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International Management (Subject) / International Marketing (Lesson)

Schaepe

This lesson was created by Iris95.

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  • Gründe für die Zunahme des internationalen Handels ·         Günstigere Transaktions-/Transportkosten ·         Bessere Vernetzung durch Internet ·         Verlagerung der Fertigungsstätten (Produktion in Niedriglohnländern
  • Probleme der Internationalisierung ·         Kostendruck ·         Innovationsdruck ·         Ethische Standards können nicht mehr eingehalten werden ·         Konkurrenz aus Asien überholt dt. Mittelstand
  • Marktselektion 1. Selektion 1. Selektion aufgrund Musskriterien ·         Politische Risiken (Diktatur, Krieg,…) ·         Klima (Südpol, Alaska, Sahara,…) ·         Kulturelle Beschränkung ·         Entfernung zu neuem Markt zu groß ·         Zu niedrige Kaufkraft der Bevölkerung
  • Marktselektion 2. Stufe Grobauswahlstufe Klassifizierung nach (un-)attraktiven Ländern 1.       Indikatoren für Geschäftsrisiko o   Politische Faktoren (polit.Stabilität, …) o   Rechtliche Faktoren (Import-Export-Beschränkungen, Rechtssystem,…) o   finanzwirtschaftliche Faktoren (Inflationsrate, Wechselkursrisiken) 2.       Indikatoren für Marktpotential/-wachstum o   Demographie (Bev.größe, Wachstumsrate,…) o   Wirtschaft (BIP/Kopf, Einkommensverteilung, Investitionsquote) o   Technologie (Ausbildungsniveau, technolog. Wissensstand) o   Sozio-kulturelle Faktoren (Werthaltungen, Lebensstil-Muster, Sprache, Ethnien) 3.       Indikatoren für Kostenbelastung der Geschäftstätigkeit im betreffenden Land o   Infrastruktur o   Ressourcenausstattung (Energiequellen, Arbeitskräfte, Kapitalverfügbarkeit) 4.       Produktspezifische Marktdaten o   Produktverwendung (Absatzmenge, Sättigung d. Markts) o   Verwendung komplementärer/substitutiver Produkte (Absatz, Verwendungskreis) o   Wettbewerb
  • Marktselektion 3. STufe Feinauswahlstufe KonkurrenzsituationNachfragesituationEigene (potentielle) Unternehmenstätigkeit ·         Zahl/ Größe/Kompetenzen der Wettbewerber ·         Staatl. Unterstützung f. Konkurrenten (Subventionen, Kredite, Steuern) ·         Existenz staatlicher Monopole·         Bevölkerungsgröße ·         BIP/Kopf, Wachstum und Lebensstandards ·         Inflationsrate ·         Einkommen, Vermögen ·         Spar-/Konsumquote·         Staatliche Förderung (Subvention) ·         Kostensituation (Lohnkosten, Steuern,…) ·         Währungssystem ·         Restriktionen (Import-/Exportvorschriften, …) ·         Arbeitszeiten/Arbeitsschutz ·         Normen ·         Produktionsvorschriften
  • Ethnozentrisch o   Starke Orientierung am Heimatland (auch Manager, Methoden) o   Vorwiegend heimisches Produktdesign o   Glaube, dass heimischer Standard überlegen ist o   Feste Kontrolle der Auslandstöchter/Gesellschaften o   Key-Positionen nur für heimische Manager z. B. Datev, Seeberger
  • Polyzentrisch Genaues Gegenteil von Ethnozentrisch o   Fokus liegt auf lokalen Gesetzen/Kultur/Gewohnheiten o   Verständnis für lokale Geschäftsgewohnheiten o   Maximal geographisch dezentralisiert o   Key-Positionen für ausländische Manager z. B. BMW
  • regiozentrisch àMix aus Ethno- und Polyzentrisch o   Durchgangsphase zur geozentrischen Phase o   Zwei Management-Ebenen 1.       Globale Koordination zwischen HQ und regionalen HQ 2.       Fine-Tuning zwischen regionalen HQ und Niederlassungen o   Gewisse regionale Kultur vorhanden z. B. Sony Europe, Daimler…
