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Oberstufe Vorbereitung (Subject) / Deutsch wichtige Lektüren (DeuL) (Lesson)
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- Kabale und Liebe Das bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“ zeigt die damaligen Schwierigkeiten der Liebe. Das Besondere hierbei ist, dass es sich um eine Liebesbeziehung zwischen zwei Ständen handelt, nämlich dem Adel und dem Bürgertum, in dem Fall zwischen dem Sohn des Präsidenten von Walter, Ferdinand, und der Tochter eine Staatsmusikers, Luise. Da aber einige Beteiligte nicht einverstanden sind, kommen die so genannten „Kabale“ (= Intrigen) ins Spiel. Die erste befindet sich bereits im ersten Akt. Ferdinand soll gegen seinen Willen mit der adeligen Lady Milford verheiratet werden, welche die Mätresse (= Geliebte) des Fürsten ist. Deshalb verkündet sein Vater die Verlobung zwischen den beiden, damit es Ferdinand schwerer fällt, nein zu sagen. Diese Intrige hat nichts bewirkt, somit findet man im dritten Akt die nächste: Luisa soll gezwungen werden, einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb zu schreiben, damit sich Ferdinand von selber abwendet. Diese Intrige hat ebenfalls nichts erreicht. Aber mittlerweile wird es Luise und Ferdinand zu viel mit allem, weshalb er in der vorletzten Szene mit Luise Limonade trinkt und diese heimlich vergiftet, woraufhin beide sterben.
- Die Verschwörung des Fiesco zu Genua In der Handelsmetropole regierte über 19 Jahre lang die nunmehr 80-jährige Doge Andrea Doria. Sein Neffe Gianettino Doria soll sein Nachfolger werden. Gegen die Herrschaft der Dorias und seinen tyrannischen Neffen hegt sich Widerstand. Um den Republikaner Verrina scharen sich eine Reihe eigensüchtiger Mitverschwörer. Nur die Zugehörigkeit des Lebemanns Fiesco, dem jungen Grafen von Lavagna, zu den Verschwörern ist ungewiss. Sowohl Verrina als auch Gianettino Doria, sehen Fiesco als Gefahr an. Anschläge, Mord und Umsturz neben seinen Lauf.
- Götz von Berlichen Ritter Götz von Berlichingen hat den alten Freund Weislingen, inzwischen ein Vertrauter des Bischofs, gefangen genommen, weil der Bischof von Bamberg einen seiner Knappen inhaftiert hat: Fürstliche Macht steht in Fehde mit freiem Rittertum. Weislingen entscheidet sich erneut für Götz, verlobt sich mit dessen Schwester, kehrt doch, von Franz zu der verführerischen Adelheid gelockt, an den Bamberger Hof zurück und wendet sich gegen Götz, der sich durch Überfälle rächt und deshalb mit der Reichsacht belegt wird. Vor ein Gericht gestellt, befreit ihn Sickingen. Der Kaiser schätzt die Geradlinigkeit des Götz, der seinen Bann bricht und sich kurzzeitig den aufständischen Bauern anschließt, um ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen. Götz wird gefangen genommen. Weislingen wird ermordet. Adelheid, der Weislingen und andere verfallen waren wird doppelt zum Tode verurteilt. Götz stirbt in Gefangenschaft.
