Was sind Voraussetzungen für erfolgreiche Kommunikation?
Sender Beziehungsebene: Gegenseitige Wertschätzung Sachebene: Einfache, strukturierte und empfängerorientierte Formulierungen Selbstoffenbarung: Ich-Botschaften Appellebene: Vermeidung von paradoxen oder unklaren Appellen Empfänger Aktives Zuhören: Empathie, "vierseitige" Betrachtung, gezieltes Rückfragen Konstruktives Feedback Metakommunikation
Was sind Voraussetzungen für erfolgreiches Wissensmanagement?
Regelmäßige gezielte Werbung; ggf. unterstützt durch Incentives (Anreize) Unterstützung durch die Unternehmensleitung und Führungskräfte Schnelle Prüfung, Bewertung und Bearbeitung von Vorschlägen Durchschaubares und gerechtes System der Prämierung von Vorschlägen Unverzügliche Realisierung akzeptierter Vorschläge Gutes Innovationsklima im Unternehmen Erfolgreiches Vergessen nicht mehr benötigter Routinen
Empfehlungen des Media-Richness Modells?
Je komplexer ein Thema oder eine Aufgabe, desto reichhaltiger das Medium Je höher die Interdependenz, desto häufiger sollte kommuniziert werden Je größer die kulturelle oder berufsbezogene Heterogenität, desto reichhaltiger das Medium Je einheitlicher die Ansichten und je klarer die Ziele, desto einfachere Medien Wenn reichhaltige Medien nicht erforderlich sind, dann sollte das am einfachsten verfügbare Medium gewählt werden Verbleibende Wahlmöglichkeiten werden durch persönliche Präferenzen bestimmt
Wie ist „sozialer Konflikt“ definiert?
Interaktion zwischen Akteuren mindestens ein Akteur erlebt Unvereinbarkeiten im Denken, Vorstellen, Wahrnehmen/Fühlen/Wollen mit anderen Akteuren in der Art, dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch andere Akteure erfolgt
Welche Konfliktarten können positiv für die Leistung sein?
aufgabenbezogene
Wie können Konflikte in Organisationen vermieden werden?
Schaffung gemeinsamer Aufgaben und Ziele; Vermeidung von "Nullsummenspielen" (=es kann nur eine Lösung geben) z. B. im Entlohnungssystem Vermeidung von unnötigen Abhängigkeiten & Koordinationszwängen, klare Kompetenzverteilung Erhöhung von Handlungsspielräumen, Partizipation Training und Belohnung kooperativer Verhaltensweisen
Was sind Schritte der Konfliktmoderation?
1. Mit Leitungspersonen Auftrag klären: Richtung und Rollen 2. Kontakt stiften: Hoffnungen und Befürchtungen 3. Themen und Vorgehen klären 4. Sichtweisen der Beteiligten klären 5. Kreative Lösungen entwickeln (zB Interessen priorisieren um win.win zu erreichen) 6. Ausklang mit möglichst konkreten Ergebnissen sowie einer Würdigung des Engagements der Beteiligten 7. Umsetzung sichern: Transferhilfen, Frühwarnsysteme, Krisenplan
➡ Was sind Vorteile und Risiken von Teamarbeit?
Vorteile / Ressourcen Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen Motivation Akzeptanz gemeinsamer Entscheidungen Autonomie & Selbstbestimmung Zugehörigkeit & Selbstwert Persönliche Entwicklung Risiken zusätzliche soziale Anforderung neben der beruflichen Qualifikation Motivationsverlust der Teammitglieder schlechte Integration der verfügbaren Information Konflikte innerhalb der Gruppe oder mit anderen Einheiten zusätzlicher Bedarf an Zeit & Energie für Koordination und Sozialisation
➡ Unter welchen Voraussetzungen ist Teamarbeit sinnvoll?
wenn es einen klaren Auftrag / Aufgabenstellung gibt wenn Teilaufgaben sinnvoll gruppiert werden können wenn eine sinnvolle Integration verschiedener Expertisen & Fähigkeiten möglich ist wenn Effektivitätsmaße auf Teamebene konstruiert werden können wenn es ausreichende Einbindungsmöglichkeiten in das betriebliche Umfeld gibt wenn Teamarbeit in die Unternehmenskultur passt abhängig von Motivation der Mitarbeiter, sich auf Teamarbeit einzulassen wenn Management bereit ist, ausreichende Ressourcen zu investieren
➡ Was ist der Unterschied zwischen schwacher und starker Synergie in Teams?
Weak synergyDas Team arbeitet zusammen besser als ein durchschnittliches Mitglied alleine Strong synergyDas Team arbeitet zusammen besser als das beste Mitglied alleine
➡ Was sind Vorteile und Risiken von virtueller im Vergleich zu traditioneller Teamarbeit?
Nutzen Zusammenarbeit über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg Auswahl der Mitarbeiter nach Kernkompetenzen und nicht nach räumlicher Verfügbarkeit Nähe zu Verkäufern und Kunden vor Ort Kosteneinsparungen (z.B. Reisekosten) Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter Belebung strukturschwacher Regionen - Reduzierung von Pendlerverkehr Integration von Personen mit begrenzter Mobilität Probleme Gefühle der Isolation und verringerte soziale Kontrolle im Team → Motivations- und Identifikationsproblemen Ziele und Zuständigkeiten sind oft nicht ausreichend abgestimmt, und die Zielerreichung ist schwieriger zu kontrollieren Vertrauen schwieriger aufzubauen → Missverständnisse und Konflikte entstehen schneller Manager wissen zu wenig über aktuelle Belastung, Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter
➡ Was sind Anforderungen an Kennzahlen zur Selbststeuerung von Teams
Beinflussbar Einfacher und nachvollziehbarer Aufbau Bekannte und verlässliche Datenquelle Messungen von Abweichungen zu einem Soll-Wert zB Termintreue = Abweichung vom Solltermin / Anzahl fertiger Aufträge → dient der Quantifizierung & Messung
➡ Was versteht man unter Teamfähigkeit?
Selbstmanagement & soziale Skills: Planen & Koordinieren Konfliktmanagement gemeinsames Problemlösen Kummunikationsfähigkeit Ziele umsetzen können
➡ Wann wirkt sich nach dem Categorization-Elaboration Model Heterogenität in Teams positiv auf die Teamleistung aus?
→ wenn gute Verarbeitung der aufgabenrelevanten Information möglich ist → viele Fähigkeiten, gute Motivation, keine soziale Kategorisierung