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SKL-Gynäkologie (Subject) / Mamma CA (Lesson)

Zwischenexamen

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  • Formen duktales Karzinom (85%) von Milchgängen ausgehend Lobuläres Karzinom (15%) von Epithelzellen der Drüsenläppchen ausgehendPaget-Karzinom = Sonderform des duktalen Carcinoma in situ Ausbreitung des duktalen Carcinoma in situ → Infiltrierung der Mamille und der umgebenden Haut bei etwa 2 % der Mammakarzinome in Erscheinungbei den beiden ersten Formen → Carcinoma in Situ (Cis), nicht-invasivInvasives Karzinom (hier wurde eine histologische Grenze durchbrochen)  
  • Epidemiologie häufigste Krebserkrankung der Frau, jede 10. Frau erkranktHäufigkeitsgipfel nach dem 65. Lebensjahrauf 100 erkrankte Frauen erkrankter Mannin Deutschland erkranken jährlich 58.000 Frauen, 17.000 sterben jährlich daran
  • Risikofaktoren Vorliegen des Gens BrCa1 (50% Wahrscheinlichkeit) oder BrCa2 (20% Wahrscheinlichkeit) BrCa = Breath cancer  Familiäre Prädisposition Ovarial-CaBrustkrebs auf der kontralateralen SeiteÖstrogeneinflussNulliparaHohes Alter bei ErstschwangerschaftFrühe Menarche, späte MenopauseHormonersatztherapie > 5 JahreAdipositasDiabetes mellitusRauchen, Alkoholkörperliche InaktivitätBalaststoffarme, fettreiche Ernährung
  • Pathologie / Pathogenese Lokalisation in über 50% aller Fälle im oberen äußeren QuadrantenMultifokales Wachstum häufiger (mehrere Knoten in einem Quadranten) Multizentrisches Wachstum möglich (mehrere Knoten in unterschiedlichen Quadranten)Entwicklung geht immer eine Dysplasie, folgend ein Carcinom in situ, dann das invasive KarzinomMetastasierung früh lymphogen v. a. in die Axilla (90%), im Bereich der Clavicula und retrosternalMetastasierung hämatogen relativ früh in Skelett, ZNS, Leber, Lunge, NiereEinteilung nach dem (p)TNM-System und dem Grading (G1 = das Gewebe ist noch gut differenziert bis G4 = undifferenziertes Gewebe
  • Symptome keine Frühsymptome tastbarer, v.a. schlecht verschieblicher, NICHT druckschmerzhafter KnotenSchmerzen in der BrustEinziehungen der BrustOrangenhautphänomenSchwellungen der Brust (lokal oder das ganze Organ)lokale Rötungen der BrustVeränderungen des Warzenstandes (neue Schlupfwarze oder Steilwarze)Pigmentveränderungen von Brustwarze und WarzenvorhofSchlecht heilende Wunden der BrustNeu auftretende Asymmetrie der BrustSekretaustritt aus der BrustwarzeAllgemeine Tumorzeichen („Krebssymptome“) wie Gewichtsabnahme ohne Grund, Leistungsminderung / Müdigkeit, Apetittlosigkeit, Anämie / Blässe, leicht erhöhte Körpertemperatu
  • Diagnose AnamneseInspektionPalpation SonographieMammographieBiopsieStaging (Metastasierungsabklärung) für d. Lymphweg: SentinallymphoszintigraphieStaging Fernmetastasen nur bei fortgeschrittenen Karzinomen oder Beschwerden (Skelettszintigraphie, Sono Leber, CT, MRT, Rö Thorax)
  • Therapie BET (Busterhaltende Therapie) i. S. einer Quadrantenresektion bei Tumor kleiner 23cm + Entfernung Sentinellymphknoten, ist dieser befallen in einer zweiten OP LNE (Lymphonodektomie aller LK der betroffenen Region / Seite, danach Bestrahlung, selten Zytostitikatherapie Eingeschränkte (modifizierte) radikale Mastektomie = Ablatio mammae (Entfernung von Drüsenkörper, Haut, regionärer und axillärer Lk, danach Bestrahlung Thoraxwand, evtl Zytostitikatherapie2 (3-10 Zyklen) Radikalte Mastektomie: s.o. aber hier werden Teile der gleichseitigen Pektoralismuskulatur entfernt (z. Bsp. bei Durchbruch durch die Faszie) Subkutane Mastektomie bei sicher nicht befallener Haut und Mamille + Bestrahlung, ggf. im Anschluss Zytostitikatherapie (3-10 Zyklen) Eine sicher nicht befallene Mamille kann vorübergehend auf die Bauchhaut transplantiert werden und später für Rekonstuktionen (Aufbauplastiken) verwendet werden Palliative Konzepte Alle Maßnahmen, die die Lebensqualität verbessern, wenn Heilungsanspruch aufgegeben wurde Verminderung der Tumormasse
  • Rekonstruktionen durch autologes Gewebe (Fettgewebe aus Bauch, Gesäß oder OberschenkelInnenseite (Grazilis flap) oder Muskelgewebe vom M. serratus ant., M. latissimus dorsi (Latissimus-Schwenklappen), M. Rectus abdominis (TRAM-Lappenplastik), früher auch aus den Mm. Rhomboideii)bei Verwendung von Fettgewebe kann später die andere Seite durch Straffung oder Liposuktion angeglichen werdenExpanderimplantationenSilikonimplantate
  • Weitere therapeutische Maßnahmen PerückeAnschlussheilbehandlung und oder KurenPsychologische Begleitung (Psychoonkolog/-innen) oder Psychotherapieausgewogene vitaminreiche Nahrungviel Bewegung (v.a. auch im Freien)PhysiotherapieLymphdrainage
  • Komplikationen LymphödemRezidive (lokal, lymphatisch, Fernmetstasen)Bewegungseinschränkungen durch Narbenzug und oder SchmerzenGeigenseitenphänomenFatigue-SyndromAtembeeinträchtigungen nach TRAMWundheilungsstörungenFolgen einer Verletzung des N. thoracicus longus oder des N. axillaris
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  • weitere Brusterkrankungen Mastitis: entzündetes Drüsengewebe Mastopathien: Verhältnis Drüsengewebe und Bindegewebe → mehr Zysten