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VT (Verhaltenstherapie) (Subject) / Verhaltenstherapie (Lesson)

Verhaltenstherapie

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  • Elektromyogramm (EMG) (Messung der elektrischen Muskelaktivität) Indikation: Spannungskopfschmerz, Neuromuskuläre Erkrankungen wie Paresen, Spasmen, chronische Rückenschmerzen, Inkontinenz
  • Elektroenzephalogramm (EEG) (Messung der elektrischen Gehirnaktivität) Indikation: Epilepsie, ADHS, Kommunikation über Brain-Computer-Interfaces bei amyotropher Lateralsklerose
  • Elektrokardiogramm (EKG) Messung der Herzfrequenz Indikation Herzrhythmussstörungen (Tachykardien)
  • Messung der Hautoberflächentemperatur und somit indirekte Messung des Blutflusses, der bei Entspannung aufgrund der Erweiterung der Blutgefäße erhöht ist Indikation: Entspannung
  • Apparative Enuresistherapie Was gibt es und wie hoch ist die Heilungsrate? Klingelhose, KlingelmatratzeWirkweise: operante KonditionierungWirksamkeit: 75%-85% Heilungsrate
  • Entspannungsverfahren Was passiert psychophysiologisch? - periphere Gefäßerweiterung d.h. vermehrter Blutfluß speziell an den Händen und Füßen- Abnahme der Herzfrequenz- Senkung des arteriellen Blutdrucks- Verlangsamung der Atemzyklen und Senkung des Sauerstoffverbrauchs (Atemfunktion)- Entspannung der Skelettmuskulatur (EMG) (also Abnahme des Tonus der Skelettmuskulatur)- geringe Schweißproduktion und hierüber Reduktion der Hautleitfähigkeit - Erhöhung des Hautwiderstands- Zunahme der Aktivität der Alpha-Wellen
  • Schizophrenie - Menschen mit einer vorhandenen Krankheitsbereitschaft (Vulnerabilität) und - Belastung (Stress) = können zu kognitiven Dysfunktionen führen, welche in eine schizophrene Erkrankung übergehen können Vulnerabilität + Stress = reziprokes (wechselseitiges) Verhältnis  Bewältigungskompetenz der Betroffenen hat großen Einfluss Vulnerabilitäts-Stress-Modell von Zubin und Spring 1977(Schizophrenie)
  • Rückfallmodell bei Schizophrenie? von Leff, 1994 Rückfälle treten häufiger auf, wenn Angehörige einen Interaktionsstil zeigen, der von Kritik, Feindseligkeit und/oder emotionaler Überinvolviertheit geprägt ist= High Expressed Emotions (HEE)Daher dringende Notwendigkeit des Einbezugs von Angehörigen in Therapie.
  • Wie nennt sich das Modell, dass Depression als Folge mangelnder positiv verstärkender Erfahrungen und Aktivitäten sieht? Verstärker-Verlust-Modell von Lewinsohn 1974
  • Depression Diagnostik: - Becks Depressionsinventarbis 8 Punkte keine Depression9-13 Punkte minimale Depression14-19 Punkte leichte Depression20-28 Punkte mittelschwere Depressionab 29 Punkte schwere Depression- DIKJ 8-16 Jahre- DTK (Depressionstest für Kinder) 9-14 Jahre (der Test besteht aus 3 Subskalen)
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  • Therapie Depression: - Aktivitätsaufbau- kog. Umstrukturierung- Soziales Kompetenztraining, da soziale Defizite sowohl als Ursache, als auch als Folge von Depressionen auftreten können- ggf. Genusstraining (Euthyme Therapie)
  • Interpersonelle Psychotherapie (IPT) von Weissman, Markowitz und Klerman 2009 Welche Gründe unterscheidet man als Entstehungsfaktor für Depressionen? Man unterscheidet 4 mögliche Problembereiche: - Trauer (nach dem Tod einer wichtigen Bezugsperson)- Rollenkonflikt (Streit mit einer anderen bedeutenden Person)- Rollenwechsel (Veränderung im Leben)- Interpersonelle Defizite (keines der genannten kritischen Lebensereignisse trifft zu) Keine Zulassung für Ki-Ju-Bereich
  • Panikstörung - Der Teufelskreis der Angst nach Margraf und Schneider, 1990 Erklärt typischen Aufschaukelungsprozess der Panik: 1. Wahrnehmung bestimmter Körperempfindungen (z.B. Herzklopfen) - Zeichen von Gefahr2. Infolge dessen wird Gefühl der Angst ausgelöst3. Angstempfinden löst physiologische Veränderungen durch sympathische Aktivierung aus (siehe autonomes Nervensystem) die wiederum zu veränderten körperlichen Empfindungen führen (z.B. Zittern, Hitzegefühl)4. Die Wahrnehmung dieser Veränderungen steigert die Angst
  • Blut-Spritzen-Phobie Reaktionsmuster: 1. Anstieg Herzrate und Blutdruck2. Abfall beider Parameter und dadurch Ohnmacht möglich
  • Blut-Spritzen-Phobie Therapie (wie heißt die?): Applied Tension von Öst und Sterner, 1987- Anspannung der großen Skelletmuskeln für 15-20 Sekunden- dann Lockerung KEINE Entspannung- Wiederholung alle 30 Sek.
