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Allgemeine Psychologie II (Subject) / Teil 1 - Schwabe (Lesson)

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  • assoziatives Lernen Reiz wird mit anderem Reiz oder bestimmter Reaktion verknüpft (Bestes Beispiel: Klassische Konditionierung)
  • Habituation - Allgemeine Prinzipien ( 5 Stk.)  Effekt des Verstreichens der Zeit  Wirkung der Reizintensität  Wirkung des erneuten Lernens  Wirkung des Überlernens  Generalisierung
  • Opponent-Process-Theorie (Solomon & Corbit, 1974) emotionale Reakion induziert (entgegengesetzte) emotionale Nachreaktion (Z.b. Lustlosigkeit nach dem Geschlechtsverkehr) Mit der Zeit nimmt aber entgegengesetzter Prozess an Stärke zu !
  • Sensibilisierung (weitere Form von nicht assoziativem Lernen) Reiz führt zu stärkerer Reaktion auf nachfolgenden Reiz
  • Priming Vorerfahrung mit Reiz erhöht Fähigkeiten denselben oder ähnliche Reize später wiederzuerkennen.
  • perzeptives Lernen wiederholte Reizdarbietung kann(!) Wahrnehmungsleistung für jeweiligen reiz verbessen (z.b. Erkennen von Hautkrankheiten oder Geschlechtern bei Tieren)
  • Worin unterscheiden sich konditionierte Reaktion und unkondierte Reaktion ? Intensität  zeitliche Abfolge  Nicht alle Komponenten der UCR auch Teil der CR
  • Was wird bei einer klassischen Konditionierung gelernt ? Reiz-Reiz Assoziation oder Reiz-Reaktion Assoziation? Reiz-Reiz Assoziation (Beispiel: Glocke/NS und Futter/UCS)
  • Das Experiment von Rescorla (1973) Theorie: Wenn NS-UCS Assoziation gelernt, hängt Reaktion ovn gleichbleibender UCS-UCR Assoziation ab
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Akquisition Erwerb einer Konditionierung (NS-UCS Paarung) vereinzelt auch One-Trial-Paarungen möglich (z.b. Geschmacksaversionen)
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  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Extinktion Wiederholte Präsentation des CS ohne den UCS führt zu zunehmender Schwächung der CR. Extinktion als neuer Lernprozess
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Renewal Wiederauftreten der CRin Kontext A, wenn Extinktion in Kontext B und Akquisition in Kontext A stattgefunden hat.
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Reinstatement Wiederauftreten der CR im Extinktionskontext nach Präsentation eines aversiven UCS
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Disinhibition Wird nach der Extinktion ein anderer relevanter (ablenkender) Reiz vor dem CS präsentiert, tritt die die CR wieder auf.
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Schneller Wiedererwerb Wiedererwerb einer UCS-CS Assoziation nach vorheriger Akquisition und Extinktion dieser Paarung erholgt wesentlich shcneller und stärker als in der initialen Akquisition
  • Klassische Konditionierung - Allgemeine Prinzipien: Konditionierte Inhibition inhibitorischer CS ist ein Reiz, der das Auftreten einer CR reduziert oder verhindert
  • Generalisierung und Diskrimination Generalisierung: nach Konditionierung wird CR auch durch Reize ausgelöst, die CS ähneln (Generalisierungsgradient) Diskrimination: nach wiederholtem Training CR auf CS, aber nicht auf ähnlichem Reiz, der nie mit UCS gepaart wurde
  • Experiment: der kleine Albert (Watson 1921) während kleines Kind (Albert) mit Kaninchen spielte, wiederholt lauten Ton präsentiert  Albert fürchtete sich später auch vor ähnlichen Reizen (z.b. Pelzmantel oder Weihnachtsmannmaske)
  • Konditionierung 2. Ordnung CR wird von CS auf einen anderen mit dem CS verbundenen Reiz übertragen
  • Der Blockierungseffekt (Kamin 1968) Klassische Kondi tritt erst dann auf, wenn der Reiz informativ ist  Häufigkeit der Kombi allein reicht nicht aus  man lernt, dass Reiz A, die Reaktion T auslöst (Reiz B hat keinen weiteren Informationswert) Reiz B löst keine konditionierte Reaktion aus (Nur Reiz A)
  • Mathematische Formel (Das Konzept der Überraschung) (Delta)cs= c(Vmax-Vall)
  • Rescorla-Wagner-Modell für eine Klassische Konditionierung ist die Überraschung ausschlaggebend  konditioniert wird am effizientesten, wenn Reiz unerwartet auftaucht salientere (auffälligere Reize) führen schneller zur Konditionierung
  • CS-Präexpositionseffekt exzitatorische Konditionierung eines CS1 ist erschwert, wenn dieser zuvor alleine ohne UCS auftrat (Dieser Effekt kann nicht mit Rescorla-Modell vorhergesagt werden)  CS wird demnach schwieriger mit UCS gepaart  individuell
