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Phyto (Subject) / Phyto (Lesson)

Phyto

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  • Bei phytopathogenen Bakterien wird innerhalb einer Art, z.B. Pseudomonas syringae, zwischen „Pathovaren“ und „Rassen“ unterschieden. Was ist ein Pathovar und was eine Rasse? Pathovar: -       Gruppe von Bakterienstämmen, die Krankheit an einer Wirtspflanzenart verursachen -       Hohe Wirtsspezifität -       Befallen nur eine Pflanzenart   Rasse: -       Pathovare mit Sorten-spezifischer Rassendifferenzierung -       Weitere Einschränkung der Wirte innerhalb einer Pflanzenart (z.B. 9 Rassen von X)
  • Nennen Sie 4 mögliche Targets für die Wirkung von fungiziden Wirkstoffen im pilzlichen Stoffwechsel. - Benzimidazole - Phenylamide - Guanidine - Dicarboximide Carboxine - 
  • Die Abbildung skizziert die Infektion des Wirtgewebes durch Blumeria graminis, dem Erreger des Echten Mehltaus am Getreide. Vervollständigen Sie die Legende neben der Zeichnung. Welche Funktion erfüllt die Struktur „6“? 1 Konidie 2 Primärkeimschlauch 3 sekundärer Keimschlauch 4 Appressoum 5 Penetrationshyphe 6 Haustorium 7 sekundäres Myzel Funktion von „6“: -       Intrazellular wachsende Hyphe zur Nährstoffaufnahme aus der Wirtszelle -       Beruhigung der Wirtszelle durch Abgabe von Effektoren
  • Welche sexuell gebildeten Fruchtkörper (Ascomata) werden von Vertretern der Ascomycota gebildet (3 bzw. 4 Typen)? Wie unterscheiden sie sich? Apothecium: tassen- oder diskusförmig Cleistothecium: geschlossen, mit Appendices Perithecium: flaschenförmig, mit Ostiolum Nackte Asci
  • Skizzieren Sie die charakteristischen Hyphen von Rhizoctonia solani (Hauptfruchtform: Thanatepharus cucumerts) und von einem Oomyceten, z.B. Phytophthora infestans. Wie unterscheiden sich die Hyphen? T-förmige Verzweigungen beim Myzel von R. solani
  • Erläutern Sie, in welcher Weise Thripse (Thysanoptera) Pflanzen schädigen und beschreiben Sie entstehende Symptome Mit ihren saugend-stechenden MWZ durchbohren sie die Oberfläche der Blätter und saugen den Zellsaft aus. Die leergesaugten Zellen schimmern silbrig weiß
  • Wie unterscheiden sich Wurzelgallennematoden von Zystennematoden in ihrer Lebensweise und Symptomatik? Benennen Sie je ein Beispiel und beschreiben Sie kurz die Entwicklung der Tiere. Zystennematoden (Globodera oder Heterodera): Die begatteten Weibchen verbleiben an der Wurzel und ernähren sich aus dem von ihnen hervorgerufenen Nährzellensystem. Die Reifung der Eier erfolgt im Weibchen, welches später abstirbt und als Zyste zurückbleibt.  Wurzelgallennematoden ( Meloidogyne spp.): Das Weibchen veranlasst die Pflanze zur Bildung von vielkernigen Riesenzellen (Gallenbildung) Die Wurzel umhüllt das neugebildete Gewebe mit Epidermis. Das Weibchen sondert gallertartige Eipakete nach außen ab.