  • Erblich bedingte Tendenz, auf neuartige Reize und auf Reize, die Bestrafung oder Frustration signalisieren, eher gehemmt, scheu und zurückhaltend zu reagieren (Freezing), bei gleichzeitig hoher autonomer Erregung  Soziale PhobieTheorie der "Behavioral Inhibition" (Verhaltenshemmung)
  • Soziale Phobie Kognitives Modell von Clark und Wells, 1995 Durch die soziale Situation nehme ich eine Bedrohung wahr ("Ich werde stottern und andere denken ich bin merkwürdig") daraus folgt eine - erhöhte Selbstaufmerksamkeit- köperliche Angstsymptome (z.B. trockener Mund, Herzklopfen)- Sicherheitsverhalten (z.B. von Blatt ablesen, Sätze innerlich vorformulieren)- verzerrte Vorstellung des sozialen Selbst
  • Soziale Phobie Therapie - Abbau des Sicherheitsverhaltens- kog. Umstrukturierung der irrationalen Annahmen/Einübung des "sachlich bleibens"- Entspannungsverfahren- Förderung pos. Selbsteinstellungen- Soz. Kompetenztraining
  • Generalisierte Angststörung Aufrechterhaltung: - Wahrnehmung einer Bedrohung führt zu leichter physiologischer Erregung- durch das "sich sorgen" wird Erregung und Angst gering gehalten bzw. unterdrückt=> C-/ negative Verstärkung
  • Metakognitives Modell, Wells 2004 Welche Sorgen unterscheidet man? Typ I Sorgen - normale Sorgen, kein Unterschied zu gesunden MenschenTyp II Sorgen - Metasorgen, Sorgen über die Sorgen
  • Konfrontation mit den Sorgen Sorgenexpo und kognitive Umstrukturierung, was ist das? Sorgenexposition - Bewältigung von Sorgen in sensu (Vorstellung des schlimmstmöglichen Ausgangs und somit Vorstellung von Bewältigungsstrategien. Ziel ist nicht Habituation)Kognitive Umstrukturierung (Wahrscheinlichkeiten und katastrophisierendes Denken)
  • Zwangsstörung Kognitives Modell von Salkovskis, 1985 - Nicht Gedanken und Inhalt sind problematisch, sondern die Bewertung der Gedanken4-stufiges Ablaufschema:1. aufdringlicher Gedanke2. Bewertung des Gedankens3. Emotionale physiologische Unruhe4. Neutralisierendes Ritual (neg. Verstärkung)Langfristig gelingt neutralisieren nie vollständig, es kommt zur Rückkopplung und intensiveren Ritualen.
  • Zwang Therapie - Konfrontation mit Reaktionsverhinderung- Kognitive Umstrukturierung- Medikation (Trizyklische Antidepressiva und SSRIs) aber bei rein medikamentöser Behandlung zeigen sich Rückfallquoten von 80%-100% nach AbsetzenGedankenstopptechnik = kontrainidiziert = Rebound-Effekt
  • PTBS Therapie: - Prolongierte Expo in sensu (Foa und Kozak, 1986) Ziel: Habituation durch Traumabericht- Imagery Rescripting und Reprocessing Therapy (Schmucker und Köster, 2015) Ziel: Habituation und Assimilation neuer Informationen z.B. Entmachtung des Täters durch das aktuelle Ich etc.)- Konfrontation in vivo- EMDR (nicht bei Kindern zugelassen)- Trigger-Analyse- Kognitive Umstrukturierung
  • Somatische Störung Was ist Zeitkontingenz? Entkoppelung von Kontaktangeboten und Beschwerdeintensität, das heißt regelmäßige Termine, unabhängig von den Beschwerden (zeitkontingent statt beschwerdekontingent).
  • Schlafstörungen Therapie: - Schlaftagebücher- Techniken der Stimuluskontrolle mit dem Ziel, das Bett wieder als Reiz für Schlafen und nicht für Schlaflosigkeit zu sehen - Entspannungsverfahren- Gedankenstopp- Kognitive Umstrukturierung
  • Sexuelle Funktionsstörung Sexueller Reaktionszyklus nach Masters und Joshnson, 1970 1. Erregungsphase2. Plateauphase3. Orgasmusphase4. Rückbildungsphase
  • Sexuelle Funktionsstörung - Therapie Sensualitätstraining - Sensualitätstraining (sensate focus nach Masters und Johnson) Paar erhält zunächst Verbot des Koitus ud Streichelübungen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad bis zum Koitus
  • Fertigkeitentraining in der Gruppe und in der Einzeltherapie nach Linehan DBT-A Gruppe:1. Innere Achtsamkeit2. Stresstoleranz3. Umgang mit Gefühlen4. zwischenmenschliche Fertigkeiten5. Selbstwert Einzeltherapie:1. Dialektik (Akzeptanz und Veränderung)2. klare Absprachen und Regeln3. Verhaltensanalysen4. Non-Suizidcommitment5. Telefon- und Mailkontakt
  • Was ist Stimuluskontrolle? Reize, die als Auslöser fürs unerwünschte Verhalten gelten, werden geändert.  Beispiel:Mit einem übergewichtigen Patienten können neben anderen Therapiemaßnahmen folgende Vereinbarungen getroffen werden: Es dürfen immer nur Nahrungsvorräte für den nächsten Tag eingekauft werden, Lebensmittel dürfen nur an verabredeten Orten gelagert werden und nicht frei zugänglich herumliegen, damit der Drang zur Essensaufnahme nicht durch herumliegende Speisen stimuliert wird. Die  Stimuluskontrolle  besteht  hier  also  darin,  dass  diejenigen   Stimuli   (Hinweisreize)   weitgehend   beseitigt  werden,  die  das  Problemverhalten  mitbedingen  oder  erleichtern.
