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Sozialpsychologie (Subject) / Gruppen (Lesson)
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- Merkmalen von Gruppen Zugehörigkeits-Wir-Gefühl Soziale Struktur Geteilte Normen Interaktionsmöglichkeiten Zeitliche Stabilität Gemeinsame Ziele Gruppe besteht aus mindestens 2 Personen
- Gruppensozialisation Anstrengung der Gruppe, neue Mitglieder an die bestehenden Gruppennormen und Praktiken zu assimilieren.
- Moreland und Levine Modell 1. Erkundung: Gruppe: Suche nach Menschen, dei Beitrag zur Erreichung der Gruppenziele erreichen können. Künftige Mitglieder: Suche nach Gruppe, die Bedürfnisse erfüllen können ---> Erfüllung der Kriterien erfolgt Eintritt ------> Rollenübergang; Eintritt und Initiation häufig mit Ritualen 2.Sozialisation : Lernen von Rollen und Normen; Übergang zur Akzeptanz als Vollmitglied; Akzeptanz kann abhängig sein vom Niveau der Annäherung an die optimale Mitgliederzahl -----> Rollenübergang; Akzeptanz 3. Aufrechterhaltung: Nach Akzeptanz Phase der Aufrechterhaltung ; Charakterisiert durch hohes Niveau an Festlegung ------> Rollenübergang; Divergenz wegen geringerem Interesse 4. Resozialisation Auf Divergenz könnte Zeit der Resozialisierung mit Versuch folgen, randständige Mitglieder vom Austritt abzuhalten ; Scheitert die Resozialiserung kommt es zum Austritt -----> Rollenübergang ; Sozialer Schmerz Gegenseitig retrospektive Bewertung; Gruppe: Gewisses Maß an Festlegung auf Exmitglied, wenn Beitrag positiv war bzw. im Extremfall Rache, wenn Beitrag negativ war Exmitglied: Angenehme vs. schmerzl. Erinnerg
- Welche 4 Faktoren beeinflussen die innere Struktur von Gruppen Normen Geteilte Erwartungen, wie man sich in der Gruppe zu verhalten hatInformelle und formelle Regeln, die das Verhalten erleichtern, aber auch einschränken"Normbrecher" werden sanktioniertKohäsion ZusammengehörigkeitsgefühlMotiviert die Mitglieder, in der Gruppe zu bleibenHohe Kohäsion wirkt Motivations- und Koordinationsverlusten entgegenStatus Prestige, soziale BewertungRollen Verhaltenserwartungen an eine bestimmte Positionrollenkonformes Verhalten wird belohnt, Abweichungen sanktioniertKlar definierte Rollen steigern Arbeitszufriedenheit und LeistungProblem: Rollenkonflikte
- 5 Phasenmodell nach Tuckman 1. Forming informelles Kennenlernen der Gruppenmitglieder erste Sympathien/Antipathien werden gebildet komfortabelste, am wenig belastende Phase Beziehungen der Mitglieder sind formal und unpersönlich vorsichtiges Abtasten der Gruppenmitglieder untereinander Interne Reihenfolge wird gebildet ----> Wer will welche Rollle; Wer verfolgt welche Ziele 2. Storming Rollenfindung in der Gruppe Festlegung der einzelnen Postitionen der einzelnen Gruppenmitglieder Balance zwischen individuellen Interessen und denen der Gruppe wird gefunden Empathie der Gruppenmitglieder ist gefragt Individualität wird sichtbar Stillschweigen einzelner Mitglieder Offenkundige Annerkennung Hierarchie ----> Wichtigste Phase für den potenziellen Erfolg der Gruppe 3. Norming Beruhigung der Konflikte Zusammenhalt - gegenseitige Unterstützung Gruppenklima verbessert sich Alternativen werden angehört und in Betracht gezogen Ziele werden definiert, Aktivitäten koordiniert Integration der verschiedenen Motive und Ziele zu einem gemeinsamen Ziel Interne Regeln der Gruppen werden eingehalten Rollen sind gefunden, Vertrauen wurde gebildet, Gruppe wächst zusammen 4.Performing Strukturelle Probleme werden gelöst, zum Positiven gewandelt Zwischenmesnchliches ( Anerkennung, Wertschätzung, Kooperation) Team arbeitet selbstständig ( hohe Autonomie) Gruppenleiter übernimmt repräsentative Aufgaben) Erfolge und Misserfolge prägen das Miteinander Identitätsgefühl entsteht Flexible Rollenverteilung, optimale Kompetenznutzung 5.Adjouring Aufgabe wird zu Ende gestellt Mitglieder lösen sich aus dem Korsett der Gruppe und gewinnen Abstand Reforming Geleistete Arbeit und gesammelte Erfahrungen werden reflektiert Möglichkeit um sich von Vergangenes Weiterzuentwickeln ist gegeben Moment des Inneschauens, Zurückschauens und Neuorientierens Bilanzierung des einzelnen prägt die Haltung gegenüber der Gruppe Offene Kommunikation : Möglichkeit sich zu entwickeln und Veränderungsbedarf zu entdecken Grundhaltung ist eher mediativ betrachtend als Vorwärtsdrängen
- Gruppenleistung Additiv Lösung durch Zusammenführung der Beiträge aller Mitglieder Problem: Motivationsverlust, Soziales Faulenzen Beim Tauziehen, Brainstorming, Schneeschaufeln ----> Summe der Leistungen der einzelnen Mitglieder
- Gruppenleistung Disjunktiv Der Beitrag eines Einzelnen wird ausgewählt und zur Gruppenleistung erklärt Problem: Nicht immer hat die dominanste Person die beste Lösung Problemlösen, Fällen einer Entscheidung, mathematische Berechnungen ----> Leistung der Gruppe so gut wie die Leistung des besten Mitglieds