  • Äquipotenzannahme alle Reize sind mehr oder weniger gleich gut konditionierbar (trotz Unterschieden in Lernrate etc)
  • Studie von Garcia - Geschmacksaversionslernen Widerlegung von Pawlows Äquipotenzannahme Ratten wurden unterteilt in 2 Gruppen, eine erhielt gesüßtes Wasser  Eine Gruppe wurde Schwindelerregender Strahlung ausgesetzt  Gruppe mit gesüßtem Wasser mied danach das Wasser zu trinken  Geschmacksaversionen ! selbst bei one-trial-paarung sehr effektiv 
  • Welche Hirnstrukturen liegen der klassischen Konditionierung zu Grunde ? Amygdala & Cerebellum
  • Katzenexperiment von Thorndyke (1911) Katzen wurden in Problemkäfig gesteckt worin bestimmte Reaktion zum Öffnen des Käfigs führt  trial&error zunächst  Später Zeit bis zum Öffnen immer kürzer 
  • Das Gesetz der Verstärkung/Prinzip der Verstärkung Lernen wird durch seine Konsequenzen kontrolliert (siehe Katzenexperiment) Verhaltensweisen, auf die befriedigender Zustand folgt, werden wiederholt  "befriedigender Zustand" gilt als "Verstärker"  je größer Befriedigung oder Frustration, desto intensiver die Stärkung oder Schwächung der Bindung
  • Stop-action Prinzip (Guthrie, 1946) das Verhalten wird gestärkt, dem unmittelbar positives Ergebnis folgt  setzten Thorndykes Forschungen fort und untersuchten Verhalten der Katzen  nach vielen Trials, entwickelten Katzen individuell immer wiederholende Methoden um Käfig zu öffnen
  • Shaping jede kleine Annäherung an das gewünschte Verhalten wird verstärkt (mit z.b. Belohnungen)
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  • Operante Konditionierung (Skinner) Diskriminativer Hinweisreiz - Reaktion - Konsequenz
  • Das Premack'sche Prinzip meist sind nicht die Reize per se verstärkend, sondern die Verhaltensweisen (z.b. Essen statt Nahrung, spielen statt Spielzeug)
  • Verstärkungspläne kontinuierliche Verstärkung  intermittierende Verstärkung (Fester Quotenplan, Variabler Quotenplan, fester Intervallplan, variabler Intervallplan)  intermittierende Verstärkung = effektiver
  • partieller Verstärkungseffekt Intermittierende Verstärkung führt zu robusterem Verhalten als kontinuierliche Verstärkung ("mehr ist nicht immer besser") Erklärung: Extinktion nach ausbleibender Verstärkung dauer länger (da Nicht-Verstärkung nicht überraschend ist) Generalisierungsabnahme für interemittierend kleiner als für kontinuierliche.
  • Erlernte Hilflosigkeit - 2 Defizite kognitiv, emotional & motivational
  • Depressiove Attributionstrias global  internal  stabil
  • Ist Bestrafung das Gegenteil von Verstärkung ? Tatsächlich Gegenteil - entgegengesetzte Wirkung, aber sehr ähnliche Prinzipien kontinuierliche Bestrafung auch effektiver als intermittierend ( nicht wie bei Verstärkung )
  • Multiple Speicher (Atkinson & Shiffrin) sensorischer Speicher  Kurzzeitgedächtnis  Langzeitspeicher
  • Partial Report Procedure (Sperling) Buchstabel Cluster, wo Leute sich an mehr Buchstaben erinnert haben als dargeboten, jedoch nicht mehr viel wussten, bis Ihnen Cued Recall angeboten wurde
  • Evidenz für Trennung Kurzzeit- und Langzeitspeicher Patient KF (Schädigung Temporal/Parietallappen) beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis, intakes Langzeitgedächtnis  Patient HM (Schädigung im medialen Temporrallappen) - genau andersrum
  • Neurone Grundalgen für Arbeitsgedächtnis Präfrontaler Cortenx für Arbeitsgedächtnis von zentraler Bedeutung
  • 2 Zugänge zu Langzeitgedächtnis Prozessorientierter Systemorienterter Zugang
  • Elaborierte Verarbeitung Ergänzung der Theorie der Verarbeitungstiefe  elaboriert: Stimuli in Relation zu anderen Stimuli verarbeitet  Beispiel mit dem dicken Mann und dem Beobachten des Schildes (Kontext)
  • Gedächtniskonsolidierung Festigung von Gedächtnisspuren  Enkodierung - Konsolidierung - Abruf
  • Infantile Amnesie Man erinnert sich nicht an seine ersten 3 Lebensjahre
  • Erinnerungsbuckel (reminiscence bump) vermehrte erinnerung von Ereignissen aus dem zweiten und dritten Lebensjahrzehnt 
  • Semantische Netzwerke (Collins & Collins) Repräsentation des Gedächtnisses in Knoten, die miteinander und mit vielen anderen Knoten verbunden sind.
  • Semantische Distanz Reaktionszeit umso geringer, je geringer semantische Distanz zwischen Informationen
  • Unterschied prozessorientierte Zugang von Atkinson & Shiffrin zu Craig & Lockhart Ansicht 1. Rehearsel entscheidend  2. Verarbeitungstiefe entscheidend
  • Welche Hirnregion für Erinnerung hauptsächlich zuständig ? Hippocampus