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Betriebswirtschaftslehre ILS (Subject) / Betriebswirtschaftliche Grundlagen BWG 1 (Lesson)

Betriebswirtschaftliche Grundlagen BWG 1

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  • Wofür steht GWB? - Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung 
  • Nenne wichtige Aufgabenbereiche des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) - Kartellrecht , dh. Verbot und Kontrolle bestimmter Wettbewerbsbeschränkungen durch Kartelle, marktbeherrschende Betriebe und Konzerne , Preisbindung zweiter Hand (Produzent schreibt verkaufspreis vor) - Zuständige Behörden und Verwaltungsverfahren  - Vorgehensweise und Strafmaß bei Ordnungswidrigkeiten  - Vergaberecht (regelt die Vergabe öffentlicher Aufträge)
  • Unterscheide zwischen Konzern und Trust - Konzern = Betriebe bleiben rechtlich selbstständig  - Trust = Betriebe geben ihre rechtliche Selbstständigkeit auf (Verschmelzung)
  • Wo sind die Bestimmungen zur Bildung von Konzernen und Trusts enthalten? - Aktien- und GmbH Gesetz
  • Welche Bestimmungen gelten für Trusts? - für Trusts gelten die Bestimmungen über die Gründung oder Umwandlung in eine AG
  • Wie heißt die engste Form des Betriebszusammenschlusses? Trust
  • Welche Arten des Konzerns werden unterschieden? - horizontaler Konzern (Betriebe mit gleichen Fertigungsstufen -> Marktbeherrschende Position erringen) - vertikaler Konzern (Betriebe mit versch. Produktionsstufen -> Rohöl suche -> Gewinnung -> Verarbeitung -> Vermarktung)  - Mischkonzern (Betriebe mit unterschied. Branchen , Risikostreuung) Diversifikation
  • Ist das Preiskartell in der Bundesrepublik Deutschland erlaubt? Nein
  • Welchem marktwirtschaftlichen Prinzip widerspricht die Bildung von Kartellen? - dem Wettbewerbsprinzip
  • Eine Kartellart kann als verbraucherfreundlich bezeichnet werden. Welche? - Normungs- und Typisierungskartel  z.B. passt bei einer Kamera von Hersteller A das gleiche Objektiv von Hersteller B. Die Hersteller sprechen sich mit Norm und Typ ab, sparen dadurch Geld, haben aber gleichzeitig den Druck das andere Produkte ebenso funktionieren 
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  • Strenge Kartellgesetzgebungen in einer Marktwirtschaft könnte man als "Kompromiss" bezeichnen. Warum? - ideale Marktwirtschaft kennt keinerlei Betriebszusammenschlüsse  - das gleiche gilt für Absprachen der Betriebe untereinander  - in der Theorie gilt das Prinzip des "totalen Wettbewerbs"  - Kartelle sind Grundsätzlich verboten -> einige Arten sind erlaubt -> strenge Kartellgesetzgebung ein kompromiss  - und zwar zwischen Bemühungen der vollkommenen Marktwirtschaft und der Anpassung an praktische Gegebenheiten
  • In welchem Paragrafen des Aktiengesetztes ist definiert , was ein Konzern ist? §18 Konzern und Konzernunternehmen
  • Konzerne sind in der Bundesrepublik Deutschland nicht genehmigungspflichtig, müssen aber dennoch der Kartellbehörde gemeldet werden. Versuche Gründe dafür anzugeben. - Konzerne sind geeignet den Wettbewerb einzuschränken  - Konzentration wirtschaftlicher Macht bietet Möglichkeit zur Bildung politischer Macht - Machtkonzentrationen lassen sich so vorhersehen und ggfs. verhindern
  • Definiere den Begriff "Wirtschaft". Unter Wirtschaft versteht man die Summe aller Einrichtungen die mit ihren Handlungen und Maßnahmen dazu dienen die Bedürfnisse jedes einzelnen gegen Geld zu befriedigen. 
