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Epidemiologie (Subject) / Master (Lesson)

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  • Deskriptive Epidemiologie -beschreibt das Auftreten v Krankheiten mit quant. Maßzahlen -Krankheitshäufigkeit, Krankheitsverteilung (Ort, Zeit, Person) -Hypothesenformulierung -case reports, case series, ökolog. Studien, Migrationsstudien, Querschnitts.
  • Ätiologische Epi −Untersucht das Auftreten einer Erkrankung und Einflussfaktoren („Exposition“), d.h. beschreibt Expositions-Krankheitsbeziehungen quantitativ −Analytisch-beobachtende Epidemiologie −Ursachen-Wirkungs-Beziehungen −Zur Hypothesenprüfung −Bsp. Fall-Kontrollstudien (case-controlstudies), Kohortenstudien(cohortstudies)
  • Analytisch-experimentelle Epidemiologie Gezielte Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen−Hypothesenprüfung−Bsp. Interventionsstudie (interventionstudy
  • Molekulare Epidemiologie -Verknüpfung epidemiologischer Forschung mit biochemischer bzw. molekularbiologischer Forschung −Aufklärung von Mechanismen der Krankheitsentstehung
  • Ziele epidemiologischer Forschung 1.Bestimmung des Ausmaßes einer Erkrankung oder anderer gesundheitsbezogener Faktoren in der Bevölkerung2.Identifizierung der Ätiologie bzw. der Ursache einer Erkrankung und der Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen oder verringern3.Bewertung präventiver und therapeutischer Maßnahmen4.Bereitstellung einer Plattform zur Entwicklung gesundheitspolitischer Entscheidungen
  • Datenquellen -Krankenhausdiagnosestatistik•(Krebs)register•Register zu meldepflichtige Infektionskrankheiten (Robert-Koch-Institut RKI)•Statistiken der gesetzlichen Renten-und Unfallversicherer (Berufskrankheiten..)•Schuleingangsuntersuchungen•Gezielte Untersuchung•Statistisches Bundesamt
  • Quantitative Maßzahlen •Erkrankungshäufigkeit (Morbidität) –Prävalenz, Inzidenz•Sterblichkeit (Mortalität) –Mortalitätsraten
  • •Prävalenz: Inzidenz Unterschied •Prävalenz: –momentane Zahl der Erkrankten –Wahrscheinlichkeit •Inzidenz: –Zahl der Neuerkrankungen in einem Zeitraum
  • Prävalenz Berechnung Zahl der Erkrankten in der Bevölkerung zu einem ZeitpunktZahl aller Personen in der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt
  • kumulative Inzidenz Zahl neuer Erkrankungsfälle in einer ZeitperiodeZahl der Personen unter Risiko in dieser Zeitperiode
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  • Inzidenzdichte Zahl neuer Erkrankungsfälle zu einem bestimmten ZeitpunktZeit unter Risiko für jede Person unter Risiko während der Zeitperiode
  • Kohortenstudie •Prospektive, d.h. in die Zukunft gerichtet •Rekrutierung einer Studienpopulation und (Nach-)Beobachtung hinsichtlich der Entwicklung von Erkrankungen •Entwickeln Personen mit einem bestimmten Merkmal eine Erkrankung häufiger bzw. weniger häufig als Personen ohne dieses Merkmal?
