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VL Grundlagen der Diagnostik (Subject) / 3. Vorlesung (Lesson)
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- Je höher die Kovarianz zweier Tests... ...desto höher ist der Anteil wahrer Varianz in beidenTests.
- Wenn manzweimal dasselbe Merkmal unter denselben Bedingungen misst (parallele Messungen a und b), dann wird die Standardabweichung bei Messung a und b gleich sein: sa = sb
- Korrelation zwischen zwei parallelen Messungen desselben Merkmals entspricht der Reliabilitätsdefinition wenn die Annahmen der KTT gelten!
- Die Reliabilität rtt, d.h. der relative Anteil der wahren Varianz T an der Gesamtvarianz eines Tests ergibt sich aus der Korrelation der gemessenen Werte Xa und Xb beiderTests
- Damit zwei Messungen im Sinne der KTT „parallel“ sind, müssen sie nicht nur denselben wahren Wert T messen, sondern nach Lord und Novick noch folgende Bedingungen erfüllen(3): 1. Der Erwartungswert (Mittelwert in der Population) der beiden Messungen muss gleich sein: 2. Die Varianzen der beiden Messungen müssen in der Populationebenfalls gleich groß sein 3.Parallele Messungen müssen in der Population mit einer Drittvariablen Z (z.B. einem Kriterium) gleich hoch korrelieren:
- Die Korrelation zweier Messwertreihen ist genau dann ein Reliabilitätsmaß... ...wenn man sicherstellen kann, dass man 2 x bei allen Probanden genau dasselbe Merkmal gemessen hat
- Abweichungen von der perfekten Korrelation erklärbar durch Messgenauigkeit und nicht durch inhaltliche Unterschiede
- Retest-Reliabilität Korrelation zwischen der ersten und der zweiten Messung
- Was muss man voraussetzen, um die Retest-Reliabilität sinnvoll ermitteln zu können? Stabilität der Merkmalsunterschiede zwischen den Probanden
- „Königsweg“ der Reliabilitätsbestimmung Vorgabe paralleler Versionen eines Tests an ein und dieselbe Gruppe
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- Veränderungen, die durch die zweimalige Messung mit derselben Fragenart entstehen, versucht man dadurch zu verringern dass man bei einem Teil der Probanden dieTestfolge A-B und bei der anderen Teilgruppe die Testfolge B-A wählt
- ZweiTests gelten als parallel die mit ihnen an derselben Stichprobe ermittelten Mittelwerte und Standardabweichungen identisch sind
- Split-half-Reliabilität Test in zwei parallele oder äquivalente Testhälften zu teilen und die beiden Hälften zu korrelieren Korrelation der beiden Hälften ist dann ein Maß für die Reliabilität
- Methoden die Testhälften zu bilden(4) Odd-Even-Methode: gerade (even) und die ungerade (odd) Item- Nummern getrennt summiert (wenn die Störgrößen mit der Zeit schwanken) - zeitlich erste - zufällig - ermittelt Kennwerte der Items und bildet Paare von Items mit gleichen Kennwerten Dann: Paarling der einen Testhälfte dem anderen Paarling der anderen Testhälfte per Zufall zuordnen
- Cronbach‘s Alpha -bekanntester Koeffizient für Interne Konsistenz -Test in so viele Teile teilen, wie es Items gibt und somit aus deren Korrelation die Reliabilität schätzen
- Interpretation der internen Konsistenz als Reliabilität setzt voraus dass die Items alle das gleiche Merkmal repräsentieren, d.h. dass sie nur aufgrund des Messfehlers weniger als zu eins miteinander korrelieren
- Spearman-Brown „Prophecy“ Formel man misst umso genauer, je öfter man dasselbe misst und die Messungen mittelt.
- Bei Speed-Tests führt die Split-Half-Reliabilität zu einer Überschätzung der Reliabilität