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Nachhaltiges Wirtschaften (Subject) / Kapitel 1 (Lesson)

Die Ökonomisierung der Gesellschaft und unsere Herausforderungen

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  • Oikonomeia Erste Berufe: Hirten, Bauern, Jäger -> Arbeitsteilung Auch Berufe, die nichts mit dem nacktem Überleben zu tun hatten: Künstler, Priester etc.
  • Ordnung und Wirtschaften in der Antike Gesetz unterscheidet Klassen  Produktion in autarken Hauswirtschaften Privateigentum erlaubt, Gewinnsucht verachtet Steuersysteme
  • Ordnung und Wirtschaften im Feudalismus Ständische Systeme, von Gott gegebene Ordnung    1. Geistliche     2. Adel
  • Ordnung und Wirtschaften im Feudalismus (1700) Ständische Systeme, von Gott gegebene Ordnung    1. Geistliche     2. Adel    3. Bauern, Bürger (98%) Kaum Handel, sich selbst genügende Haushaltswirtschaften durch Umverteilung, mittels Steuern/Tribute Sönnenkönig (Ludwig 14.) erfand staatliche Wirtschaftspolitik:  Merkantilismus Kolonialismus  (Sklaverei)
  • Ordnung und Wirtschaften im Feudalismus Ständische Systeme, von Gott gegebene Ordnung    1. Geistliche     2. Adel
  • Die große Transformation nach Polanyi 1776:Unabhängigkeitserklärung in  Philadelhia  alle Menschen sind gleich  mit unveräußerlichen Rechten  Leben Freiheit, Streben nach Glück 1776: Adam Smith fordert Markt-basierte Ökonomie Befreiung von der Regierung, Befreiung von Moral und übliche religöse Zwänge  ungebremste Verfolgung des Individuums soll eine zentrale Bedeutung einnehmen "finanzielle Vorteil" 14.Juli.1798 - Sturm der Bastaille: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit
  • Adam Smith Staat soll sich aus der Wirtshcaft raushalten  Wirtschaft ordnet sich selbst, wenn jedermann sein Eigeninteresse verfolgen kann (unsichtbare Hand)--> Wenn alle an ihrem Eigenwohl interessiert sind, erhöht sich das Geminwohl aller Menschen sind keine rücksichtslosen Egoisten --> Symphaie, möchte Mitmenschen gefallen Staat behält einige Aufgaben: Sicherheit, Rechtsordnung, etc.
  • Das Bild vom guten Markt Staat ist zuständig, die grundlegenden Rechte aller Bürger zu schützen (Nachtwächterstaat) (Die FDP) Der Markt innerhalb des Rechtsrahmens-> Ort der Freiheit ; Markt als Motor (Die SPD) Freie Markt bringt Ungleicheit , Staat muss Umverteilen (Die Linke)
  • Das Wachstumsparadigma Europa / USA / Japan / China --> Mehr Wachstum zur Lösung der Probleme,
  • Was ist wirtschaftliches Wachstum relative Steigerung des realen* Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Jahr *Ohne Inflationsrate expoentielles Wachstumsmodell Güterproduktion und Gütermenge wachsen jährlich zur Vorjahresmenge Zinseszinsrechnung-> Verdopplung alle paar jahre
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  • Stetiges Wirtschaftswachstum ein Staatsziel untere Grenze : 2% Deutsche Stabilitäts und Wachstumsgesetzt von 1967 strebt ein stetiges und angemessenes wirtschaftliches Wachstuman "Wunschwachstum" von 3 - 4 %
  • Wachstum in OECD-Staaten wird schwächer Ursachen: Nettorealeinkommen der Arbeitnehmer stagnieren  Sättigungsgrenzen bei Wohlhabenden  Senkung der Staatsnachfrage Bevölkerung stagniert (Industriestaaten) Kostensteigerung der natürlichen Ressourcen  Verschuldungsgrenzen öffentlicher Haushalte, Kommunen und Länder erreicht
  • Homo oeconomicus eigennutzstrebende, zweckrational handelnde Mensch "befreit" von Gut und Böse maximiert seinen perönlichen Nutzen  Verantwortung gegenüber Mitwelt exisitiert nicht völlig zweckrationales Handeln vollkommene Markttransparenz und Voraussicht Gewinn bzw. Nutzenmaximierung sofortige Reaktion auf Datenänderung