- Die Kindermörderin Die in Straßburg spielende, neun Monate umfassende Tragödie erzählt von einem sozialen Abstieg des jungen bürgerlichen Mädchens Evchen Humbrechts, welches vorehelich schwanger und sowohl durch Standesunterschiede, als auch durch eine Intrige zur Mörderin ihres eigenen Kindes wird. Lieutenant von Gröningseck führt Evchen Humbrecht und ihre Mutter nach einem Ballbesuch ins Wirtshaus zum gelben Kreutz, welches sich später als Bordell entpuppt. Dort schläftert er mit Hilfe der Angestellten Marianel und einem Schlafpulver Frau Humbrecht ein und vergewaltigt anschließend die Tochter. Um das verzweifelte Evchen zu besänftigen, verspricht ihr von Gröningseck sie in fünf Monaten zu heiraten. Diesen Plan teilt er seinem Kameraden Leutnant von Hasenpoth mit, der darüber schockiert ist und deshalb geheim eine Intrige plant. Durch eine Briefintrige täuscht er einen Bruch des Eheversprechens vor. Aus diesem Grund flieht Evchen schließlich von Zuhause. Sie findet Zuflucht bei der Lohnwäscherin Frau Marthan und bringt dort ihr Kind zu Welt. Durch diese erfährt sie, was in der Stadt über sie und ihre Familie geredet wird, unter anderem, dass Frau Humbrecht vor Kummer um ihre Tochter gestorben ist. Evchen klärt auf, dass sie Humbrechts Tochter ist und schickt Frau Marthan los, um ihren Vater zu holen. Als diese gegangen ist, tötet Evchen im Wahnsinn ihr Kind, indem sie ihm eine Nadel in die Schläfe sticht. Herr Humbrecht stürmt herein und ist bereit Evchen alles zu verzeihen. Als Frau Marthan aber das tote Kind sieht, läuft sie weg, um den Kindsmord anzuzeigen. Der Magister kommt hinzu und klärt die Intrige Hasenpoths auf. Gröningseck eilt herein, sieht wie die anderen das tote Kind und will in Versailles für Evchen um Gnade bitten, doch diese übergibt dich lieber dem Urteil des Richters.
- Maria Magdalena – Gespräch zwischen Klara und ihrer Mutter – Klara hat ein Verhältnis zu Leonard => Klara wird schwanger – Jedoch lieb Klara den Sekretär Friedrich – Karl soll angeblich Juwelen der Frau des Wolfram gestohlen haben => Mutter Teresa bricht zusammen und stirbt => Leonhard distanziert sich von der Familie – Es stellt sich heraus: Karl hat die Juwelen nicht geklaut – Liebesgeständnis von Klara an den Sekretär – Der Sekretär ist erschrocken von Verhalten des Leonhard – Klara geht zu Leonhard, um ihn zu überzeugen sie zu heiraten – Darauf verlässt Klara ihn und kündigt an sich umzubringen – Leonhard eilt nach reichlichen Überlegungen Klara hinterher, doch er wird aufgehalten: der Sekretär fordert ihm zum Pistolenduell auf – Er bittet Klara frisches Wasser zu holen => Klara stürzt sich in den Brunnen – Alle sind fassungslos von Klaras Suizid
- Die Räuber Kraft Maximilian von Moor hat zwei Söhne: Karl und Franz. Karl wird von seinem Vater innig geliebt, da er der Erstgeborene und somit der rechtmäßige Erbfolger ist. Franz dagegen wird sein ganzes Leben vernachlässigt. Beide haben stark unterschiedliche Charaktere. Während Franz sich intrigant und rachsüchtig verhält, ist Karl eine grundsätzlich wohlwollende aber leichtsinnige Person. Karl führt in Leipzig ein ungezügeltes Studentenleben, wodurch er sich verschuldet. Er bittet in einem Brief seinen Vater um Vergebung. Dieser wird aber von seinem Bruder Franz gefälscht, um seinen Vater gegen Karl auszuspielen. Als Franz den Brief, welcher angeblich von einem Korrespondenten aus Leipzig stammt, seinem Vater vorliest, ist dieser so enttäuscht, dass er Karl enterbt und aus dem Schloss verbannt. Der Vater lässt dies in einem Brief von Franz niederschreiben. Somit ist der Plan von Franz aufgegangen, da er versucht, alles, was für Karl von Bedeutung ist, an sich zu ziehen, wie die Herrschaft und Amalia, die Verlobte seines Bruders. Bei dieser hatte jedoch keinen Erfolg, da sie Karl weiterhin liebt. Als der Brief Karl erreicht, schließt er sich, aufgrund seiner großen Enttäuschung, mit seinen Studienfreunden zu einer Räuberbande zusammen. Als Hauptmann der Bande setzt er sich für die Schwächeren ein. Es kommt zu Konflikten, weil Karl sich von Idealen leiten lässt, seine Räuber dagegen ein zügelloses Leben führen, insbesondere Spielberg. Durch die unüberlegten Taten kommen auch Unschuldige ums Leben, wodurch die Rückkehr in das normale Leben für Karl immer unmöglicher wird. Als Kosinsky beitritt, welcher Karl sehr ähnlich ist, beschließt Karl incognito nach Hause zurückzukehren. In der Zwischenzeit hat Franz weitere Lügen verbreitet, wie den Tod Karls und den seines Vaters. Bei der Ankunft im Schloss erfährt Karl, welcher sich als Graf von Brand ausgibt, von den Intrigen seines Bruders und der immer noch bestehenden Liebe Amalias. Als Karl von Franz erkannt wird, flieht er. Auf der Flucht findet er seinen Vater, welcher von seinem Bruder eingesperrt wurde. Sein Vater erkennt Karl nicht wieder. Karl schickt daraufhin die Räuber zum Schloss und befiehlt ihnen, Franz lebendig zu ihm zu bringen, um sich zu rächen. Franz nimmt sich aber zuvor das Leben. Als Beute bringen die Räuber Amalia zu Karl, woraufhin sich Karl seiner Familie zu erkennen gibt. Über die Taten seines Sohnes so entsetzt, stirbt der Vater. Obwohl Amalia Karl weiterhin liebt, ist er gezwungen sie zu töten, da er einen Eid geschworen hat. Schließlich liefert sich Karl der Justiz aus, um für seine Fehler zu zahlen.
