Allgemeine Psychologie (Subject) / Motivation (Lesson)

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Motivation

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  • Trieb (drive) Handlungstendenz, die sich primär auf biologische Voraussetzungen bezieht
  • Motiv Bewertungsdispositionen, drängen zu Handlungen, bedingen Zielsetzungen biogen:homöostatisch (Hunger etc) vs. nicht-homöostatisch (Sex, Neugier) vs. soziogen
  • Bedürfnisse (needs) auf biologisch-physiologische Prozesse bezogen
  • Anreiz (incentive) Situationale Anregung, damit Motiv im Verhalten wirksam wird -> Motive bekommen Aufforderungscharakter
  • Rubikonmodell 1. prädezisional (motivational): Abwägen / Intentionsbildung -> Überschreiten des Rubikons 2. postdezisional/präaktional (volitional) -> Planen / Intentionsinitiierung 3. Aktional (volitional) -> Handeln / Intentionsrealisierung -> Intentionsdeaktivierung 4. postaktional (motivational) -> Bewerten
  • Triebkonzept Freud 1. Determinismus 2. Motive unseres Verhaltens sind triebhaften Ursprungs 3. Unbewusstheit 4. Verhalten als Ausdruck konflikthafter Zustände 5. Homöostaste und Hedonismus -> Intraphysische Vorgänge motivieren unser Verhalten
  • Theorie der Motivation nach Hull Mechanistisch: lehnt ab, dass mentale Prozesse Verhalten determinieren können V = D x H D= Drive / Trieb: Intensität, push // H = Habit: Richtung // Anreiz: Pull --> Unterschiede zwischen hoher und niedriger Triebstärke fallen stärker aus, je höher die Habitstärke ist
  • Spontaner Reaktionswechsel Stimulussättigungshypothese: Bekanntheit eines bestimmten Reizes verringert automatisch das Interesse daran -> Bestätigt: Wenn die gleiche Reaktion eine neue Umgebung erkunden lässt, wird die Reaktion beibehalten und eine neue Umgebund erkundet (=Überlebensvorteil) Ermüdungshypothese: Die bei der ersten Bewegung aktivierten Muskeln machen Ermüdung durch
  • Konzept der Aktivation / Erregungstheorie (Berlyne) Nicht niedriges Triebniveau ist optimal, sondern mittleres
  • Yerkes-Dodson-Gesetz umgekehrt U-förmige Beziehung zwischen Arousal und Leistung, Interaktion mit Aufgabenschwierigkeit: Je schwieriger eine Aufgabe ist, desto niedriger ist das optimale Arousalniveau
  • Easterbrook-Hypothese Warum Arousal die Leistung verschlechtert: Arousal führt zum Fokussieren (weniger kog. Einheiten werden aktiviert) wenn irrelevante periphere Stimuli vorkommen sollte Arousal Leistung verbessern wenn periphere Stimuli relevant dann verschlechert Arousal die Leistung
  • Physiologische Rekationen beim Machtmotiv Bei Machtmotiv unter Druck: 1. Erhöhte Aktivität sym. NS (Adrenalinanstieg, Noradrenalinanstieg, Blutdruckanstieg) 2. Verminderte Bildung Antikörper Immungolbulin A 3. Erhöhter Testosteronspiegel
  • Energiezuführung durch Nahrung, durch... 1. Lipide (Fette) 2. Aminosäuren 3. Glukose
  • Energiespeicherung 1. Fette 2. Proteine 3. Glykogen
  • Energiefluss durch Insulin und Glucagon Glucose -> Insulin -> Glykogen Glykogen -> Glucagon -> Glucose