Allgemeinbildung (Subject) / Bildene Kunst (Lesson)

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  • Pergamon-Altar (2. Jh. v. Chr.; Pergamonmuseum, Berlin) Die Stadt Pergamon und der gleichnamige Altar stehen für die hellenistische Antike, für die Anfänge archäologischer Forschung und für den herausragenden Stellenwert der Berliner Museumsinsel schlechthin. Der Altar unterstreicht dabei die allgegenwärtige Macht des Religiösen in der Antike.
  • Nofretete (14. Jh. v. Chr.; Neues Museum, Berlin) Die Lebendigkeit dieser berühmten Büste zeugt nicht nur von der Schönheit der Porträtierten, sondern bricht durch eben diese Natürlichkeit radikal aus dem Kanon der altägyptischen Kunst aus. Nofretete macht die Amarna-Periode zu einer besonderen Etappe Altägyptens.
  • „Mönch am Meer“ (Caspar David Friedrich, 1808-10; Alte Nationalgalerie, Berlin) Die „Leere“ des Bildes wirkte für viele Betrachter der damaligen Zeit zunächst verstörend. Doch die nach Skizzen im Freien komponierte Landschaft mit der dabei erzeugten Stimmung gilt als kennzeichend für die Malerei der Romantik.
  • „Goethe in der Campagna“ (Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787; Städelmuseum, Frankfurt/Main) Dieses Bild steht für die Italien-Sehnsucht der Goethe-Zeit. Die beigefügte ägyptisierende, griechische und römische Architektur im Hintergrund prägte das Bild des großen Dichters als Universalgelehrter.
  • Martin Luthers Hochzeitsbild (Lucas Cranach d. Ä., 1526; Wartburg, Eisenach) In der Person Martin Luthers manifestiert sich die Zeitenwende der Reformation auch als grundlegender kultureller und politischer Wandel. Cranach d. Ä. illustrierte auch Luthers Bibelübersetzung, der Künstler war mit dem Reformator eng befreundet.
  • „Sixtinische Madonna“ (Raffael, 1512/13; Gemäldegalerie Alter Meister, Dresden) Das Gemälde steht gleichsam für die Dresdner Galerie Alter Meister. Es ist eines der bedeutendsten Werke der italienischen Renaissance – und ein Glanzstück jeder musealen Präsentation.
  • „Bildnis der Saskia van Uylenburgh im Profil“ (Rembrandt van Rijn, 1634-42; Museum Schloss Wilhelmshöhe, Kassel) Die Rollen, in denen Rembrandt seine Frau Saskia inszenierte, zeugen von dem für ihn so typischen Spiel der Kunst mit der dargestellten Welt. Rembrandt band die Porträtierten stets in kleine Handlungen ein, er schuf eine gleichsam inszenierende Porträtkunst.
  • „Blaues Pferd I“ (Franz Marc, 1911; Lenbachhaus, München) Franz Marc war einer der Begründer der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, die den Weg in die Moderne entscheidend prägte. Das ins Pathetische und Expressive übersteigerte Pferd und die Kraft der hier kombinierten Farben zeugen von einer neuen Zeit und Ausdrucksform.
  • „Frau mit Artischocke“ (Pablo Picasso, 1941; Museum Ludwig, Köln) Pablo Picasso gilt mit Recht als Inbegriff der vielseitigen und immer wieder wandlungsfähigen Kunst des 20. Jahrhunderts, die sich stets neue Orientierungspunkte sucht und radikal Neues schöpft.
  • „7000 Eichen“ (Joseph Beuys: „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“, 1982-87, Kassel) In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geht Kunst im Stadtbild auf. Dieses Projekt ist dabei nicht nur ein politisches Statement in Kunstform, sondern Beuys macht dadurch Kunst im öffentlichen Raum tagtäglich erlebbar.