- Hexenjagd Im Frühjahr des Jahres 1692 keben in der Kleinstadt Salem viele strenggläubige Leute. In einer Nacht beobachtet der Pfarrer Parris mehrere Mädchen im Wald, welche um ein Feuer tanzen. Die Mädchen wollen sich vor einer Strafe schützen und täuschen deshalb vor krank zu sein. Da die Krankheiten der Mädchen nicht zu erklären sind, kommen viele Gerüchte auf, dass die verhext oder vom Teufel besessen sind. Pastor Hale wird gerufen um dies aufzuklären. Um sich zu schützen beschuldigt Abigail (die Anführerin der Mädchen) willkürlich Bewohner von Salem die Mädchen dazu angestiftet zu haben. So fängt jeder an jeden zu beschuldigen und bald ist halb Salem der Hexerei bezichtigt. Unter Anderen beschuldigt Abigail auch Elizabeth Proctor, die Frau ihres ehemaligen Geliebten. John Proctor versucht nun seine Frau zu retten und allen zu zeigen, dass die Mädchen lügen. Um seine Glaubwürdigkeit zu bestärken, gibt er eine Affäre mit Abigail zu. Doch nach einigen Falschaussagen verdächtigt man Proctor selbst vom Teufel besessen zu sein. Deshalb wird auch er zum Tode verurteilt, obwohl selbst Hale an der Glaubwürdigkeit der Mädchen zweifelt. Sogar das Gericht erkennt seinen Fehler, allerdings will es diesen nicht zugeben. Danforth hat Angst den Respekt zu verlieren und lässt Proctor und alle anderen Angeklagten hängen. Hale hatte versucht die zu Unrecht Verurteilten zu retten, hatte aber keinen Erfolg.
- Andorra Andorra handelt von einem Jungen namens Andri, der glaubt ein Jude zu sein, da man es ihm sein ganzes Leben lang so erzählt hat. Er hat Probleme mit verschiedenen Personen, die, nur weil er Jude ist, etwas gegen ihn haben. Andri findet sich aber mit seinem Judenleben ab und stirbt am Ende als Jude, obwohl er nie einer war.
- Der Kontrabaß „Der Kontrabass“ handelt von einem Kontrabass ist and, welche hauptberuflich in einem Staatsorchester spielt. Im selben Orchester ist eine Sängerin namens Sarah, in die der Kontrabassist verliebt ist. Da die beiden jedoch in unterschiedlichen Registern sind, ist es für den Kontrabassisten schwer mit der Sängerin Kontakt aufzubauen. Um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, plant er während einer bevorstehenden Galaaufführung ihren Namen zu rufen.