  • Was sind "Bedürfnisse"? - Spannungszustände die auf einen wirtschaftlichen oder sozialen Mangel zurückzuführen sind  ! Bedürfnisse der Menschen sind unbegrenzt, individuell verschieden und im Zeitablauf wandelbar !
  • Güter und Dienstleistungen dienen der ........ ? - Bedürfnisbefriedigung 
  • Bedürfnisse sind ......, ........ und .......... - unbegrenzt , individuell und wandelbar 
  • Nach Dringlichkeitsgrad werden welche Bedürfnisarten unterschieden? - Existenzbedürfnisse (lebensnotwendige Bedürfnisse nach Nahrung , Kleidung , Wohung)  - Kulturbedürfnisse (dienen zur Selbstverwirklichung z.B. Bildung , Sport , Reisen... ) - Luxusbedürfnisse (entspricht vielfach dem Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung (z.B. Rolls Royce , Segelyacht, Swimmingpool) 
  • Existenz-, Kultur- und Luxusbedürfnisse sind "Individualbedürfnisse". Warum? Weil sie von einem Menschen alleine befriedigt werden können. 
  • Was sind "Kollektivbedürfnisse"? - können nur von einer ganzen Gemeinschaft (z.B. Staat) befriedigt werden, wie das Bedürfnis nach Sicherheit 
  • Existenz- und Kulturbedürfnisse fassen manche Wissenschaftler auch als "Wahlbedürfnisse"zusammen. Warum? - da zumeist nicht alle Bedürfnisse auf einmal befriedigt werden können , muss der Mensch eine Wahl treffen bzw. Prioritäten setzen z.B. erst die neue Küche, dann das neue Auto ...
  • Was sind "Komplementärbedürfnisse"? - Bedürfnisse wecken weitere Bedürfnisse -> größere Wohung -> neue Möbel -> Gardinen und Teppich
  • Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow beschreibt in seiner Bedürfnispyramide fünf Stufen. Erst wenn eine Stufe erreicht ist, also das Bedürfnis befriedigt ist, ist der Mensch willens und in der Lage die nächste Stufe zu erklimmen. Nenne die 5 Stufen. - Selbstverwirklichung  - ICH Bedürfnis ( Anerkennung / Geltung)  - Soziale Bedürfnisse (Freundschaft, Liebe , Gruppenzugehörigkeit)  - Sicherheitsbedürfnisse (Materielle und berufliche Sicherheit z.B. Wohnen und Arbeit) - Grundbedürfnisse ( essen , trinken ,schlafen)
  • Was sind "Güter"? Güter sind alle Mittel die zur Befriedigung menchlicher Bedürfnisse dienen 
  • Was ist der Unterschied zwischen "freien Gütern" und "wirtschaftlichen Gütern"? freie Güter sind kostenlos und unbegrenzt (z.B. Sonne / Luft) wirtschaftliche Güter unterliegen der Knappheit, erzeugen Kosten und haben einen Preis 
  • Wie werden wirtschaftliche Güter unterteilt? ##Sachgüter##  Produktionsgüter Verbrauchsgüter (z.B. Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe) Gebrauchsgüter (z.B. Werkzeuge , Maschinen , Betriebsgebäude)        Konsumgüter Verbrauchsgüter (z.B. Nahrungsmittel) Gebrauchsgüter (z.B. Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte) ##Dienstleistungen## sachbezogene Dienstleistungen z.B. Kreditgewährung , Versicherungen personenbezogene Dienstleistungen  z.B. Unterricht , Krankenpflege , Rechtsberatung
  • Wirtschaften ist ein Handeln nach dem ökonomischen Prinzip (Vernunftprinzip , Rationalprinzip). Kennzeichnend für das ökonomische Prinzip ist eine wirtschaftliche , vernünftige Verhaltensweise. Welche beiden Prinzipien werden unterschieden? Maximalprinzip "Ertrag maximieren"  Mit einem gegebenen Aufwand soll ein möglichst großer Ertrag erzielt werden.  Minimalprinzip "Aufwand minimieren" Ein gegebener Ertrag soll mit möglichst geringem Aufwand erzielt werden. 