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  • Wie nennt sich die Methode bei der Blut-Spritzen-Verletzungsphobie? Applied Tension
  • Dialektisch-Behaviorale-Therapie: Das Ziel dieser Gesprächstechnik ist, einerseits das subjektive Empfinden des Patienten anzuerkennen, andererseits zu verdeutlichen, dass noch andere Verhaltens- und Erlebensweisen möglich wären, die gegebenenfalls hilfreicher (funktionaler) wären. Validierung
  • Arousal-Training ergänzender Therapiebaustein in der Enuresisbehandlung; Verstärken von positivem Verhalten, wie Rückgang der Einnässfrequenz, Erwachen auf Harndrang oder trockene Nächte durch belohnende Maßnahmen
  • Welches Merkmal entspricht der Konzeption verhaltenstherapeutischer Gruppentherapie? Einzeltherapie in der Gruppe
  • Mehrgenerationen Familientherapie nach Sperling Welches Konzept ist hier zentral? Erkennen des intrafamiliären Wiederholungszwangs
  • Was ist die Implosionstherapie? massiert und imaginativ (in sensu)
  • Förderung von Selbstfürsorge und positivem Verhalten durch: Aufmerksamkeitsfokussierung auf positive Stimuli (Achtsamkeit) Einüben basaler Verhaltensweisen im Umgang mit positiven Stimuli Genussregeln Euthyme Therapie
  • Selbstwirksamkeit Bandura Für die Stärke der Selbstwirksamkeit sind entscheidend: Erwartung, die Fähigkeiten /Kompetenzen für ein Verhalten zu habenErwartung, durch das eigene Verhalten ein Ergebnis erreichen zu könnenQuellen der Selbstwirksamkeitserwartung: eigene Erfolgserlebnissestellvertretende Erfahrungverbale Ermutigungemotionale Erregung
  • Selbstwirksamkeitstheorie Bandura Self-efficacy Welche 2 Typen von Erwartungen einer Person spielen eine wesentliche Rolle? Erwartung, durch das eigene Verhalten ein bestimmtes Ergebnis erreichen zu können. (Verhaltens-Effektivität) Erwartung, ein bestimmtes Verhalten in einer Situation zeigen zu können/die nötigen Fähigkeiten zu besitzen.(Erwartung der Selbsteffizienz) Veränderung durch Verändern von Erwartungen. 
  • Verhaltenstherapeutische Methode, durch die eine Schlaf-Wach-Rhythmus-Strukturierung erfolgen soll? Schlafhygiene
  • 7 Phasenmodell Kanfer Für den Ablauf einer Therapie schlägt Kanfer ein Vorgehen in sieben Phasen vor: 1. Eingangsphase – Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen und Bildung einer therapeutischen Allianz2. Aufbau von Änderungsmotivation und (vorläufige) Auswahl von Änderungsbereichen3. Verhaltensanalyse: Problembeschreibung und Suche nach aufrechterhaltenden Bedingungen4. Klären und Vereinbaren therapeutischer Ziele5. Planung, Auswahl und Durchführung spezieller Methoden (als Mittel zum Ziel)6. Evaluation der Fortschritte7. Endphase – Erfolgsoptimierung und Abschluss der Beratung/Therapie Es ist eine therapiebegleitende Diagnostik vorgesehen!!!
  • Wie wird der Entwicklungs- und Erhaltungsprozess von Gesundheit nach Antonovsky am zutreffendsten bezeichnet? Salutogenese
  • Akzeptanz Commitment Therapie (ACT) keine kog. Umstrukturierung - Betrachtungsweise ändern - VT Interventionen - Achtsamkeitsübungen - Klärung persönlicher Werte
  • Zielerreichungsskalierung Ziele und Zwischenziele werden individuell operationalisiert
  • Zusätzlich anerkannt als Verfahren bei Erwachsenen: Rational Emotive Therapie Katathym-Imaginative-Psychotherapie und EMDR
  • Rückfallprophylaxe bei bipolaren Störungen laut S3 Leitlinie es soll eine ausführliche und interaktive Gruppenpsychoedukation durchgeführt werden