- Der zerbrochene Krug In Huisum, einem Dorf bei Utrecht tritt der Schreiber Licht morgens in die Gerichtstube ein, wo er den Dorfrichter Adam ziemlich zugerichtet vorfindet, wofür Adam fragile Erklärungen abgibt. Licht hat erfahren, dass der Gerichtsrat Walter, welcher auf Revisionsreise durch das ganze Land ist, auch bald in Huisum eintreffen wird. Adam erzähl Licht von seinem Traum selbst angeklagt zu sein und von seiner Angst vor der Ankunt Walters und dem anbrechenden Gerichtstag. Peinlich für ihn: Er hat seine Perücke verloren. Dies treibt ihn zu weiteren noch durchsichtigeren Lügen. Nun soll er unter den Augen des Gerichtsrates folgenden Fall klären: Frau Marthe Rull beschuldigt Ruprecht im Zimmer von Eve in der vorherigen Nacht einen wertvollen Krug zerbrochen zu haben. Erst nach mehrfacher Ermahnung beginnt Richter Adam mit der Befragung der einzelnen Personen, in dessen Verlauf er von Frau Rull sowohl einen ausführliche Beschreibung des Krugs als auch einen Bericht über die letzte Nacht erhält. Laute Geräusche lockten sie in das Zimmer der Tochter, in welchem sie Ruprecht und den zerbrochenen Krug vorfand. Hierbei habe Eve angeblich behauptet, dass Ruprecht der Täter sei, jedoch wehrte Eve sich jetzt gegen diese Aussage. Von Ruprecht erfährt man aber, dass er einen anderen Mann gesehen, ihn aber wegen der Dunkelheit nicht erkannt hat. Als dieser durch das Fenster floh, hat Ruprecht mit der herausgerissenen Türklinke zweimal auf dessen Kopf geschlagen. Bei dem Versuch den Mann zu verfolgen warf dieser ihm Sand in die Augen. Adam, welcher immer nervöser wird, versucht die Verhandlung schnellstmöglichst zu Ende zu bringen, allerdings sieht dies der Gerichtsrat Walter anders. Walter droht Eve die Schuld ihrem Verlobten in die Schuhe zu schieben, wenn diese nicht mit der Wahrheit herausrückt. Doch diese nennt weiterhin keinen Namen, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche die Nachbarin Frau Brigitte als Zeugin nennt. Sie bringt Adams Perücke, welche am Spalier von Frau Marthe hing. Außerdem fand sie Fußspuren im Schnee die zum Haus des Richters führten. Sie meint der Teufel hätte mit seinem "Klumpfuß" die Spuren hinterlassen, diese Behauptung wird von den Anderen jedoch ignoriert. Dem in die Enge getriebenen Adam fällt nichts Besseres ein als Ruprecht zu verurteilen, was zur Folge hat, dass Eve endlich die Wahrheit sagt. Adam ergreift die Flucht. Währenddessen wirft sich Eve Walter zu Füßen und bittet ihn Ruprecht vor der Konskription zu bewahren. Es stellt sich heraus, dass Adam sie mit ein gefälschten Papier erpresst hatte, welches Ruprecht vor dem Wehrdienst im Ausland schützen sollte. Sofort suspendiert Walter Adam und setzt Schreiber Licht an dessen Stelle ein. Ruprecht und Eve versöhnen sich und Frau Marthe Rull wendet sich an das Gericht in Utrecht, damit sie ihren Krug ersetzt bekommt.
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- Die Soldaten Die Hauptfigur Marie Wesener, welche mit Stolzius, einem Tuchhändler, verlobt ist, beginnt eine Affare mit dem jungen Offizier und Edelmann Desportes. Ihr Vater ist erst dagegen, doch Marie kann ihn mit dem möglichen gesellschaftlichen Aufstieg überzeugen. Stolzius erfährt durch Haudy, welcher ebenfalls ein Offizier ist, dass Desportes keine ernsten Absichten hat. Jedoch machen andere Offiziere und Freunde von Desportes Stolzius glaubhaft, dass Desportes mit Marie abhauen will. Desportes verlässt jedoch Marie. Anderer Offizier und Freund von Desportes namens Mary beschenkt Marie. Maries Mutter befürchtet ähnliches wie bei Desportes und sagt Marie, dass er in eine andere Frau verliebt ist. Marie überlegt ihn eifersüchtig zu machen. Gräfin de La Roche nimmt sie aus Schutz vor sozialem Absturz zu sich mit der Bedingung, dass sie ein Jahr keinen Mann sehen darf. Mary hat ernsthafte Absichten und trifft sich mit ihr. Sie werden erwischt und sie wird verstoßen. Marie haut daraufhin ab nach Armentieres. Mary macht sich Vorwürfe und beschließt sie mit Stolzius zu suchen. Desportes hat Angst, dass sie zu ihm kommt und setzt seinen Jäger auf Marie an, um sie festzuhalten. Desportes, Mary und Stolzius, welcher Bediensteter von Mary ist, treffen sich in Armentieres. Da Stolzius die Schuld für die Situation Maries in Desportes sieht, offenbart er sich als der ursprüngliche Verlobte von Marie und vergiftet Desportes. Daraufhin will Mary seinen Freund rächen, doch Stolzius hat sich ebenfalls vergiftet. Auf seiner Suche findet Maries Vater sie am Straßenrand und beide fallen sich in die Arme. Am Ende unterhalten sich ein Obrist und die Gräfin über das Schicksal von Marie und ihrem Vater. Sie kommen zu dem Schluss, dass es die Natur des Soldatenstandes ist, junge Mädchen zu verführen und der König eine „Pflanzschule von Soldatenweibern" einführen sollte, welche junge Mädchen den Soldaten opfern soll um die anderen zu schützen.