- Kritik Tuckman- Modell Zu starre Reihenfolge---> Bezug zur Realität? Keine Aussagen zu Führungsverhalten Kann auch Rückschritte geben Schneller zu Punkt 4. Performing-----> Teamentwicklungstrainings Keine empirische Forschung über Teamauflösung nach Abschluss des Projektes --> Voraussetzung für eine gute Teamarbeit sind zumindest tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen
- IPA- Interprozessanalyse Aufgabenorientiertes Verhalten----> neutral Sozialemotionales Verhalten----> positiv oder negativ
- Gruppenleistung Konjunktiv Aufgaben müssen von allen Mitgliedern erfolgreich ausgeführt werden Problem: Motivationsverlust bei kompetenten Mitgliedern Beispiel: Bergsteigen, Klettern, Präzisionsarbeit, etwas vertraulich behandeln -->Einzelleistung des schlechtesten Mitglieds
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- Billiard Studie In Anwesenheit vom Publikum verbesserten überdurchschnittliche Billard-Spieler ihre Leistungen von 70 auf 80 Prozent während unterdurchschnittliche Spieler in Anwesenheit vom Publik ihre Leistung von 36 Prozent auf 24 Prozent verschlechterten
- Drive thoery of social facilitation -->Die Anwesenheit anderer Personen bewirkt eine Steigerung der physiologischen Erregung und fördert damit die Ausführung der dominaten Reaktion
- Brainstorming Brainstorming-Sitzungen bringen quantitativ und qualitativ weniger kreative Ideen hervor als wenn man die gleiche Zahl von Personen hat, die getrennt voneinander " Ideen sammeln" Problem: Bewertungserwartungen und Bewertungsängste, Rücksicht auf andere Teilnehmer---> Zuhören, Aussprechen lassen. Während Zuhören werden eigene Ideen vergessen oder überlagert, sodas viele Ideen nicht geäußert werden
- Wissensaustausch In Meetings wird eher über das gesprochen, was sowieso schon jeder weiß beste Lösung wird ncht identizifiert---> z.B Personen mit einzigaritgen Wissen beteiligen sich weniger an Diskussionen Normativer Druck: Man will nicht was anderes sagen um nicht als Außenseiter dazustehen Informativer Druck: Man will das richtige sagen und ist sich nicht sicher wie gut das eigene Wissen ist Hidden Profile: Es werden nur bekannte Wissensinhalte ausgetauscht---> nicht bekannte Informationen von nur einer Person werden unzureichend eingebracht ---> Alternative wird gewählt die nahe liegt und nicht die "optimale"----> suboptimale Entscheidungen werden getroffen
- Risiko Risky shift= höhere Risikofreudigkeit von Gruppenentscheidungen Cautious shift= Vorsichtsschub bei Gruppenentscheidungen
- Wie kommen Gruppenpolarisierungen zustande? Informativer Einfluss: Argumente anderer unterstützen die eigene Meinung und stellen eine breitere Argumentstionsgrundlage zur Verfügung Wiederholte Äußerungen: je häufiger eine Einstellung geäußert wird, desto extremer wird sie---->Wiederholungen erzeugen das Gefühl der Bestärkung und Unterstützung Normativer Einfluss und sozialer Vergleich: Personen streben danach ihre eigene Meinung zu vergleichen und zu bewerten und im Vergleich positiv abzuschneiden; wird die eigene Meinung von anderen geteilt so wird sie vielfach extremer vertreten---> Kohäsion Selbstkategorisierung: Personen definieren sich unter anderrem über die Gruppe---> Abgrenzung nach außen hin
- Gruppendenken Groupthink ---> ist ein Denkmodus in dem Gruppenmitglieder einer hoch kohäsiven Gruppe verfallen, wenn das Bemühen der Gruppenmitglieder um Einmütigkeit, ihre Motivation alternative Wege realistisch zu bewerten, übertont. Beispiel= Amerikanische Invasion an der Schweinebucht in Kuba Niemand der Berater stellte das Projekt in Frage, zwar wurde die Möglichkeiten der Durchführung durchdacht, aber nicht die Invasion als Gesamtes in Frage gestellt.
- Symptome von Gruppendenken Selbsternannte Meinungswächter Illusion der Unverwundbarkeit Illusion der Einstimmigkeit Konformitätsdruck Selbstzensur Abwertung von zuwiederlaufenden Argumenten Unbedingter Glaube an die Moralität der Gruppe macht blind für ethnisch fragwürdige Entscheidungen
- Entstehung von Gruppendenken 1.Hohe Gruppenkohäsion----->Strukturelle Fehler der Organisation -----> Provokativer, situationeller Kontext 2.----->Streben nach Einmündigkeit( Gruppendenken) 3.-------->Fehler im Entscheidungsprozess 4. -----> Erfolge im Entscheidungsprozess sind unwahrscheinlich
- Gegenmaßnahmen Gruppendenken Zurückhaltung von Führenden, insbesondere zu Beginn der Diskussion Offenheit für andere Meinungen ; Ermutigung zu Kritik und Zweifel; Advocatus diaboli Kontakt nach außen halten ---> Experten hinzufügen Hetereogene Gruppen weniger anfällig als homogene Gruppen Offenheit für Entscheidungen