  • Erklären Sie die Begriffe „Wirtswechsel“ und „Generationswechsel“ im Zusammenhang mit der Entwicklung von Blattläusen. Frühjahr: schlupf der sogenannten Urmutter Sommer: Fortpflanzung durch Parthogenese (Jungfernzeugung) um schnell auf hohes     Nahrungsangebot reagieren zu können (Masse statt Klasse) Herbst: Sexuelle Fortpflanzung und Eiablage auf Gehölz oder mehrjährigen Sträuchern (Beispiel: Schneeball) Winter: Absterben der adulten Tiere. Überwinterung des Ei’s.  Wirtswechsel erfolgt, wenn Nahrung knapp, Intraspezifischer Druck zu hoch wird oder die Anzahl von Anthagonisten (bsp. Marienkäfer) steigt. Zwischen dem Wirtswechsel werden meist ein bis zwei Generationswechsel vollzogen
  • Einige Vertreter von Blattkäfern (Chrysomelidae) sind wichtige Schädlinge landwirtschaftlicher Nutzpflanzen. Nennen Sie einen und beschreiben Sie seine Entwicklung im Jahresverlauf. Holomethabole Art: Überwinterung im Ei (sogar zweijährige Diapause bei einigen wenigen Eiern möglich). Im Frühjahr entwickeln sich die Larven bis zur Verpuppung. Im Sommer schlüpfen die Käfer dann und treten bis in den Herbst im Feld auf.  Maiswurzelbohrer, Getreidehähnchen, Kartoffelkäfer.
  • Erläutern Sie, a) welche Stadien im Entwicklungsverlauf von Schmetterlingen (Lepidoptera) wie und warum schädlich sein können. Geben Sie b) ein Beispiel aus der Landwirtschaft und beschreiben Sie die Schadentwicklung in der betroffenen Kultur. a)    Larven: Frasschäden. Raupe des Prozessionsspinner bildet Nesselhaare aus, die Atembeschwerden herbeiführen können. b)     Die Raupe des Apfelwicklers frisst Gänge ins Fruchtfleisch, bis zum Kerngehäuse. Die Gänge sind meistens mit Kot gefüllt.  
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  • Blumeria graminis beschriften (von links oben nach rechts und dann unten rum) 1. Ascosporen 2. Spore, Keimschlauch, Apressorium 3. Konidie, Apressorium, Primärkeimschlauch 4. Primärhaustorium, Sekundärhaustorium 5. Oberflächenmyzel, Haustorien 6.Konidien 7.Kleistothecium 8. Ascus
  • bakt. Krankheiten: drei nennen bzw. deren Erreger Erwinia amylovora (Feuerbrand) hauptsächlich an Obstgehölzen. E.carotovora (Lagerschäden). Nassfäule an Gemüse. Pseudomonas syringae (Blattfleckenkrankheit)
  • Unterschied sedentäre und wandernde Nematoden, je ein Beispiel mit Entwicklungszyklus Sedentär (festsitzend): Zystennematoden Das Weibchen befruchtete sitzt mit dem Vorderteil in der Wurzel und ernährt sich mit Hilfe eines Nährzellensystems. Die Eier reifen in dem Weibchen heran, das dann abstirbt und als Zyste an der Wurzel zurück bleibt. Wenn die Eier herangereift sind, platzt das abgestorbene Weibchen auf und entlässt die jungen Nematoden. Diese dringen dann wiederum an der Wurzelspitze in die Wurzel ein. Nur die Männchen sind mobil.  Wandernd (mobil):  Pratylenchus penetrans (Wurzelnematode) Die Individuen wandern von einer Zelle zur anderen und saugen sie aus. Dabei wird die Wurzelspitze wegen ihren nicht so stark vakuolisierten Zellen bevorzugt. Ihre Eier legen die Weibchen in die Pflanzenwurzel oder in den Boden ab.
