eingebracht, gegen CC-Regeln 
  • Maiszünsler verringert Standfestigkeit  begünstigt Pilzbefall (Fusarium) bleibt bei Körnermais auf Feld 
  • Nachhaltigkeitsindikatoren Ökologie Flächeninanspruchnahme Stickstoffbilanz Treibhausgase Energie- & Stickstoffeffizienz  Biodiversität Belastung des Grundwassers mit PSM
  • Nachhaltigkeitsindikatoren Ökonomie Leistung Milchkühe/ Mastschweine Bruttowertschöpfung Produktionsanteile Subventionen Flächenproduktivität Kapitalintensität
  • Nachhaltigkeitsindikatoren Soziales Ausbildung Berufqualifikation Promotion/ Habilitationen Arbeitsunfälle Agrarnahe Entwicklungshilfe PSM in Lebensmitteln  Agrarimporte aus Entwicklungsländern 
  • Indirekte Wirkung von Humus auf Pflanzen verbesserte Bodenstruktut Förderung des mikrobiellen Lebens Erhöhung KAK & ph-Pufferung Erhähung Wasserkapazität