  • Welche Einzelwirtschaften (Wirtschaftszellen, Wirtschaftssubjekte) unterscheidet man in der Volkswirtschaft zwischen denen vielfältige wirtschaftliche Transaktionen stattfinden? - Betriebe (Produktionszellen in denen Güter und/oder Dienstleistungen erstellt werden) - private Haushalte (Konsumzellen in denen sich der Gebrauch und Verbrauch von Sachgütern und Dienstleistungen vollzieht)  - öffentliche Haushalte (Staat) (Zusammenfassung aller öffentlichen Haushalte wie BRD , Bundesländer, Städte , Gemeinde , Kreise)
  • Definieren Sie wann Sand ein knappes Gut ist. Denken Sie dabei an den Sand für die Bautätigkeit und gleichzeitig an den Sand der Sahara. Sand ist in der Sahara ein freies Gut (unbegrenz und kostenlos), allerding nur für denjenigen, der ihn dort verwenden will.  Der gleiche Sand ist für uns ein knappes Gut, wir müssen Ihn hertransportieren und dafür einen Preis bezahlen.  Sand aus der Kiesgrube nebenan ist auch knapp, aber billiger und wird deswegen für den Bau verwendet.
  • Versuchen Sie den Begriff Wirtschaften zu definieren. Wirtschaften ist ein Handeln nach dem ökonomischen Prinzip mit dem Ziel die - an menschlichen Bedürfnissen gemessene - Knappheit der Güter zu verringern. 
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  • Nenne die 5 betrieblichen Entscheidungsbereiche der Unternehmensführung Rechts - und Unternehmensform Standort Planung und Organisation von Produktion und Kosten Verwaltung und Rechnungswesen Investition und Finanzierung 
  • Nenne die 6 betrieblichen Hauptfunktionen bzw. klassischen Abteilung eines Unternehmens. Unternehmensführung Beschaffung Produktion Absatz Personal Finanz- und Rechnungswesen
  • Wofür steht "Lean Management" und warum wird es eingesetzt? bietet Kostenvorteile durch schlanke Firmenstruktur und kurze Entscheidungswege schnelle Reaktion auf Marktveränderungen möglich hoher Konkurrenzdruck fordert effektiven Geschäftsbetrieb mit einfachen Orga-Strukturen , klaren Verantwortlichkeiten , stabilien Prozessen und eine hohe Kundenorientierung
  • Nenne Beispiele für eine gebundene und ungebundene Standortwahl. gebunden Kernkraftwerk , Wasser zur Kühlung  Bergwerk , Vorkommen von Rohstoffen  ungebunden  Mc Donalds, Subway , Adidas Store ...