  • Stadien der Diptera/Fliegen, die Schäden an lw. Kulturpflanzen verursachen und Bsp. Dazu Holometabole Art: Larve, Puppe und adultes Tier: Fliege Gallenmücke, Miniermotte
  • Thrispe: Biologie, Merkmale, Schäden Mit ihren saugend-stechenden MWZ durchbohren sie die Oberfläche der Blätter und saugen den Zellsaft aus. Die leergesaugten Zellen schimmern silbrig-weiß
  • Bsp für Schäden durch Schmetterling bzw. Biologie eines phytopathogenen Schmetterlings Fressen löcher in Fruchtfleisch (Äpfel) und füllen diese mit Kot
  • Problem bei der Bekämpfung bodenbürtiger Schaderreg schwer zu bekämpfen, da sie eine hohe Vermehrungsrate haben und ein weites Wirtsspektrum Biofumigation möglich (Senföle sollen abtöten) Anbau von Targetis (Feindpflanzen), Problem: Eier können Jahre lang im Boden überdauern
  • Skizzieren: Falscher Mehltau auf Blatt Sporangienträger aus Spaltöffnung. S=Zoospore, SP=Spaltöffnung Rot=Mycel im Blattinnern
  • Plasmogamie, Teleomorph, Basidie und (?) Apothecium definieren Plasmogamie: Verschmelzung von Protoplasten Teleomorph: Hauptfruchtform (= sexuell gebildete Fruchtform) Basidie: endständige Hyphenzelle, die exogen vier haploide, oftmals gestielte                  Geschlechtszellen (= Basidiospo- ren) abschnürt Ascocarp: Fruchtkörper, enthält bei den Ascomyceten die As- ci; nach deren Anordnung werden unterschieden: - Apothecium: tassen- oder diskusförmig
  • Aufbau eines pathogenen Virions Viroid: infektiöse Nukleinsäure ohne Proteinhülle Virion(en): komplette(s) Partikel   Starre Stäbchen oder Ikosaeder / kugelig oder Flexible Fäden
  • Generations-/Wirtswechsel am Beispiel Blattlaus Frühjahr: schlupf der Urmutter Sommer: Fortpflanzung durch Parthogenese (Jungfernzeugung) um schnell auf hohes     Nahrungsangebot reagieren zu können (Masse statt Klasse) Herbst: Sexuelle Fortpflanzung und Eiablage auf Gehölz oder mehrjährigen Sträuchern (Beispiel: Schneeball) Winter: Absterben der adulten Tiere. Überwinterung des Ei’s.  Wirtswechsel erfolgt, wenn Nahrung knapp, Intraspezifischer Druck zu hoch wird oder die Anzahl von Anthagonisten (bsp. Marienkäfer) steigt. Zwischen dem Wirtswechsel werden meist ein bis zwei Generationswechsel vollzogen.
  • Eintritt von Viren in die Pflanze Pflanzenviren müssen äußere Barrieren der Pflanzenzellen - Kutikula, Zellwand – überwinden   Infektion des Cytoplasmas nach mechanisch herbeigeführtem Überwinden der Zellwand durch Vektoren oder Verletzungen  Übertragung: • Horizontal: über geschädigte Zellwände • Vertikal: Vererbung von den Eltern
  • Haustorium beschriften, erklären, skizzieren, Funktion und erklären, welche Krankheutserreger Haustorien bilden -       Intrazellular wachsende Hyphe zur Nährstoffaufnahme aus der Wirtszelle -       Beruhigung der Wirtszelle durch Abgabe von Effektoren -         Parasiten und Halb-Parasiten bilden Haustorien aus, wie zum Beispiel Ascomyzeten
  • Rostpilze: Wie kommt es zu neuen Rassen, was sind neue Rostrassen und was bedeutet das für den Pflanzenschutz? Rasse: - Pathovare mit Sorten-spezifischer Rassendifferenzierung - Weitere Einschränkung der Wirte innerhalb einer Pflanzenart (z.B. 9 Rassen von X)   Durch Selektion, die durch den Einsatz von Fungiziden beschleunigt wird, entwickeln sich immer spezifischere und auch resistentere Pilzarten. Die Fungizide müssen diesen Anpassungsmaßnahmen folgen und ebenfalls spezifischer wirken.
