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Gesprächsführung (Subject) / Rosenberg (Lesson)
Gewaltfreie Kommunikation
This lesson was created by AnnaCy.
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- Gewaltfreie Kommunikation Grundlagen • In den 70er Jahren entwickelt • Einflüsse: humanistische Psychologie, Rogers • Rosenbergs Kernpunkte: • Wahrnehmung vs. Interpretation • Aggressivität = eigene Schwäche; Bedürfnisse, die wir nicht aussprechen können/ wollen • Anliegen aller am Konflikt Beteiligten aufspüren und berücksichtigen, um eine positive Bearbeitung von Konflikten zu ermöglichen • verbessertes Verständnis auf beiden Seiten und Transparenz von Absichten und Motiven machen Abwehrreaktionen oder gar Aggression unnötig
- Gewaltfreie Kommunikation Grundlagen – die Wolfsprache • Nach Rosenberg aggressive Sprache und häufig unser alltäglicher Umgangston • Typ. Komponenten • Analyse: „Wenn du das beachtet hättest…“ • Kritik: „So ist das falsch, das macht man so…“ • Interpretationen: „Du machst das, weil…“ • Wertungen: „Du bist klug/faul, du liegst richtig/falsch…“ • Strafandrohungen: „Wenn du nicht sofort, dann…“ • Sich-im-Recht-Fühlen: „Immer muss ich…“
- Gewaltfreie Kommunikation Grundlagen – die Giraffensprache 1. Beobachten statt Bewerten oder Interpretieren. 2. Gefühle wahrnehmen und benennen. 3. Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen. 4. Auf der Grundlage der Bedürfnisse klare und erfüllbare Bitten äußern. • 2 Wege • Selbstbehauptung – meine Bedürfnisse werden deutlich. • Einfühlung – wir wenden uns den Bedürfnissen des anderen zu.
- Gewaltfreie Kommunikation Praxisbeispiel • Sie erhalten einen Anruf von der Klassenlehrerin Ihres Kindes, die Ihnen mitteilt, dass Ihr Kind sich zunehmend im Unterricht zurückzieht und sie sich Sorgen macht. • Sie wollen die Thematik mit Ihrem Kind am Abend besprechen. • Ihr Kind reagiert mit Rückzug und möchte sich nicht äußern. • Wie reagieren Sie • Auf Wolfssprache? • Auf Giraffensprache? • In der Selbstbehauptung? • In der Einfühlung? Beispiel für eine Selbstmitteilung (Mutter im Gespräch mit Sohn) 1. Beobachtung: "Du stehst auf und schaust aus dem Fenster, wenn ich mit dir über das Thema Schule sprechen will" 2. Gefühl: "Ich fühle mich besorgt und auch etwas ratlos" 3. Bedürfnis: "...weil ich wissen möchte, wie es dir in der Schule geht und auf welche Weise ich dich unterstützen kan." 4. Bitte: "Bitte sage mir, was du brauchst, um mit mir darüber reden zu können" Beispiel für einfühlsames Zuhören 1. Beobachtung: Du stehst auf und schaust aus dem Fenster, wenn ich mit dir über das Thema Schule sprechen will" 2. Gefühl: " Kann es sein, dass du ziemlich genervt bist?" 3. Bedürfnis: "---und du im Moment einfach nur Ruhe und Entspannung brauchst?" 4. Bitte: "Möchtes du, dass wir zu einem anderen Zeitpunkt darüber reden?"
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