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Oberstufe Vorbereitung (Subject) / Geographie 8. Klasse (Geo3) (Lesson)

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  • Agronomische Trockengrenze Grenze zwischen Gebieten mit Niederschlagsüberschuss und solchem mit Niederschlagsdefizit. Jenseits der agronomischen Trockengrenze sind die Niederschläge so gering, dass Regenfeldbau nicht mehr möglich ist und bewässert werden muss.
  • Aids Durch das HI-Virus ausgelöste Krankheit, die eine schwere Störung des Immunsystems hervorruft. Am stärksten in Schwarzafrika verbreitet.
  • Analphabetismus Der Anteil der über 15-jährigen Bewohner eines Landes, die nicht lesen und schreiben können. Häufig wird der Anteil der Anaphabeten als wichtiges Merkmal zur Kennzeichnung des Entwicklungsstandes eines Landes gebraucht.
  • äquatoriale Tiefdruckrinne Ein Ring niedrigen Luftdrucks, der sich im April bzw. im Oktober am Äquator befindet und im Laufe des Jahres nach Norden bzw. Süden wandert. Hier steigt die durch den Zenitstand der Sonne aufgeheizte Luft auf und als Folge bildet sich am Boden ein Tiefdruckgebiet aus und es treten Zenitalregen auf.
  • Basar Geschäftsviertel in der orientalischen Stadt. Wird auch als Souk bezeichnet.
  • Beleichtungszonen Die Erde wird aufgrund unterschiedlicher Sonneneinfallswinkel in drei große Beleuchtungszonen gegliedert: Polarzone, Mittelbreiten und Tropen.
  • Bewässerungslandwirtschaft Form der landwirtschaftlichen Nutzung, bei der die Niederschläge in der Wachstumszeit nicht ausreichen und deshalb zusätzlich künstlich bewässert wird.
  • Billiglohnländer Staaten, in denen Waren aufgrund niedrigerer Lohnkosten günstiger produziert werden können.
  • Bodenversalzung Im Boden aufsteigendes Grundwasser führt gelöste Salze mit nach oben. Nach der Verdunstung des Wassers bleibt das Salz zurück. Bodenversalzung tritt bei künstlicher Bewässerung v. a. in ariden Gebieten auf.
  • Brandrodungswanderfeldbau Um Flächen für die Landwirtschaft zu gewinnen, werden Bäume und Sträucher niedergebrannt. Die dabei anfallende Asche dient als Dünger. Da die Nährstoffe aus der Asche nach ca. zwei Jahren aufgebraucht sind und der Boden selbst fast keine Mineralstoffe besitzt, wird die Anbaufläche nach wenigen Jahren aufgegeben und eine neue Ackerfläche wird auf die gleiche Weise erschlossen. Diese Art des Feldbaus findet man in den Tropen. Sie wird auch als shifting cultivation bezeichnet,
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  • cash crops Agrarische Anbauprodukte, die für den Export bestimmt sind.
  • Corioliskraft Kraft, welche die Ablenkung von bewegten Gegenständen auf rotierenden Körpern bewirkt. Durch die Corioliskraft werden auf der rotierenden Erde bewegte Luftmassen (Winde) auf der Nordhalbkugel nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt. 
  • Desertifikation Durch den Menschen verursachte Ausbreitung der Wüste.
  • Dornsavanne Eine der drei Ausprägungender Savanne. Dorngestrüpp und Gras bedecken aufgrund der nur 2 bis 4,5 humiden Monate den Boden nicht vollkommen.
  • Dritte Welt Als Dritte Welt werden alle Entwicklungsländer bezeichnet.
  • Entkolonialisierung Die Kolonien lösen sich vom Mutterland und werden unabhängige Staaten.
  • Entwicklungshilfe Unterstützung wirtschaftlich gering entwickelter Länder durch wohlhabende Staaten und Organisationen.
  • Entwicklungsländer Länder, die gegenüber Industriestaaten wirtschaftlich weniger entwickelt sind. Merkmale sind u.a. unzureichende Nahrungsmittelversorgung, hohe Analphabetenquote, hohes Bevölkerungswachstum, niedriges Einkommen, schlechte ärztliche Versorgung etc.
  • Erg Arabischer Begriff für Sandwüste.
  • Fellache Bezeichnung für den Bauern im Orient.
  • Ferntourismus Urlaubsreisen, bei denen zwischen Wohn- und Zielort eine große Entfernung liegt.
  • Feuchtsavanne Eine der drei Ausprägungen der Savanne. Bei 7 bis 9,5 humiden Monaten sind parkartige Baumlandschaften mit meterhohem Elefantengras anzutreffen.
  • Flussoase Bezeichnung für eine Oase, bei der ein Fluss Wasser für das Pflanzenwachstum bereitstellt.