  • Fungizide: erklären systemisch, nicht-systemisch, spezifische/unspezifische Wirkung, auch in Bezug auf Wirkzeitraum und Anwendungszeitraum Nicht-systemische Wirkstoffe:• Lipophile Wirkstoffe (log P OW >3) bleiben auf Pflanzenoberfläche• Schädlinge werden direkt oder nach Fraß geschädigt• Saugende Schaderreger nur bei direktem Kontakt betroffen Systemische Wirkstoffe: • Ausreichende Hydrophilie (log P OW <3) ermöglicht Eindringen in die Pflanze und Verteilung über Leitbahnen (z.B. Beizung) • Töten beißende, saugende und in der Pflanze lebende (minieren- de) Schaderreger • Auch gegen versteckt lebende Schädlinge wirksam • Schonung von Nützlingen auf der Pflanzenoberfläche • Wirkung weitgehend witterungsunabhängig Unspezifische Wirkung auf mehrere pilzliche Targets ('multi-site‘),insbesondere Enzyme und Bestandteile der pilzlichen Zellwand, breit wirksam Spezifisch wirksame Substanzen wirken auf ein physiologisches Ziel des Pathogens (‘single-site‘), die Wirkungsbreite ist begrenzt
  • Deuteromycota: Bilder zu Konidienformen beschriften und weitere Konidienformen benennen Nackt an Hyphen, oder in Sporenbehältern (Sporokarp): •Sporodochium (kissenartiges Polster) •Synnema (aufrechtes Bündel) •Acervulus (flaches Lager auf Hyphen) •Pyknidium (flaschenförmiger Behälter
  • Blattkäfer: einen beschreiben, Biologie, Lebenszyklus, Schäden usw. Vertreter: Kartoffelkäfer (aus Colorado) Larve und Adulte fressen Kartoffelblätter und andere Nachtschattengewächse. Bei Massenerscheinen Kahlfraß. Entwicklung: Adulte überwintern im Boden. Sie verlassen Winterquartiere nach Auflaufen der Kartoffel. 2 Wochen Reifungsfraß. Weibchen legt Eier auf Blattunterseite. Von Ei zu Larve 10-14 Tage. Larvenentwicklung 3-4 Wochen (4 Larvenstadien). Verpuppung 2 Wochen im Boden. Adulte Käfer erscheint.
  • Heuschrecken: Biologie und was macht sie beschreiben Es sind Hemimetabole Insekten mit zwei Unterordnungen (Land- und Kurzfühlerschrecke). Sie sind polyphag (=> Wanderheuschrecke) neigen zu Massenvermehrung, nehmen täglich Eigengewicht an Nahrung auf => hohe ökologische Bedeutung in Akrika, Asien, Australien. Biologie: ausgeprägt Sprungbeine (mit Dornen), 4 Flügel, kräftige Beismandibeln, Fortpflanzung eine Generation pro Jahr.
