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Allgemeine Psychologie A (Subject) / Objektwahrnehmung (Lesson)
Noch unklar
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- Grundproblem der Objektwahrnehmung Objektwahrnehmung: zusammengesetzte Elementarempfindungen Theorie der unbewussten Schlüsse: Um mehrdeutige Dinge zu interpretieren schlussfolgern wir unbewusst (Hermann von Helmholtz) Mehrdeutigkeit: z.B. durch inverse Projektion → da unsere Umwelt 3-Dimnsional ist, auf der Retina aber nur ein 2-Dimensionales Abbild entsteht, errzeugen mehrere physikalisch unterschiedliche Objekte das gleiche Retina-Abbild Figur-Objekt-Trennung: In 2-Dimensionalen Bildern sind oft viele unterschiedliche Tiefenebenen dargestellt. Wie nehmen wir diese Ebenen getrennt voneinander wahr? Objektkonstanz/ Eindeutigkeit: das gleiche Objekt wird aus verschiedenen Blickwinkeln erkannt (Blickwinkelvarianz). Gelingt auch bei Unschärfe von bekannten Geischtern oder teilweise verdeckten Objekten, die trotzdem als gnzes wahrgenommen werden.
- Gestaltpsychologie Die Gestaltpsychologie umfasste mehrere deutschsprachigen Schulen Entstand als Gegensttrömung zum Strukturalismus (Elementpsychologie) Elementpsychologie (Wundt): Die Wahrnehmung setzt sich aus keinsten Elementaren Empfindungen zusammen Christian Ehrenfels (mitte 19 Jhd.): Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Max Wertheimer: Hauptbegründer der Gestaltpsychologie a) Scheinbewegung: Objekt scheint sich auf einem Bildschrim von links anch rechts zu springen, statt das es sich um zwei Objekte handelt b) Scheinkonturen: Werden die Kanten eines Würfels unterbrochen, nehmen wir die Ecken trotzdem als Würfel war → Mehr als die summe seiner Teile...
- Gestaltgesetze Es existieren ca. 130 Gestaltgesetze Gesetz der guten Gestalt: Reizmuster werden so interpretiert, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist Gesetz der Ähnlichkeit: Ähnlich Dinge erscheinen zusammengehörig und werden in Gruppen geordnet Gesetz der fortgesetzt durchgehenden Linie: Punkte, die verbunden eine fortlaufende (geschwungene) Linie ergeben, werden als zusammengehörig wahrgenommen. Linien folgen in der Wahrnehmung tendenziel dem einfachsten Weg. Gesetz der Nähe: Objekte, die sich nahe beieinander befinden, werden als zusammengehörig wahrgenommen. Gesetz des gemeinsamen Schicksals: Dinge die sich in die gleiche Richtung bewegen erscheinen als zusammengehörig. Gesetz der Vertrauheit: Objekte bilden in der Wahrnehmung mit höherer Wahrscheinlichkeit Gruppen, wenn die Gruppen vertraut erscheinen oder eine Bedeutung haben. Einmal wahgenommene Gruppen wird man nicht mehr los.
- Konstruktivismus versucht Objektwahrnehmung als einen Stufenprozess darzustellen, dessen Anfang das Netzhautabbild ist und das Ende die Interpretation desselben Die menschliche Wahrenhemung scheint eine vom Blickwinkel unabhängige Objektrepräsentation zu besitzen (vgl. Objekt wird trotz vieler verschiedener Präsentationen auf der netzhaut erkannt)
- Merkmalstheorien: Pandemonimtheorie Selfridge, 1959 Erklärte anschaulich mittels kleiner Dämone wie er den Wahrnehmungprozess verstand Reiz fällt auf den ersten Bauch des Retinadämons. Dieser ist mit einem Kochtopf verbunden (Cortex) in den er den Reiz hineinschickt. Aus dem Kochtopf steigt Dampf auf und viele kleine Dämonen stehen an einer Tafel und beobachten den Dampf. Sie schreiben sehr genau auf, wie oft ihr Merkmal im Dampf vorhanden ist z.B. senkrechte Striche usw). Andere Dämonen stehen neben der Tafel und betrachten den Rauch. Sie tragen jeweils ein Buchstabe auf dem Bauch und zählen, wie oft Merkmale an der Tafel auf sie zutreffen. Je nachdem wie viele es sind schreien sie dementsprechend laut. Der Entscheidungdämon hört sich das Gebrüll an und entscheidet wer am lautesten schreit. Verwechslungsgefahr: Der P-Dämon schreit fast so laut wie der R-Dämon
- Merkmalsintegrationstheorie I Ann Treisman Das Sehen eines Gegenstandes benötigt laut Treisman mehrere Verarbeitungsstufen 1. Stufe - präattentive Verarbeitung: Reizmuster wird in seine elementare Merkmale zerlegt 2. Stufe - aufmerksamkeitgerichtete Verarbeitung: Elementarmerkmale werden miteinander verknüpft (läuft langsamer ab). Jetzt wird ein 3-Dimensionales Objekt wahrgenommen. Gedächtnisabgleichung: Das objekt wird mit einer im Gedächtnis gespeicherter Repräsentation verglichen. Finden wir eine Übereinstimmung, wurde das Objekt identifiziert.
- Merkmlasintegrationstheorie II - Experimentelle Evidenz Visuelle Suche: Wird erschwert, wenn sich das Objekt in nur einem Merkmal von den anderen unterscheidet. → Evidenz dafür, dass das viuselle System Reizmuster in seine elementare Merkmale zerlegt. So werden zum Beispiel Farbe und Form getrennt analysiert. Scheinverbindungen: Werden Buchstaben in unterschiedlichen Farben präsentiert und dann nach der Farbe des z.B. S gefragt, so kommt es häufig zu Fehlern. Es wird eine andere Farbe genannt, die aber ebenfalls präsentiert wurde. ⇒ Farbe und Form wird offenbar getrennt voneinander verarbeitet und später wieder zusammengeführt. Dabei kann es zu Fehlern kommen.
- Merkmalstheorien: Geon-Theorie Irving Biederman Warum können wir Objekte identifizieren, die wir noch nie aus dem aktuellen Betrachtungswinkel gesehen haben? Theorie: Alle Gegenstände bestehen aus sogenannten Geone (einfache geometrische Formen) nach Biederman identifiezieren wir bekannte Geone und konstruiren daraus das gesamte Objekt. Werden in Zeichnungen einzelne Geone unkenntlich gemacht (durch wegradieren) so wird das Objekt nicht mehr erkannt. Wird genauso viel wegradiert aber die Geone sind noch identifizierbar, so wird das Objekt erkannt
- Kanonische Sicht Heinrich Bülthoff Objektwahrnehmung funktioniert, weil mehrere Sichten auf das Objekt gespeichert werden
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