- Minna von Barnhelm Nach Ende des siebenjährigen Krieges kommt der preußische Major Tellheim, verwundet und wegen angeblicher Bestechung aus der Armee entlassen, in einen Berliner Gasthof. Als ihm ein schlechteres Zimmer zugewiesen wird, weil eine adelige Dame anreist, beschließt er abzureisen. Die Dame ist jedoch seine Verlobte, die auf der Suche nach ihm ist. Um die Schulden beim Wirt zu begleichen, verkauft er ihm seinen Verlobungsring, doch Minna erkennt den Ring wieder und entwendet ihn. Sie stellt Tellheim zur Rede, ob er sie noch liebe. Aus gekränktem Ehrgefühl meint Tellheim sie nicht mehr heiraten zu können. Sie hat jedoch einen Plan. Sie behauptet wegen ihm von ihrem Oheim enterbt worden zu sein. Da nun aus Tellheims Sicht beide in Unglück sind, will er sie wieder heiraten, doch sie bleibt stur. Als Tellheim freigesprochen wird und Minnas Schwindel herausfindet, wendet sich am Ende alles zum Guten.
- Nathan der Weise Tempelherr rettet Recha Nathan von Geschäftsreise zurück Tempelherr vom Sultan begnadigt Tempelherr sucht Gespräch mit Nathan Geldprobleme des Sultans Sultan ruft Nathan zu sich Religionsfrage Recha = Christin Tempelherr verliebt in Recha Religionsfrage => Nathan erzählt Ringparabel Tempelherr besucht Patriachen Tempelherr ähnelt Saladins Bruder Geldnot Sultans behoben Recha und Tempelherr Geschwister Saladin und Sittah Vewandte
- Hiob Lebensweise der Familie Singer Verhältnis zwischen Mendel Singer und seiner Frau Deborah Probleme mit den Kindern Ankunft in Amerika Leben in New York 4 Schicksalsschläge treffen die Familie Singer - Jonas im Krieg verschollen - Sam stirbt und stürzt die Familie ins Unglück - Mit dieser Nachricht fällt Deborah tot um - Mirjam erleidet eine Psychose Mendel Singer kehrt sich von Gott ab, findet später durch ein Wunder wieder zu seinem Glauben
- Sansibar oder der letzte Grund Gregor ist im Auftrag der KP auf dem Weg nach Rerik, um einen dort lebenden Verbindungsmann in eine neue, vor Zerschlagung der dortigen Gruppe schützende Strategie einzuweisen. Dieser Verbindungsmann ist der Fischer Heinrich Knudsen. Knudsen ist wie Gregor von der Partei enttäuscht und würde Rerik gerne verlassen, allerdings fühlt er sich an seine psychisch kranke Frau Bertha gebunden, die ohne seinen Schutz von den Nationalsozialisten der Euthanasie zugeführt werden würde. Kurz bevor er Rerik erreicht, denkt Gregor an Flucht, da er mit der Partei gebrochen hat. In der Georgenkirche auf Knudsen wartend, fällt sein Blick auf die Skulptur Lesender Klosterschüler, die ihn fasziniert. Knudsen erscheint und findet Gregor wenig überzeugend. Mehr noch, als Gregor ihm seine Fluchtpläne offenbart, beginnt er ihn zu hassen. Reriks Pfarrer Helander tritt hinzu. Er hadert mit Gott und seiner Kirche und möchte, dass die Skulptur vor der Zerstörung durch die Nationalsozialisten, die sie als „entartete Kunst“ abqualifiziert hatten, gerettet und nach Schweden gebracht werden soll. Er hatte Knudsen bereits darum gebeten, der jedoch ablehnte. Helander bittet Knudsen noch einmal. Dieser lehnt abermals ab, doch Gregor sagt Helander Unterstützung zu. Im Hafen trift Gregor auf die Jüdin Judith Levin. Ihre hat sich am Vortag das Leben genommen und nun versucht die junge Frau nach Schweden zu entkommen. Gregor verliebt sich auf der