  • Relatives Risiko •Werte von 0 bis unendlich•Gibt an, um wie viel höher oder niedriger das Erkrankungsrisiko einer Gruppe von Personen mit einem bestimmten Expositionsfaktoreist im Vergleich zu einer Gruppe von Personen, bei denen diese Exposition nicht vorliegt.•RR=1 Exposition ist nicht mit Erkrankung assoziiert•RR>1 Risikoerhöhung•RR<1 Risikosenkung
  • Fall-Kontrollstudie •retrospektiv, d.h. in die Vergangenheit gerichtet•Rekrutierung einer Studienpopulation hinsichtlich ihres Erkrankungsstatus, d.h. Erkrankte (Fälle) und Personen ohne diese Erkrankung (Kontrollen)•Einteilung der Fälle und Kontrollen nach ihrer in der Vergangenheit liegenden Exposition•Waren Personen mit der interessierenden Erkrankung häufiger (oder weniger häufig) einer bestimmten Exposition ausgesetzt als Personen ohne diese Erkrankung?24 Prof. Nöthlings
  • Matching •Auswahl von Kontrollen zu gezielten Übereinstimmung bestimmter Merkmale zwischen Fällen und Kontrollen•1 Fall: X Kontrollen•Kontrolle von anderen Einflussfaktoren
  • Risikoschätzung OR •Vergleich der Chancen (Odds) der Exposition unter den Fällen (A/C) mit derjenigen unter den Kontrollen (B/D)•Chancenverhältnis = Odds Ratio
  • Odds Ratio •Werte von 0 bis unendlich•OR=1 Das Vorkommen der Erkrankung steht in keinem Zusammenhang mit dem Expositionsfaktor•OR>1 Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Erkrankung und dem Expositionsfaktor•OR<1 Es besteht ein inverser (gegenläufiger) Zusammenhang zwischen dem Vorkommen der Erkrankung und dem Expositionsfaktor
  • Fehlerquellen in epidemiologischen Studien •Bei der Erfassung der Häufigkeit einer Krankheit (oder anderer Zielgröße) –Zufallsfehler–Stichprobenumfang –Systematische Fehler (Bias) –Störgrößen (Confounder) –Validität –Ethische Aspekte
  • Systematische Fehler (Bias) •Ergebnisse weichen systematisch vom wahren Wert ab •Arten –Verzerrung durch Selektion (Selektionsbias) –Verzerrung durch Messung oder Klassifikation (Informations-oder Messungsbias)
  • Bias •Verzerrung der wahren Tatsachen, die auf einen systematischen Fehler bei der Erhebung der Daten zurückzuführen ist•Ein Effektschätzer weicht systematisch vom wahren Schätzer ab (im Gegensatz zu zufälligen Fehlern)•Unterschätzung oder Überschätzung
  • Exposure Messungen Typen Tägliches VerhaltenAnthropologischBiologischWissenEinstellungen gegenüber Essen
  • Expression der Messungen Kontinuierlich-totale kummulative dosis-average dose- kritische Dosis
  • Expression von Messungen Kontinuierlich -kummulativ-average dose-kritische Dosis-prozent zum Standard Diskret: - particular food- JA/NEIN-Einteilungen - Prozent über/ unter Standard
  • Dosis-Wirkungs-Diagramm- -> Kurve Tod Defizit Marginal Optimal Marginal Toxizität Tod
  • Vorteil Epidemiologscher Analysen Beziehung Nährstoff-Lebensmittelebene -> Wahrscheinlichkeit geringer tatsächliche Beziehung zu erkennen -> Stärkung der Annahme von Kausaliät
  • Maximale Info Nährstoffebene, Lebensmittelebene, Lebensmittelgruppenebene Ernährungsmuster
  • Habituelle Ernährung-Merkmale -für die meisten Studien konzeptionell- tägliche Variation muss verstanden werden um habituelle Ernährung zu erfassen--tägliche Variation, aber zugrunde liegenden stabilen Musters-kein große Variation durch Faktoren wie Wochentag etc.
  • Wahre Zufuhr Mittlere Zufuhr über eine Reihe von Tagen
  • Erhebungstage-Zeitintervall -Zeitintervall kann zu within-person-variation führen-Variation bei aufeinanderfolgenden Tagen gringer als bei einigen Monaten- bei nahaufeinanderfolgenden Tagen Ernährung nicht unabhängig
  • Konsequenzen bei der Wahl einen geringen Zeitintervalls -habituelle Ernärhung missklassifiziert-Within-Person-Variation nach oben oder unten-Regressionskoeffizienten, Korrelationskoeff. und RR verfälscht- Assoziation meist abgeschwächt
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  • Kriterum LM Item Liste 1. Häufigkeit von Personen2. Nährstoffe, die von Interesse sind3. Zufuhr muss  von Person zu Person variieren (interpersonell)
  • Erstellung Food List -interpersoneller Variation- Regression mit Gesamtzufuhr-
  • Evaluation FFQ 1. Mittelwertvergleiche (Datenbanken, interne Daten mit anderem Instrument)2. Anteil and er Zufuhr (keine Angabe zur Güte)3. Reproduzierbarkeit 4. Validität5. Biomarkervergleich (Concentration, Recovery)6. Korrelation mit physiologischer Antwort 7. Vorhersage einer Erkrankungsassoziation (Dreiecksverfahren)
  • Ziele von Validierungsstudien 1. Messung inter-individuelle Variation2. Qualitative Doku, dass Methode tatsächliche Unterschiede der Ernärhung zw. Personen aufzeigen kann3. Kalibrierung zu einem absoluten Wert4. Quantifizierung zur Korrektur der Effektmaße optimal: randomisierte Stichprobe der Population einer Studie
  • Methoden Vergleichsmethode Validierungsstudie Ernährungsprotokoll 24h-Erinnerungsprotokoll Biomarker für spez. Fragestellungen -> Ein-Tag- Erfassung kann nur Kalibrierung ermöglichen, keine Variation