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BM Einführung in die Geschichte der Philosophie (Subject) / Skript 8-9 Rationalismus & Empirismus (Lesson)
Descartes
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- Was bedeutet Rationalismus? - eine Theorie, der zufolge Wissensansprüche in erster Linie in Strukturen der Vernunft begründet ist und nicht in Erfahrung - eine Methode, die die Begründung & den Erwerb weiteren Wissens immer zuerst auf die Strukturen der Vernunft zurückführt
- Was bedeutet Empirismus? - eine Theorie, der zufolge Wissensansprüche in erste Line in Strukturen der Erfahrung begründet sind und letztlich auf ihr beruhen - eine Methode, in der die Begründung & Erwerb immer zuerst auf die Strukturen der Erfahrung zurückzuführen sind
- Wie lautet die Ausgangsfrage für Descartes' Wissensprojekt? - Wie lässt sich ein sicheres, unerschütterliches Fundament für die Wissenschaften legen - Voraussetzung dafür: Wie lässt sich ein solches Fundament für Wissen legen?
- Wie lautet Descartes' Grundidee bei der Suche nach diesem Fundament? - "methodischer Zweifel" dh weitestgehende Destruktion vorhandener Wissensansprüche davon ausgehend dann Ermittlung eines epistemisch sicheren, unbezweifelbaren Punkts für die Begründung alles weiteren Wissens
- Wie lautet die traditionelle Definition von Wissen? = wahre gerechtfertigte Überzeugung - allerdings eine unzureichende Definition
- Auf welches Element zielt Descartes' Suche nach einem unerschütterlichen Fundament? - auf das Element der Rechtfertigung es geht um die Frage: Unter welchen Bedingungen ist Wissen gerechtfertigt? - die in Frage stehende Rechtfertigung ist die epistemische Rechtfertigung
- Was bedeuten die Begriffe "Internalismus" & "Externalismus"? Wo ist Descartes einzuordnen? - Internalismus: Dem Wissenssubjekt sind die Gründe für das Gerechtfertigtsein seiner Wissensansprüche selbst zugänglich - Externalismus: Die Gründe für das Gerechtfertigtsein seiner Wissenansprüche sind zwar vorhanden, aber dem Wissenssubjekt selbst nicht zugänglich - Descartes gilt als "Internalist", denn er legt großen Wert darauf, dass uns das Fundament unseres Wissens/der Rechtfertigung zugänglich sind
- Wie sehen die drei Stufen des methodischen Zweifels nach Descartes aus? 1. Zweifel an der kognitiven Grundlage Zweifel, ob das, was uns bisher Zugang zu den Gegenständen des Wissens verschaffen soll, auch tatsächlich verschafft 2. Zweifel am kognitiven Zustand Bin ich wach oder träume ich? ist der Traumzustand tatsächlich nicht vom Wachzustand zu unterscheiden? 3. Zweifel an der kognitiven Autonomie stammen meine Überzeugungen von mir, von einem bösen Geist?
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