Stelle in sie und entschließt sich, auch sie zu retten. Mit Knudsen, der von seiner ursprünglichen Ablehnung, die Skulptur nach Schweden zu bringen, abgerückt ist, überlegt er sich einen Plan zur Verschiffung der Skulptur nach Schweden. Dass er auch Judith Levin retten will, erwähnt er nicht. Knudens Schiffjunge soll bei der Aktion eine Schlüsselrolle zufallen, doch auch der Schiffsjunge will Rerik verlassen. Er langweilt sich dort; er gibt den dort lebenden Menschen die Schuld am Tod seines Vaters und er will Sansibar und Amerika sehen Nachdem Gregor mit Knudsen die Aktion geplant hat, geht er auf Judith Levin zu und bietet ihr seine Hilfe an. Sie, deren Versuch, Rerik mit einem schwedischen Schiff zu verlassen scheiterte und die Probleme mit einem zudringlichen und misstrauischen Wirt hat, lässt sich zögernd auf ihn ein. Zusammen gehen sie in die Georgenkirche, wo Gregor die Skulptur an sich nimmt. Anschließend machen sie sich auf den Weg zum Treffpunkt, wo der Junge mit einem Boot auf sie wartet, um sie zu Knudsens Kutter zu fahren. Auf dem Weg zum Kutter werden sie beinahe von dem Scheinwerfer eines Polizeibootes erfasst. Nachdem sie bei Knudsen angelangt sind, weigert dieser sich, auch Judith mitzunehmen. Gregor verprügelt ihn daraufhin, woraufhin Knudsen schließlich einwilligt. Sein Angebot, auch Gregor mitzunehmen, lehnt dieser ab. Schließlich bringen Knudsen und sein Schiffsjunge die Skulptur und auch Judith Levin nach Schweden. Dem Jungen eröffnet sich dabei die ersehnt Möglichkeit zur Flucht, die er jedoch nicht wahrnimmt. Helander wird von nationalsozialistischen Funktionären aufgesucht. Nachdem er einen von ihnen erschießt, wird er selbst getötet.
- Erste Liebe Vladimir (16), adelig, naiv und wird gerade erwachsen Sinaida (21), Tochter einer verarmten Fürstin, wunderschön und von vielen begehrt Pjort, der Vater Vladimirs, führt eine Vernuftehe mit Vladimirs Mutter Als die wunderschöne Sinaida in einen kleinen Flügel des Anwesens von Vladimirs Familie zieht, verliebt er sich auf den ersten Blick in sie. Allerdings ist er nicht der einzige. Sie hat eine Reihe Verehrer die sie regelmäßig besuchen und um sie werben. Vladimir und die anderen Verehrer verbringen viele Abende mit Sinaida und er macht sich große Hoffnungen, dass sie seine Liebe erwiedert. Doch Vladimir merkt bald, dass Sinaida nur mit ihm und ihren anderen Verehrern spielt und sie in Wahrheit einem anderen treu ergeben ist. Pjort, Vladimirs Vater.
- Die Zauberflöte Prinz Tamino wird von drei Damen gerettet, nachdem er von einer Schlange verfolgt wurde Die drei Damen erzählen Tamino von der entführten Pamina Papageno und der Prinz bekommen den Auftrag Pamina zu befreien Der Bewacher von Pamina führt sie und Papageno zu Sarastro Sarastro erfährt von der Liebe zwischen den beiden Er fordert sie auf einige Prüfungen abzulegen Die erste Aufgabe für Tamino und Papageno ist das Schweigen Währenddessen beauftragt Paminas Mutter sie, Sarastro zu töten Die beiden Kameraden meistern die erste Aufgabe Ein altes Weib entpuppt sich vor Papageno als junge schöne Frau Tamino und Pamina müssen eine Feuer- und Wasserprobe machen, die sie spielend meistern Die Königin der Nacht und Monostatos tauchen auf und wollen Sarastro besiegen Sarastro tötet die Königin der Nacht und Monostatos