  • Rüsselkäfer: einen Vertreter nennen und Biologie/Zyklus/Entwicklung und Besonderheit und Grund für den Namen erklären Namensgebung: Der namensgebende „Rüssel“ stellt eine Verlängerung der Kopfkapsel dar, an dessen Spitze kauend-beißende Mundwerkzeuge sitzen. Dieser dient unteranderem zur Eiablage, da das Weibchen einen Gang in die Pflanze einarbeitet und um dann das Ei tief ins Innere der Pflanze ablegen zu können. Vertreter: Rapsstängelrüssler: Holometaboles Insekt; phytophag. Larven fressen auf Kreuzblütengewächse (Winterraps, Gemüsekohl,...) Entwicklung: Im März schlüpfen → fliegt neue Futterpflanze an → Reifungsfraß → Weibchen legt Eier in Stängel → 1-2 Wochen Schlupf → Larve 1-3 Dauer 3-5 Wochen → Ende Mai bis Juni Verpuppung aus Stängel in Boden → Überwinterung im Kokon im Boden Schäden: Fraß im Stängel (Larve) => Umkippen der Pflanze und Fraß der Adulten
  • Unterschiede bezüglich Mundwerkzeugen und Schäden und Biologie von Schildläuusen, Mottenschildlaus, Röhrenläusen erklären und vergleichen bei allen: Honigtau, Phloemsauger, Ausscheidungen bilden Schild; potenzielle Virusüberträger Schildlaus: Stechend saugend Pflanzensaft (Phloem, Parenchym) Schädlich v.a. im Obst & Zierpflanzenanbau Wärmeliebend Wuchsstörungen Virusüberträger Geschlechtsdimorphismus, nach Absterben der Weibchen schützt der Schild die Jungtiere. Männchen oft mobil mit 1 Paar Flügel Fortpflanzung durch Eier, unter Schild & Viviparie Junglarven(Krabbler) frei beweglich und Verbreitung auf Wirtspflanze ( oder Wind / Tier) Ab 2. Larvenstadium sesshaft Mottenschildlaus: Stechend saugend Phloem Gewächshausschädling Virusüberträger Verankerung der Eier auf Blattunterseite Allometabolie: Aus Eiern schlüpfen bewegliche Larven, setzen sich am Wirtspflanzengewebe fest. 4.Larvenstadium stellt Nahrungsaufnahme ein, aus Wachsausscheidungen – Puparium in dem Umwandlung zum Imago erfolgt Röhrenlaus: Stechend saugende MWZ Mit Siphones( wachsartiges Sekret) dem Angreifer MWZ verschmieren Überträger von Krankheiten Saugschaden  
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  • Mundwerkzeuge und Schäden erklären und vergleichen von Thrips, Röhrenlaus, Milbe (Spinnmilbe?) Thripse: Stechend-saugend => typische Schäden durch Zellanstich. Betroffene Zellen werden hell und glänzend silbrig. Einige Arten induzieren Pflanzengallen. Je nach Art monophag oder polyphag. Einige Bestäuber einiger obligate Räuber z.B. an Schildläusen und Milben. Der Hauptschaden liegt dabei in vielen Fällen in der optischen Beeinträchtigung von Früchten oder Blättern Vektoren. Röhrenschildlaus: Phloemsauger, stechend-saugende MWZ, Honigtau, Saugtätigkeit an Pflanzen führt zu Ertrags- und Qualitätsverlust. Honigtau führt zu sekundären Ansiedeln von Pilzen Milbe: Mundgliedmaßen: Cheliceren und Pedipalpen → Saugschäden am Gewebe, sekundärer Schaden: Gespinste, Gallen Wuchsdepression und Deformation
  • Welche Funktion hat das Haustorium und welche Vertreter bilden so etwas. -       Intrazellular wachsende Hyphe zur Nährstoffaufnahme aus der Wirtszelle -       Beruhigung der Wirtszelle durch Abgabe von Effektoren Parasiten, wie zum Beispiel Ascomyceten, Basidiomyceten und Oomyceten
  • Was ist das besondere an der Zellwand von Bakterien. Hauptbestandteil nennen. Zellwand aus Murein.
  • Deutomycota: Beschriftung eines Sporenbehälters. Welche weiteren Formen gibt es noch Nackt an Hyphen, oder in Sporenbehältern (Sporokarp) Sporodochium (kissenartiges Polster) •Synnema (aufrechtes Bündel) •Acervulus (flaches Lager auf Hyphen) •Pyknidium (flaschenförmiger Behälter)
  • Rostpilzrassen und Folgen für den Pflanzenbau Rasse: - Pathovare mit Sorten-spezifischer Rassendifferenzierung - Weitere Einschränkung der Wirte innerhalb einer Pflanzenart (z.B. 9 Rassen von X)   Durch Selektion, die durch den Einsatz von Fungiziden beschleunigt wird, entwickeln sich immer spezifischere und auch resistentere Pilzarten. Die Fungizide müssen diesen Anpassungsmaßnahmen folgen und ebenfalls spezifischer wirken
  • Warum ist die Blattlaus ein guter Virenüberträger (Vektor) Weil die Blattlaus die Pflanze oft ansticht, ohne erfolgreich an Nahrung zu kommen. Jedes Eindringen der Mundwerkzeuge ist jedoch eine erfolgreiche Übertragung des Virus.  