  • Definiere "Standort" in der BWL. Ort der Niederlassung eines Betriebes kann aber muss nicht rechtlicher Sitz des Betriebes sein 
  • Definiere "rechtlicher Sitz" muss in allen offiziellen Geschäftsunterlagen wie z.B. Kaufverträge und Antragsformularen genannt werden  Ort der zuständigen Gerichte bei Rechtsstreitigkeiten
  • Nennen Sie externe Standortfaktoren Umfeld in einem Land / immaterielle Standortfaktoren  Politisches Umfeld , Wirtschaftsordnung und Wirtschaftssystem  Entwicklungsstatus des Landes, angebotene Staatliche Leistungen und nötige Abgaben für den Betrieb relevante staatliche Gesetze, Verbote und Gebote  Beschaffungsgüter / Einsatzstoffe / Mitarbeiter Betriebsraum , Grundstück und Gebäude Anlagegüter Arbeitskräfte Materialien, Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe
  • Was bedeutet "Ubiquität"? <ohne Plural> (besonders Biologie) das Nichtgebundensein an einen Standort <ohne Plural> (besonders Theologie) Allgegenwart (Wirtschaft) überall (in jeder Menge) erhältliches Gut
  • Nenne interne Standortfaktoren Verbundwirtschaft , zwei oder mehr Betriebe werden wirtschaftlich verbunden , hohe Auslastung von Nöten da sonst Kostennachteil entstehen kann!  technische Agglomeration , zusammenballen von Betrieben an wenigen Standorten 
  • Was sind "Beschaffungskosten"? im Einzelhandel sind die Frachtkosten des Absatzes die Beschaffungskosten der Konsumenten = Wohnort Kunde -> Einzelhandelsgeschäft -> Ware kaufen und mitnehmen Beschaffungskosten entstehen durch die Wege zum Produkt  zu Fuß Brötchen holen ist günstig , kostet aber eventuell mehr Zeit als mit dem Auto zu fahren  mit dem Auto könnte ich in der gleichen Zeit weitere Strecke zurücklegen und die vergleichsweisen hohen Beschaffungskosten durch Sonderangebote mindestens wieder ausgleichen wenn nicht sogar verbessern  generelle weitere Wege die sich durch ein Einkaufszentrum mit günstigeren Preisen rentieren
  • Was sind "Absatzzeit-Kosten"? Kosten die durch die Überbrückung einer Zeitspanne zwischen Herstellung oder Bereitstellung und dem Absatz eines Produktes entstehen  z.B. leicht verderbliche Ware , Abnehmer verlangen kurzfristige Belieferung (Zuschläge für Express oder Nachtzuschläge Prägen die Standortwahl
  • Was sind die "Absatzchancen (Absatzpotenziale)"? Produkt aus Absatzmenge und Preis  das Absatzpotenzial eines bestimmten Standortes ist umso größer , je größer die Am Standort erzielbaren Absatzmengen und je höher die dort erhältlichen Absatzpreise sind Hauptfaktor für das Absatzpotenzial ist der Bedarf!
  • Wie setzt sich der "Bedarf" zusammen? Anzahl der Bedarfsträger Einwohnerdichte , Passantendichte , Bevölkerungsstruktur , Verbrauchergewohnheiten  Grad der Bedarfsintensität Bevölkerungstruktur und Verbrauchergewohnheiten
  • Welche Faktoren bestimmen das Absatzpotenzial? Bedarfsintensität (Bevölkerungstruktur und Verbrauchergewohnheiten) Kaufkraft (hohes Einkommen bessere Absatzmöglichkeiten) Absatzkonkurrenz (Zahl und Größe der im vorgesehenen Sandortgebiet bereits ansässigen betriebe deren Leistungen mit den eigenen konkurrieren) Absatzagglomeration , Widerspruch zu Absatzkonkurrenz (Zusammenballung wirkt wie Magnet auf Kunden bis zur Agglomerationschwelle 
  • Welche Aspekte sind bei der Standortwahl zu berücksichtigen? internation       national       lokal       innerbetrieblich  Standort  gebunden                                    frei  Die Wahl des Standortes ist ein Rentabilitätsproblem. Dabei gilt es, zunächst die Kosten für die Beschaffung, für den Gütereinsatz und den Güterabsatz abzuwägen. Sodann sind die Absatzchancen zu berücksichtigen. 
  • Nenne die Standortfaktoren. externe Standortfaktoren (Betriebsraum, Anlagegüter, Arbeitskräfte ,Materialien, Kredite, staatliche Leistungen, Ge- und Verbote immaterielle Faktoren) interne Standortfaktoren (Verbundwirtschaft und techn. Agglomeration)  absatzförderne Faktoren (Bedarf , Kaufkraft, Absatzkonkurrenz und Absatzagglomeration)