  • geozentrisch o   Schwerpunkt auf globaler Optimierung/Vernetzung o   nationale Märkte, dennoch Bedürfnis nach globaler Integration (z. B. Economies of Scale, Lernkurvenvorteile) o   Entwicklung zum globalen Manager o   Typ. Matrixorganisation (Produkt/Land) z. B. Philips, Siemens, Nestlé
  • Markteintrittsstrategien indirekter Ex: kleines U ohne Auslandserfahrung direkter Ex.: risikobehafteter Markt, ggf. zu ertragsschwach für Auslandsproduktion Lizenzverträge: Eintritt in "geschützte" Märkte und/oder Umgehung von Zöllen/hoher Transportkosten Franchising: wenig Investitionen, aber gesamte Prod.palette Joint Ventures: Eintritt in "geschützte", aber sehr attraktive Märkte; Einschränkung der Souveränität Akquisitionen/NL
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  • Standardisierung gleiches Marketing überall Vorteile: ·         Economies of scale ·         Lernkurve Konsistentes Image verlässliche Preise f. Kd. Qualität, Garantie f. Kd. Wiedererkennungswert d Marke Bedürfnis: Technologie, Standards, Produktfeatures, Kompatibilität
  • Marktangepasstes Marketing/Adaption Nachfrage erhöhen Bedürfnis: Marktdiversität, Distribution, mediale Kommunikation, Kultur
  • weltweite Marketingformen im Hinblick auf Standardisierung/Anpassung hohe Standardisierungsvorteile, niedriger Anpassungsbedarf: globales Marketing z. B. Luftfahrt hohe Standardisierungsvorteile, hoher Anpassungsbedarf: Transnationales Marketing niedrige Standardisierungsvorteile, niedriger Anpassungsbedarf: Internationales Marketing (standardisiertes Produkt, dann Auswahl passender Ländermärkte z. b. Textilien) niedrige Standardisierungsvorteile, hoher Anpassungsbedarf: Multinationales Marketing (lokal, kulturelle, regional angepasst z. B. Presse)
  • Sprinklerstrategie Anwendung: bei kurzen Produktlebenszyklen z. B. Technologiebranche wenn hohe F&E-Kosten bei großen Konzernen Vorteile: weniger Risiko, wenn 1-2 Ländermärkte wegfallen --> nicht existenzbedrohend Marktbarrieren für Mitbewerber Nachteile: perfekte Koordination/Orga nötig hoher Kapitalbedarf (€, MA, Wissen,...)
  • Wasserfallstrategie Vorteile: ·         Preisvorteile (Märkte werden erst getestet) ·         Weniger Risiko (wenn Produkt auf einem Markt nicht erfolgreich ist, kann man sich einfach aus dem Markt ziehen) ·         Brückenkopf-Modell: strategische Position als Vorlage, von der aus ins Nachbarland gegangen wird ·         Anpassungen möglich Verlängerung des Produktlebenszyklus à höherer Umsatz Nachteile: Imitate durch Konkurrenz ggf. Fehlentscheidungen, nicht ins Ausland u gehen, weil Produkt auf Heimatmarkt nicht läuft, aber ggf. auf ausländ. Markt
  • internationale Produktpolitik Produktauswahl: für entsprechende Länder Produktvariation: wesentliche Teileigenschaft variieren, z. B. an gesetzliche/techn. Normen anpassen ProduktinnovationEinführung neuartiger Produkte Produktdifferenzierung: Veränderung heimatlichen Grundprodukt um länderspez. Anpassungen (für jedes einzelne Land, für Ländergruppen, länderübergreifende Prod. versionen, Variation des zusatznutzens) Produktdiversifikation z. B. Tankstellenshop Abstufungen bei Prod.innovation:Pionierstrategie: völlig neuartige Prod.Imitator-Strategie: für U neu, für Markt bekanntMarktentwicklungsstrategie: neuer, internationaler Markt ProdukteliminationRückzug aus einem/mehreren Ländermärkten