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Hydrologie und Wasserwirtschaft (Subject) / Klausurfragen Wintersemester 2015/16 (Lesson)

Klausurfragen Wintersemester 2015/16 ohne Rechenaufgaben!

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  • Beschreiben Sie kurz den Vorteil einer parallelen Speicherkaskade über einer einfachen Speicherkarte! (2 Punkte) Bei einer parallelen Speicherkarte kann die System Antwort in schnelle und langsame Abflusskonzentrationsprozesse aufgeteilt werden.
  • Nennen Sie zwei Gründe, warum eine dezentrale Niederschlagswasserversickerung sinnvoll ist. (2 Punkte) Entlastung der Entwässerungssysteme Regenwasser wird dem Grundwasser zugeführt
  • Nennen Sie den Bereich (kf-Werte), für den eine Niederschlagswasser von zulässig ist. Geben Sie einen Grund für den oberen und den unteren Grenzwert an! (3 Punkte) Die Durchlässigkeit des Bodens für die Niederschlagswasserversickerung einer Mulde muss in folgender Bandbreite liegen:   1*10^-6<= kf<=1*10^-3 [m/s]   Hohe Wasserdurchlässigkeiten können zu Verunreinigungen des Grundwassers führen.Geringe Wasserdurchlässigkeiten limitieren die zu versickernde Niederschlagswassermenge (große wirtschaftliche Volumina, lange Standzeiten können zu anaeroben Verhältnissen führen)
  • In welchem anderen Bereich der Wasserwirtschaft (außerhalb der Abwasserreinigung) wird sich die Eigenschaft der Sedimentation zu Nutzen gemacht? (1 Punkt) In der Trinkwasseraufbereitung.
  • Was sind die wesentlichen Ziele der Schlammbehandlung? Nennen Sie drei Ziele. (3 Punkte) Wesentliche Ziele der Schlammbehandlung Stabilisierung des Schlamms, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden Erzeugung eines hygienisch einwandfreien Zustands, wenn der Schlamm in der Landwirtschaft genutzt werden soll Volumenreduzierung durch Entwässerung Thermische Nutzung durch Verbrennung
  • Wie groß sind die Einzugsgebietsgrößen der Schutzzonen I, II und III in Wasserschutzgebieten (keine Talsperren)? (3 Punkte) Schutzzone I: Umkreis von 10m um Brunnen; Jegliche Verunreinigung soll vermieden werden Schutzzone II: Reicht bis zu einer Linie, von der aus das Grundwasser noch mindestens 50 Tage fließt,Verunreinigungen des Grundwassers durch krankheitserregende Mikroorganismen soll vermieden werden. Schutzzone III: Von der Grenze der Zone II bis zur Grenze des unterirdischen Einzugsgebiets. Das Grundwasser soll, vor nicht oder schwer abbaubaren chemischen und vor radioaktiven Verunreinigungen geschützt werden.
  • Nennen Sie drei wesentliche Verfahrensschritte zur Wasseraufbereitung beim Mülheimer Verfahren! Es sind keine Bauwerke der Wassergewinnung, der Wasserspeicherung und des Wassertransports gefragt! (3 Punkte) Rohwasser: Oberflächenwasser der Ruhr; Einleitung in Versickerungsbecken 7 Einleitung des Rohwassers über eine Filtersandschicht in den Untergrund (Untergrundpassage=3-7 Tage) 7 Rückhalt von Schmutzpartikeln auf der Oberfläche der Versickerungsbecken 7 Erste biologische Reinigungsprozesse im Filtersand und im Untergrund;Transport des Wassers mittels Vakuum über Sammelstoffen und Heberbrunnen in Sammalbrunnen (Zwischenspeicher) 7 Ozonung (Bakterien, Viren und Parasiten werden abgetötet) 7 Filteranlagen (2 übereinander gebaute Filtereinheiten) 7 Mehrschichtfilt er (Kohleschicht baut Restozon vollständig ab) 7 Aktivkohlefilter (Weiterer biologischer Abbau durch Mikroorganismen, die sich auf der Akt ivkohle ansiedeln).
  • Aus welchen beiden Anteilen (Begriffsdefinitionen!) Setzt sich die Förderhöhe Ha der Rohrleitungskennlinie zusammen? (2 Punkte) Rohrleitungskennlinie (Anlagenkennlinie): Sie beschreibt die erforderliche FörderhöheHA des Systems in Abhängigkeit vom gewählten Förderstrom Q => Sie setzt sich aus dem konstanten statischen (geodätischen) und demvariablen dynamischen Anteil (aufgrund von Reibungsverlusten) zusammen => Die Rohrreibungsverluste nehmen quadratisch mit dem Förderstrom zu
  • Warum besitzt die Rohrleitungsscanlinie keinen linearen, sondern einen parabelförmigen Verlauf? (2 Punkte) Die Rohrleitungskennlinie hat ein parabelförmigen Verlauf, da sie antiproportional wird mit zunehmender Förderunghöhe nimmt der Förderstrom ab. => Die Rohrreibungsverluste nehmen quadratisch mit dem Förderstrom zu.
  • Erläutern Sie den Begriff Emission und beschreiben Sie, was bei emissionsorientierten Anforderungen in der Siedlungswirtschaft berücksichtigt wird. (3 Punkte) Unter Emission versteht man den Eintrag in die Umwelt. Bei der Festlegung hydraulischer und stofflicher Belastung wird die Belastbarkeit des Wassers berücksichtigt.
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  • Was versteht man unter dem Begriff Klima? (3 Punkte) Das Klima definiert die Zusammenfassung der Wettererscheinungen, die den mittleren Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Zeit Raum bezeichnet.
  • Nennen Sie zwei bodengestützte Verfahren zur Regenmessung. (2 Punkte) Regenmesser (RM) Regenschreiber (RS)
  • Nennen Sie Unterschiede zwischen Redenschreiber- und Radarmesserverfahren in Bezug auf zeitliche und räumliche Erfassung des Niederschlages. (2 Punkte) Die Redenschreibermessung ist direkt, während die Radarniederschlagsmessung indirekt ist.