  • Nematoden: Art der Ernährung und morphologische Anpassung Microbivor (Bakterien, Pilze), Pathogen (Pflanzen, Tiere), Räuber (Nematoden)
  • Abbildung Was ist das? Beschriften. Landwirtschaftlichen Vertreter nennen Käfer. Holometabole Art. Kartoffelkäfer (Blattkäfer), Dickmaulrüssler (Rüsselkäfer)
  • Biologie und Morphologie eines Blattschädlings (Insekt) nennen und Bekämpfungsmaßnahmen Käfer, Thripse, Mücke, Fliege, Schmetterling, Heuschrecke Holometabole Art (Käfer, Mücke, Fliege, Schmetterling)= Hauptschaden durch Fraß des Larvenstadium (Schmetterling, Käfer)   Hemimetabole Art (Thripse, Heuschrecke)= weiße Stellen auf den Blättern. Ausgesaugte Zellen durch das adulte Tier füllen sich mit Luft und schimmern weißlich (Thripse). Fraßschäden durch das adulte Tier (Heuschrecke)   Bekämpfung: Kontaktgift, Atemgift, Fraßgift (Systemische Wirkung). Beispielsweise sprühen oder spritzen (Anwendung).
  • Symptome an Pflanzen bei Befall von Pflanzenwespen. Vertreter nennen Wenn die adulten Pflanzenwespen Nahrung aufnehmen, ernähren sie sich in der Regel von Nektar, bei wenigen Arten sind auch räuberische Lebensweisen bekannt. Die Larven ernähren sich von Pflanzengewebe, wodurch sie im Gartenbau Schäden an den Nutzpflanzen verursachen. Die Ernährung besteht überwiegend aus Blatt- und Stielgewebe der Pflanzen. Wenige Arten sind zur einer endophytischen Lebensweise übergegangen und leben in Minen oder Gallen.                   Echte Blattwespe, Holzwespen, Schwertwespen
  • Abbildungen von einem Oomyceten beschriften und dessen Funktion erklären. 1)      Zoospore mit zwei ungleichen Geißeln A: Peitschgeisel B: Flimmergeißel   Fortbewegung   2)      C: Oogonium („weiblich“) D: Antheridium („männlich“)   Fortpflanzung (männliche und weibliche Hyphenenden wachsen zusammen)
  • Pathovar und Rassen definieren. Pathovar: -       Gruppe von Bakterienstämmen, die Krankheit an einer Wirtspflanzenart verursachen -       Hohe Wirtsspezifität -       Befallen nur eine Pflanzenart   Rasse: -       Pathovare mit Sorten-spezifischer Rassendifferenzierung -       Weitere Einschränkung der Wirte innerhalb einer Pflanzenart (z.B. 9 Rassen von X)
  • Aufbau eines Viroids und wie es in die Pflanze gelangt Viroid: infektiöse Nukleinsäure ohne Proteinhülle Gelangt mechanisch durch einen Vektor in die Pflanze und/oder durch Verletzungen der Pflanze
  • Persistente und nicht-persistente Virusübertragung Persistent = Virus verbleibt und repliziert sich im Vektor. Vektor kann mehrere Pflanzen anstecken. Nicht-persistent = Virus verbleibt nicht im Vektor. Verschwindet beispielsweise mit der Häutung der Blattlaus vom Vektor.
