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Wirtschaftliches Denken und Finanzierung Sozialer Dienste (Subject) / Risikomanagement (Lesson)

Fragen zum Risikomanagement

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  • 2 Einrichtungsexterne Risiken mit jeweils 2 Beispielen Ökologische Risiken: Steigender Rohstoff-, Energie- und Wasserverbrauch Kosten- und Entsorgungsproblem durch wachsende Abfallmengen Technologische Risiken: Nutzung überalterter IT-Systeme und dadurch Verlust oder Missbrauch von Daten Anwendung von überalterten therapeutischen Methoden
  • 2 Einrichtungsinterne Risiken mit jeweils 2 Beispielen Leistungswirtschaftliche Risiken: Pflege- und Versorgungsrisiken: z.B. Stürze, Ernährungsprobleme Beschaffungsrisiken: z.B. Personalquantität und -qualität Finanzwirtschaftliche Risiken: Liquiditätsrisiken: z.B. offene Forderungen Überschuldungsrisiken: z.B. hoher Kapitalkostensatz
  • Was macht Risikomanagement für Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens notwendig? (5 Punkte) Sicherung des wirtschaftlichen Überlebens der Einrichtung Förderung der Patienten- und Bewohnersicherheit Stabilisierung der Versicherungshaftpflichtprämien Begünstigung der Kreditwürdigkeit Gesetzliche Verpflichtungen für Kapitalgesellschaften
  • Was bedeutet der Begriff "Fehlerkultur"? Die Art und Weise, wie Gesellschaften, Kulturen und soziale Systeme mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgehen.
  • Die 9 Aktionsfelder des Risikomanagements in der Pflege Freiheitsentziehende Maßnahmen Dekubitus Umgang mit Medikamenten Sturzereignisse Pflegedokumentation Änderung einer Dienstzeit Patienteneigentum Umgang mit Medizinprodukten Schmerz
  • Beschreiben Sie kurz das Risikoportfoilio Das Risikoportfolio besteht aus vier Quadranten, die anhand der beiden Dimensionen Höchstschadenswert (HSW) und Gesamterwartungswert (GEW) abgegrenzt werden.
  • Was beinhaltet der Aufbau einer offenen Fehlerkultur? (3 Punkte) Lernen, über Fehler und Risiken zu sprechen Betriebliche Einstellung: Aus Fehlern lernen ist wichtiger, als Fehler zu bestrafen Entwicklung spezifischer Kompetenzen im Umgang mit Fehlern:          soziale, methodische, emotionale Komponenten
  • Beispiele für interne und externe Risiken einer Einrichtung Extern:   Gesetzesänderungen, wenn z.B. ein besserer Pflegeschlüssel gesetzlich verankert wird   Intern:   bei schlechtem Finanzmanagement, dass die Liquidität leidet
  • Welche 5 Prozessschritte können beim Risikomanagement vorgenommen werden? Risiken identifizieren und kategorisieren (z. B. durch Checklisten, Interviews, Befragungen, Beschwerdemanagement, Audits, Brainstorming, Zwischenfallmeldungen, Fehlerbaumanalyse, SWOT-Analyse, Delphi-Analyse) Risiko-Assessment und -Quantifizierung (z. B. schwer kalkulierbare Risiken, spezifische Risiken, interne, unspektakuläre Risikopotentiale) Handlungsbedarf beurteilen feststellen, welche Risiken den Alltag begleiten Maßnahmen entwickeln und umsetzen Wer macht was mit wessen Unterstützung bis wann? Umsetzung steuern und evaluieren
  • Definition von Critical Incident Reporting System (CIRS) CIRS ist ein Meldesystem, mit dem Risiken und Beinahe-Ereignisse erfasst werden, um Risikoverkettungen systematisch zu analysieren. Anonyme Berichte Aus dem Analysebericht können Präventionsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden
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  • 4 Schritte zur Anwendung des CIRS Entscheidung der Leitung über Stärken- und Schwächeanalyse. Vorbereitung: Leitung und Betriebsrat definieren Zweck und Position des Risikomanagers, klären den Schutz der Mitarbeiter, die Fehler melden und vereinbaren Ziele. Planung: Rahmenbedingungen und Grundsätze werden definiert, Meldebögen entwickelt, Software ausgewählt, Verfahren definiert und implementiert. Umsetzung: Pilotprojekt in einem freiwillig ausgewählten Bereich, Bewertung der Ergebnisse, stufenweise Ausweitung auf der Grundlage des Erfahrungsaustauschs.