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Hydrologie und Wasserwirtschaft (Subject) / Klausurfragen (WS 2016/17) (Lesson)

Klausurfragen ohne Rechenaufgaben!

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  • Nennen Sie zwei positive Nutzen einer Talsperre sowie zwei negative Auswirkungen von Talsperren! (4 Punkte) Positiv: Hochwasserschutz Niedrigwasseraufhöhung Negativ: Unterbrechung des Fließkontinuums Veränderung eines Vliesverhältnisses eines Flusses
  • Warum wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Kläranlagen gebaut? (2 Punkte) • Kläranlagen werden zur Aufrechterhaltung der hygienischen Verhältnisse und zur Vermeidung  von Seuchenund Epidemien betrieben.• Die ersten Klärnalagen wurden in Deutschland zu Beginn des 20 . Jahrhunderts gebaut.• Es werden Feststoffe und biologisch leicht abbaubare Stoffe aus dem Abwasser entfernt.• Biologisch schwer oder nicht abbaubare flüssige Verbindungen werden nicht abgebaut
  • Warum wird auf einer Kläranlage der biologischen Reinigungsstufe die mechanische Reinigungsstufe vorgeschaltet? (2 Punkte) • Ziel: Trennung von festen und flüssigen Inhaltsstoffen des Abwassers.• Es werden mechanische Verfahren wie Querschnittsverengungen oder Sedimentationseigenschaften genutzt, um Feststoffe vom Abwasser zu trennen• Bauwerl<e der mechanischen Abwasserreinigung: Rechen, Sandfang, Vorl<lärbecken• Bereitet das Abwasser für die eigentliche Reinigung vor.• Grobe und mineralische Feststoffe werden in einer Deponie entsorgt.• Biologisch abbaubare Feststoffe werden als Primärschlamm der Schlammbehandlung zugeführt.
  • Welche beiden Stoffe bzw. Stoffgruppen werden in der biologischen Reinigungsstufe aus dem Wasser entfernt? (2 Punkte) In der biologischen Reinigungstufe werden schädliche Kohlen- und Stickstoffeaus dem Wasser entfernt.
  • Nennen Sie ein Verfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen (Verfahren der vierten Reinigungsstufe) mit je einem vor- und einem Nachteil in diesem Verfahren. (3 Punkte) Oxidation mit Ozon Adsorption durch Aktivkohle Vorteil: Oxidation mit Ozon => Durch die Zugabe eines Ox idationsmittels werden die Stoffeigenschaften der MVU durch Reakti on so verändert, dass sie ihre ursprünglichen Eigenschaften verlieren. Nachteil: Oxidation mit Ozon=> Abbauprozesse mit Ozon: Entstehung von unbekannten Nebenprodukten mit unbekannten Auswirkungen auf die Umwelt.
  • Nennen Sie zwei Anforderungen an Trinkwasser nach derDIN 2000! (2 Punkte)  Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein, darf keine gesundheitsschädlichenStoffe enthalten und muss keimarm sein  Trinkwasser soll zum Genuss anregen, es soll daher klar, kühl und geruchslos sein undgut schmecken  Der Gehalt an gelösten Stoffen soll so gering wie möglich sein=> Grenzwerte finden sich in der Trinkwasserverordnung  Trinkwasser und die mit ihm in Berührung kommenden Werkstoffe sollen so aufeinanderabgestimmt sein, dass keine Korrosion entsteht  Es soll in genügender Menge und mit ausreichendem Druck verfügbar sein
  • Nennen Sie die beiden Brunnentypen zur Trinkwassergewinnung. (2 Punkte) Vertikalfilterbrunnen Horizontalfilterbrunnen
  • Welche Turbine wird üblicherweise in Speicherkraftwerken eingesetzt? Welche Eigenschaften hinsichtlich Druckhöhe (Lageenergie) und Wassermenge nutzt diese Turbinenart zur optimalen Energiegewinnung? (3 Punkte) Bei Speicherkraftwerken wird üblicherweise die Pelton-Turbine eingesetzt. => Der Wasserstrahl wird nach Verlassen der Düse nicht mehr geführt=> Das Wasser erreicht in der Zuleitung die Turbine mit sehr hoher Geschwindigkeit=> In der Turbine wird die kinetische Energie fast vollständig abgegeben und derWasserstrahl verlässt die Turbine mit möglichst geringer Geschwindigkeit unteratmosphärischen Druck Lageenergie wird in kinetische Energie umgewandelt.
  • Was wird unter dem „Leitbild“ bei der naturnahen Entwicklung von Flussgewässern verstanden? In welchem Zusammenhang stehen „Entwicklungsziele“ und „Leitbild“? (3 Punkte) Ziele der blauen Richtlinie: Ziel der Richtlinie ist es zu beschreiben, wie Maßnahmen zum Schutz und zur naturnahen Weiterentwicklung von Fließgewässern durchgeführt werden können, ohne dabei Aspekte wie: • den ordnungagemäßen Abfluss• den Hochwasserschutz sowie die angrenzenden Flächennutzungen zu vernachlässigen Leitbild= potenziell natürli chen GewässerzustandIst-Zustand= aktuell ökologischer ZustandEntwicklungsziel= maximal erreichbare Annäherung an den natürlichen Zustand
  • Nennen Sie zwei Aspekte die bei der ganzheitlichen Betrachtung der Gewässer gemäß Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) berücksichtigt werden. (2 Punkte)  Erreichen eines guten ökologischen Zustandes der Oberflächengewässer und des Grundwassers Erreichen eines guten chemischen Zustandes der Oberflächengewässer und des Grundwassers
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  • Nennen Sie zwei bodengestützte Verfahren zur Regenmessung. (2 Punkte) Regenmesser (RM) Regenschreiber (RS)