  • Märkte im laufe der Zeit 1950: Sozialer Vergleich: --> Sich mit anderen Vergleichen 1970: Schau zu den Reichen --> TV-Shows zeigen wie es geht >1980: Moderne Werbeindustrie --> Werbung  --> Imitation von westlichen Konsumstilen (MC-Donalds in China) Ökonomisierung ist ein Vorgang durch den Strukturen und Prozesse einer modernen kapitalistischen Wirtschaft, gemeinschaftlich wirkmächtiger werden
  • Die Ökonomisierung der Gesellschaft Märkte dringen in viele Gesellschaftsbereiche vor: Bildung, öffentlicher Dienst, Pflege Auf Märkte erfolgreiche, kapitalistische Grundprinzipien und Strategien werden in viele Bereiche übernommen - Maximierung des Sharehodler-Values - Effizienz - Leistungssteigerung - Gewinnmaximierung - (Eigen-) Nutzenmaxmierung Wachstumsparadigma Unternehmerisches Selbst
  • Steigende Nachfrage? Konsumausgaben steigen Konsumgesellschaft -> Befriedigung möchlichst vieler Bedürfnisse ist durch Konsum möglich Wecken von Bedürfnissen (Werbung) "Arbeiten und Ausgeben" --> Ausdruck der sozialen Identität
  • Millennium Entwicklungsziele (MDGs) Bekämpfung extremer Armut und Hunger Kindersterberate verringern Schulbildung verbessern Muttergesundheit verbessern HIV/Aids und Malaria bekämpfen Globale Nachhaltigkeit steigern Globale Partnerschaften erhöhen --> Hat größtenteils funktioniert  
  • Ungleiche Lebensbedingungen verbleiben Industrieländer haben :  - sauberes Trinkwasser - Sanitäre EInrichtungen  - Wenig Kindersterblichkeit - Bildung - Viel Gesundheitsaushaben Entwicklungs länder eben nicht!
  • Eine Welt in Ungleicheit Thomas Piketty -"Das Kapital" Nationaleinkommen = Summe der verfügbaren Einkommen der Einwohner eines Landes im Jahr Kapital = Summe aller Vermögenswerte, die auf dem Markt gehandelt werden können Den 45 reichsten Deutschen gehört so viel wie der Hälfte der übrigen Bevölkerung Deutschlands
  • Picketty's Prognose Rendite auf Vermögen liegt über dem Wachstum von Einkommen --> Bedeutungsgewinn von Erbschaft  Vermögen macht immer mehr das Reichtum aus Spagat zwischen Arm und Reich wird immer größer
  • Picketty's Warnung und Empfehlung Warnung: Leistung wird sich nicht mehr richtig lohnen (körperliche Arbeit) Ungleichheit Gesellschaft wird instabil Problem: Renidte auf Vermögen liegt über dem Wachstum von Einkommen Lösung: Eine Steuer auf Vermögen! 
  • Facetten von Freiheit Negative Freiheit: Der Raum, dafür, ganz für sich, unabhängig von den Wünschen anderer, denken, und handeln zu können (Trickle down)Aber: Freie Märkte lassen einen kaum diese Freiheit, da man formelle Eigentumsrechte, aber keine Kaufkraft besitzt. Eigentumsreche der anderen sind Hindernisse für die eigene FreiheitPositive Freiheit: selbstbestimmtes Leben zu führen, müssen die Individuen die Gelegenheit haben, ihre geistigen und moralischen Kräfte zu entwicklenKosequenz: Staat muss eingreifen (Besteuerung von Eigentumsrechte)
  • Von Armut bedroht Personen in Deutschland , die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung auskommen muss steigt. Alleinerziehende Alleinlebende Rentner arbeitslose
  • Umwandlung von Naturkapital in andere Formen des Kapitals große ressourcenintensive Wertschöfungsketten zum Wohnen, Transport, Nahrung Beispiel: Auto Großteil der Zeit am Parken! Großteil der Nutzung bei geringen Geschwindigkeiten Komplette Moterleistung nur 2 % ausgenutzt Rush-Hour etc. Auto wird zu 1 % genutzt
  • IPCC Intergovernmental Panel of Climate Change Institution der Vereinten Nationen mit: - Wissenschaftlern  - Regierungen von Staaten - akkredierten internationalen Organisationen Stellt den aktuellen Stand der Klimaforschung dar und bewertet den Kenntnisstand zum Klimawandel Grundlage dür wissenschaftliche Entscheidungen der Politik --> jedoch ohne Handlungsempfehlung, schlicht >Rohdaten
  • Ökonomie immer von Werturteilen geprägt die Ökonomie ist überwiegend ein normatives Gebiet.  Welt soll effektiv sein und einen perfekten Wettbewerb mit hohen BIP-Wachstum und niedriger Inflation bieten