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Gesundheits- und Krankenpflegerin (Subject) / Grundfragen (Lesson)
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- Menschenbild Auffassung des Menschen
- Naturwissenschaftlich-rationalistisches Menschenbild Fähigkeiten und Verstand stehen im Mittelpunkt Unwissenheit macht schlecht Krankheit ist Störung der normalen Körperfunktion die mit der Medizin behandelt wird Selbstbestimmung ist das wichtigste: Freitot besser als Siechtum Tod ist das Ende des Lebens
- Humanistisches Menschenbild Viel gemeinsam mit naturwissenschaftlich-rationalistischem Menschenbild Anerkennung aller Menschen, Solidarität mit den Schwächen Menschen sind von Natur aus gut Krankheit betrifft den ganzen Körper
- Christliches Menschenbild Von Gott geschaffen und gewollt Mensch ist von Natur aus gut Gott vergibt wenn man sich bemüht Gene und Erziehung sind anerkannt, aber Gott hat dem Menschen Fehler und Fähigkeiten gegeben Nächstenliebe Kranken und Schwachen muss geholfen werden Tod ist nicht das Ende
- Salutogenese Erforschung der Prozesse die Gesundheit erhalten und Fördern
- Gesundheits-Krankheits-Kontinuum Ansicht der Salutogenese, dass Gesundheit und Krankheit Pole eines gemeinsamen multifunktionellen Kontinuums sind Man ist eher krank oder eher gesund
- HEDE-Kontinuum Endpunkte des Gesundheits-Krankheits-Kontinuum der Salutogenese: Health-ease Dis-ease
- Generalisierte Widerstandsressourcen Bestandteil des Salutogenesemodels: Um an den Pol Health-ease des HEDE-Kontinuums zu kommen ist es leichter mit den generalisierten Widerstandsressourcen Konstruktives Umgehen mit Stress Sind im Individuum, im Umfeld und in der Gesellschaft zu finden, wie z.B.: körperliche Gesundheit, Wissen, Intelligenz, Selbstbewusstsein, materielle Sicherheit, kein Krieg, etc Desto besser die generalisierten Widerstandsressourcen desto stabiler ist das Kohärenzgefühl
- Kohärenzgefühl Überzeugung dass das Leben sinnvoll und meisterbar ist Gefühl der Verstehbarkeit der eigenen Person und Umwelt Gefühl der Handhabbarkeit und Bewältigungsfähigkeit Gefühl der Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit
- Biomedizinisches Modell Modell der Medizin Krankheitserreger (Agens) findet Überträger (Vektor) der gegenüber den Erreger geschwächtes Immunsystem findet (Mensch) Krankheit als unnormal Keine Einbeziehung der anderen Faktoren (sozialer Kontext) Krankheit hat einen bestimmten Verlauf, Verhaltensweisen sind Symptome, Heilung nur bei kausaler Behandlung, bei symptomatischer Behandlung lediglich Symptomverschiebung Kranke sind nicht für ihre Krankheit verantwortlich und befinden sich in der Rolle von Patienten Krankheitsbehandlung ist Medizinische Aufgabe
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- Risikofaktorenmodell Erweiterung des biomedizinischen Modells Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit zu erkranken Aus den 60ern Bewegungsmangel, Übergewicht, fettes Essen, tertiärer Sektor, Diabetes, Krebs, Stress Kritik: Individuum ist schuld an eigener Erkrankung
- Risikofaktorenmodell Erweiterung des biomedizinischen Modells Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit zu erkranken Aus den 60ern Bewegungsmangel, Übergewicht, fettes Essen, tertiärer Sektor, Diabetes, Krebs, Stress Kritik: Individuum ist schuld an eigener Erkrankung
- Stress-Coping Modell Krankheit als Bewältigungsmechanismus von Stress
- Phasen des Krankwerdens Phase 1 Symptom Wahrnehmung Wahrnehmung von Symptomen Kulturell bedingte Schmerztolleranz Überreaktion Phase 2 Symptominterpretation und Beurteilung der Behandlungsbedürftigkeit Symptombewertung – Symptomverleugnung (Verdrängung) Männlich, stark, gesund Phase 3 Entscheidung über die Art der Behandlung und Inanspruchnahme von Hilfe Selbstmedikation, Laiensystem Nicht immer nützlich, manchmal sogar schädlich Gründe zum Arzt zu gehen: Unterpersonelle Krise, Drängung eines Angehörigen, Fortbestehen der Symptome und Einschränkungen der Bedürfnisse