  • food crops Agrarische Anbauprodukte, die für die Ernährung der einheimischen Bevölkerung bestimmt sind.
  • fossiles Grundwasser Grundwasser, das in einer regenreichen Klimaperiode entstand, heute jedoch nicht erneuert wird.
  • Globalisierung Weltweite Vernetzung der Menschen und ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten.
  • Hamada Arabischer Begriff für Fels- und Schuttwüste.
  • HDI In den Human Development Index fließen verschiedene Merkmale ein (z.B. Lebenserwartung, Analphabetenquote etc.), um den Entwicklungsstand eines Staates zu ermitteln.
  • immerfeuchte Tropen Gebiet in der Nähe des Äquators, das infolge des Zenitalregens ganzjährig humid ist.
  • informeller Sektor Er stellt den Bereich einer Wirtschaft dar, der sich der staatlichen Kontrolle in jeder Weise entzogen hat. Beschäftigte in diesem Bereich zahlen z.B. keine Steuern, können sich aber auch nicht auf einen staatlich festgesetzten Mindestlohn berufen.
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  • Innertropische Konvergenzzone = ITC Die äquatoriale Tiefdruckrinne wird auch als innertropische Konvergenzzone bezeichnet, weil hier, in den inneren Tropen, die Passate der Nord- und Südhalbkugel zusammentreffen (= konvergieren).
  • Jahreszeitenklima Die Temperaturschwankungen während des Jahres sind größer als die während des Tages. Dieses Klima ist typisch für die Gebiete außerhalb der Tropen.
  • Klimazone In der Regel breitenkreisparallel angeordnete Zonen mit typischen allgemeinen Klimavoraussetzungen, die im Wesentlichen durch die unterschiedlichen Einstrahlungsverhältnisse bedingt sind.
  • kurzgeschlossener Nährstoffkreislauf Das flache Wurzelsystem der Pflanzen im tropischen Regenwald ist in der Lage, die Nährstoffe aus den abgestorbenen Pflanzenteilen sofort wieder aufzunehmen. Die mineralstoffarmen tropischen Böden spielen als Nährstofflieferant keine Rolle.
  • LLDC Die besonders armen Entwicklungsländer werden als „Least Developed Countries“ zusammengefasst.
  • Marginalsiedlung Siedlungen am Stadtrand mit sehr eingeschränkter Bewohnbarkeit (z.B. auf Müllhalden oder an steilen Hängen). Die Bevölkerung dieser Siedlungen lebt meist unterhalb der Armutsgrenze.
  • Metropole Eine Großstadt, die den wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt eines Landes darstellt.
  • Migration Wanderungsbewegung von Menschen mit dem Ziel, sich woanders niederzulassen.
  • Nomaden Angehörige eines Wandervolkes, die als Hirten regelmäßig, meist saisonbedingt, Wanderungen zum Zweck der Weidennutzung unternehmen. Dabei wird die gesamte Habe mitgenommen.
  • Oase Stelle der Wüste, an der es Wasservorkommen und somit ein üppiges Pflanzenwachstum gibt.
  • OPEC Abkürzung für „Organization of the Petroleum Exporting Countries“. Durch Absprachen will die OPEC den Ölpreis beeinflussen.
  • Passate Beständig wehende Winde, deren Ursache im Druckausgleich zwischen subtropischem Hochdruckgürtel und äquatorialer Tiefdruckrinne zu suchen ist.
  • Passatkreislauf In sich geschlossene tropische Luftzirkulation. Am Äquator steigen warme Luftmassen auf, kühlen dabei ab und strömen in großer Höhe polwärts (äquatoriale Tiefdruckrinne). Im Bereich der Wendekreise sinken sie zu Boden (Subtropischer Hochdruckgürtel) und strömen als Passate zum Äquator zurück. Hier werden die erwärmt und steigen wieder auf. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel existiert jeweils ein Passatkreislauf.
  • Passatwüsten Wüsten, deren Ursache in den trockenen, aus dem subtropischen Hochdruckgürtel herauswehende Passaten zu suchen ist.
  • Plantage Landwirtschaftlicher Großbetrieb in den Tropen, in dem Nutzpflanzen (z.B. Kakao) in Monokultur für den Export angebaut werden.
  • Pull-Faktor So nennt man bei einer Wanderung (Migration) die positiven Bedingungen im Zielgebiet, die den Migranten „anziehen“.
  • Push-Faktor So nennt man bei einer Wanderung (Migration) die negativen Bedingungen im Herkunftsgebiet, die den Migranten „abstoßen“.
  • Serir Arabischer Begriff für Geröll- und Kieswüsten.
  • shifting cultivation Englischer Begriff für Brandrodungswanderfeldbau.
  • Slum Elendsviertel in Großstädten. In den Entwicklungsländern sind sie meist Auffangebiet für die Zuwanderer aus den ländlichen Gebieten.