  • Wanzen: Familien und Formen mit Ernährungsweise kombinieren Wanzen sind hauptsächlich Pflanzensaftsauger. Es gibt jedoch auch eine Reihe von räuberisch lebenden Arten oder auch Ektoparasiten, die wie die Bettwanze Blut saugen. Die räuberischen Arten werden teilweise im Pflanzenschutz eingesetzt um, beispielsweise Blattläuse in den Gewächshäusern biologisch zu bekämpfen. Dieses Verfahren kann sich jedoch als risikoreich entpuppen, da die Wanzen bei vermindertem Auftreten von Blattläusen, die Pflanzen, die sie eigentlich schützen sollten, selbst anfressen.  
  • Warum sind Bodenschädlinge schwer zu bekämpfen. Nennen sie einen Käfer, der Fraßschäden an Wurzeln herbeiführt und beschreiben Sie seine Biologie Hohe Konzentrationen nötig um gewünschten Effekt zu erreichen. Biofumigation (Bodenentseuchung) und Granulatapplikation möglich. Saatgutbeizung beliebt gegen Bodenschädlinge. Es ist sehr aufwendig und kostenintensiv die Schädlinge im Boden zu bekämpfen.   Blatthornkäfer (Maikäfer) oder Blattkäfer (Maiswurzelbohrer) jeweils nur das Larvenstadium. Wie bei alle Käfern handelt es sich auch hier um holometabole Arten. Das heißt, das Larvenstadium unterscheidet sich morphologisch sehr deutlich von dem adulten Stadium. Bei dem Maiswurzelbohrer ernährt sich das adulte Tier von den Blättern des Mais und die Larven von den Wurzel, wo sie sich dann auch verpuppen.
  • Abbildung: Kreislauf eines Insekts (vermutlich Mottenschildlaus / weiße Fliege, da Jungstadium „crawler“ genannt wurde) beschreiben und Biologie des Insekts bennenen. Kommentar Herr Oerke:   Bei einer kurzen Durchsicht Ihrer Datei habe ich keine gravierenden Fehler gesehen - aber es gibt 2 Ausnahmen: - Beachten Sie den Unterschied zwischen 'Viroid' (= RNA ohne Proteinhülle) und Virion (= Virus-Partikel aus Nukleinsäure und Proteinhülle) - Systemische Fungizide sind ökologisch und von ihrer Wirksamkeit günstiger zu bewerten als nicht-systemische Fungizide, die nur protektiv eingesetzt werden können, durch Regen abgewaschen werden und wieder ersetzt werden müssen. Systemische Wirkstoffe können sowohl protektiv als auch kurativ eingesetzt werden und sind durch ihre Spezifität sehr viel umweltverträglicher. Ihre selektive Wirkung auf Pilz-spezifische Targets begrenzt häufig ihre Wirkungsbreite (gegen verschiedene Krankheitserreger), sie ermöglicht es den Pathogenen aber vor allem gegen den Wirkstoff durch eine/wenige Veränderung(en) resistent zu werden. Systemische Fungizide führen nicht dazu, dass die Bekämpfung der Erreger immer spezifischer wegen Resistenz-Bildung wird, vielmehr ist ihre Wirkung von vorn herein so spezifisch, dass nur Erreger mit den spezifischen Targets bekämpft werden können.
  • Nematoden Definition - Würmer: systematisch uneinheitliche Tiergruppen - Ringelwürmer (Annelida): z.B. Regenwürmer, Enchyträiden - Plattwürmer (Plathelmintes): z.B. Bandwürmer - Fadenwürmer (Nematoda): z.B. Trichinen, Zystennematoden
  • Nematoden Lebensformen -         Microbivor : Bakterien, Pilze -         Räuber : Pflanzen,Tiere -         Pathogen : Nematoden
  • Nematoden Gegenspieler Gegenspieler -         Mikroben: Bakterien, Pilze -         Räuber: Nematoden, Tardigraden, Milben, Insekten