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QM_SS17_Deg (Subject) / Fragenkatalog 65-74 (Lesson)
- x. Ordnen sie in der Reihenfolge von Genau 1 – 2 – 3 – 4 nach weniger Genau, bei der Informationsgehalt und Objektivität der Merkmal-Maßstäbe abnehmen. (4 Pkte) ____ Diskreter Maßstab ____ Kontinuierlicher Maßstab ____ Nominal Maßstab ____ Ordinal Maßstab 2 ____ Diskreter Maßstab1 ____ Kontinuierlicher Maßstab4 ____ Nominal Maßstab3 ____ Ordinal Maßstab
- Richtig Falsch ( ) ( ) Mit „Ordnen sie in der Reihenfolge von Genau 1 – 2 – 3 – 4 nach weniger Genau“ wurde eine Ratingskala benutzt, die Bipolare Markenbegriffe verwendet. _________________________________________________________Falsch. Unipolare Begriffe werden hier verwendet. Weniger Genau ist nicht der _________________________________________________________Gegensatz von Genau. Ungenau ist der gegensätzliche Begriff
- Richtig Falsch ( ) ( ) Der Primacy-Regency Effekt ist ein Urteilsfehler, der dazu führt, dass z.B. bei fünf hintereinander folgenden Präsentationen von Kandidaten die Zuhörer in der Regel den ersten und letzten Kandidaten stärker in Erinnerung erhalten. Richtig. Es ist ein psychologisches Gedächnisphänomen, dass früher und später _________________________________________________________eingehende Informationen stärker wahrgenommen werden, als in der _________________________________________________________Mitte. Stärker kann bedeuten stärker positiv aber auch stärker negativ.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Eine Prozesslandschaft zeigt die Hauptprozesse und ggf. noch Schnittstellen. Die einzelnen Tätigkeiten sind nicht in ihr erkennbar Richtig. Die Prozesslandschaft ist die oberste Ebene in der Darstellung der Prozesse._________________________________________________________Sie gibt eine nur eine grobe Übersicht. Ein Hauptprozess wird in Teil-_________________________________________________________prozesse untergliedert, die wieder in einzelne Tätigkeiten aufgeteilt werden.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Der Produktentwicklungsprozess ist ein „Sekundärer Prozess“, da er zeitlich nach dem Innovationsprozess erfolgt Falsch. ____________________________________________________Der Produktentwicklungsprozess ist ein Kernprozess, auch „Primärer _________________________________________________________Prozess“ genannt, der zur Entstehung des Produktes notwendig ist _________________________________________________________und damit einen sichtbaren Kundennutzen erzeugt.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Je kürzer die Durchlaufzeit desto kleiner wird die Prognoseunsicherheit und desto geringer ist die Phasenverschiebung zwischen Marktnachfrage und Produktionsprogramm Richtig. Je kurzfristiger und flexibler geplant wird, desto genauer trifft man den _________________________________________________________tatsächlichen Bedarf. Die Durchlaufzeit gibt die zeitliche Phasenverschiebung _________________________________________________________zwischen Kundenauftrag und Auslieferung des fertigen Produktes an._________________________________________________________Damit wird vermieden, dass bei Nachlassen der Marktnachfrage_________________________________________________________der Hersteller auf Lager produziert, oder bei ansteigender Marktnachfrage_________________________________________________________nicht genügend Produkte liefern kann, also Chancen vergibt.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das QM-Prozessmanagement legt mit Kundenzufriedenheit und Effektivität der Prozesse einen anderen Fokus auf die Prozessoptimierung als das Geschäftsprozessmanagement. Richtig. Der Fokus des Geschäftsprozessmanagements liegt hingegen auf Effizienz_________________________________________________________und betriebswirtschaftlicher Optimierung. Das QM-Prozessmanagement_________________________________________________________ist aber Voraussetzung, dass ein Geschäftsprozessmanagement_________________________________________________________durchgeführt werden kann.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Die der TOC (Theory of Constraints) zu Grunde liegende Engpasstheorie geht davon aus, dass der Durchsatz eines Systems vom Automatisierungsgrad abhängt Falsch. Eine Verbesserung des Durchsatzes kann nur erfolgen, wenn ein gesamter_________________________________________________________Prozess a) übergreifend optimiert und der in ihm b) jeweils begrenzende _________________________________________________________Engpass beseitigt wird. Da immer neue Engpässe auftreten, ist diese _________________________________________________________Vorgehensweise solange durchzuführen, bis die Auslastung ausgeglichen ist.
- Erläutern sie 6 Besonderheiten der 8D-Methode. (6 Pkte) 1. Stufe Teambildung: Nicht die Einzelperson, sondern ein kompetentes Kleinteam mit den notwendigen Fachleuten wird gebildet. 2. Stufe Problembeschreibung: Keine Fehlerbeschreibung nach dem „Hören-Sagen“, sondern schriftlich mit Details und Dokumenten. 3. Stufe Maßnahmen zur Schadenbegrenzung: Sofortmaßnahmen innerhalb von 24 h, um den Kunden schadenfrei zu machen. Die Sofortmaßnahmen erfolgen vor der Ursachenermittlung. 4. Stufe Ursachenermittlung: Alle Ursachen, nicht nur eine Hauptursache, sind zu finden. Die Erfahrung zeigt, nur wenn alle Ursachen gefunden und behoben werden, sind auch die Fehler dauerhaft behoben. 5. Die Stufe Abstellmaßnehmen festlegen. Die Wirksamkeit aller geplanten Abstellmaßnahmen ist nachzuweisen (Tests). 6. Die Stufe Maßnahmeneinführung: Auch bei der Umsetzung der Abstellmaßnahmen ist in Realität die Wirksamkeit nachzuweisen 7. Die Stufe Wiederauftreten verhindern: Warum wurde der Fehler nicht frühzeitiger entdeckt? Entsprechende qualitätssichernde Maßnahmen sind im Umfeld der Fehlerentstehung und im QM-System vorzunehmen. 8. Überprüfen, wo es im Unternehmen ähnliche Situationen gibt und die Erfahrungen hierauf übertragen. Unbequeme Aufgaben, die besonderes Engagement und Erfahrung erfordern, sind zu würdigen.
- Erklären Sie (7 Pkte) Prüfung: Audit: First Party Audit: Second Party Audit: Third Party Audit: Zertifizierung: Akkreditierung: Prüfung: Das Verfahren um festzustellen, inwieweit Forderungen erfüllt werden. Audit: Systematische Beurteilung, die durch unabhängige Dritte durchgeführt wird. First Party Audit: Der Auditor ist Teil des eigenen Unternehmens und ist dazu qualifiziert. Second Party Audit: Der Auditor wird von der Leitung eines Unternehmens bestellt und auditiert bei einem seiner Zulieferer. Ziel dieses Audits ist die Überprüfung, ob der jeweilige Lieferant auch wirklich die Vorgaben einhält. Third Party Audit: Die Auditoren kommen von extern, gehören also auch nicht dem Kundenunternehmen an, z.B. TÜV, Dekra. Zertifizierung: Nachweis durch unabhängige Dritte, dass die vorgegebenen Mindeststandards erreicht und eingehalten wurden, z.B. QM-System ISO 9001 Zertifizierung. Akkreditierung: Objektive Bewertung durch unabhängige Dritte, dass eine Organisation zur Durchführung von Prüfungen oder zur Durchführung von Zertifizierungen berechtigt ist.
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