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Hygienefachkraft (Subject) / Infusionstherapie (Lesson)
- Welche Wechselintervalle für Infusionssyseme? Infusionssysteme nicht häufiger als alle 96 hwechseln Lipidlösungen alle 24h wechselnBei kontinuierlicher Applikation von lipidhaltigen Arzneimitteln sind die Angaben zur maximalen Infusionszeit in der Fachinformation der Fertigarzneimittel maßgeblich (TPE)Blutprodukte nach 6 hKurzinfusionen immer frisches SystemDisoprivan/Propovolnach 12 h und beim SpritzenwechselMaximale Standzeit einer Infusion 1h (bis zum anhängen)Antibiotika unmittelbar nach dem Auflösen anhängenArterielles Systeme: Kein glucosehaltige Spüllösung Systemwechsel nach Herstellerangabe (meist alle 72h)Pulmonalarterien System: alle 96h
- Was ist beim Präparieren von Perfusorspritzen zu beachten? Patientenbezogene NutzungKein wieder befüllen der PerfusorspritzenKennzeichnung (DIVI=Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv und Notfallmedizin) mit farbigen SpritzenetikettenNach Gebrauch Aufbereitung der Perfusorspritzenpumpen mit Wischdesinfektion nach Standard
- Extralumige und Intralumige Katheterinfektionen ( intraluminäre Kolonisation ) 26 % nach 8 -10 Tagen Direkt über das Lumen des Katheters Manipulation am ZVK, Blutentnahme, Zuspritzen von Medikamenten -Externe Infektionsherde können über die Blutbahn Bakterien streuen, die sich dann wieder am in der Vene liegendem Teil des Katheters anlagern. Infizierte Infusionslösungen können eine Kolonisation im Katheter oder eine direkte septische Reaktion beim Patienten auslösen. (extraluminäre Kolonisation) 45 % in den ersten 7 Tagen Bakterien können die Innen und Außenseite des Katheters kolonisieren.Die häufigste mikrobielle Kolonisation geht jedoch von der Haut des Patienten aus
- Welche Bündelstrategien gibt es für ZVK´s? Schulungen Surveillance tgl. Überprüfung der Indikation Standard, Infusion, Verband Händehygiene strenge aseptische Anlage Punktionsstelle subclavia Hautantiseptik mit Remanenzwirkung
- Wie muß eine Op Schleuse beschaffen sein? Die RLT Anlage hält eine Luftströmung (Überdruck) vom Schutzbereich in den Umgebungsbereich aufrecht. Schutz vor Übertragung von Keimen auf dem Luftweg in den Schutzbereich. Umlagerung des Patienten vom Bett, Trage etc. auf den OP Tisch (mit Lafette fahrbar).Im Notfall muss ein direkter Zugang zum Schutzbereich möglich sein.Ohne mechanische Umbetteinrichtung:hier ist ein Raum durch eine Markierung meist in Kombination mit einer Schiebetür vom Schutzbereich getrennt.Mit mechanischer Umbetteinrichtung:Trennung von unrein und rein durch die Umbetteinrichtung.
- Was sind Bündelstrategien? Verknüpfung verschiedener Maßnahmen zur Optimierung eines Egebnisses (z.B Senkung von Infektionsraten nach OP Evidenzbasierte Maßnahmen werden kombiniert um bessere Ergebnisse zu erzielen.
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