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Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / VL 1_5: Telekooperative Arbeit (Lesson)
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- Definition Telekooperation Telekooperation bezieht sich auf die mediengestützte arbeitsteilige Leistungserstellung von individuellen Aufgabenträgern, Organisationseinheiten und Organisationen, die über mehrere Standorte verteilt sind (Reichwald, Möslein & Oldenburg, 1996).
- Definition Telearbeit Element von Telekooperation Unter Telearbeit werden Arbeitstätigkeiten verstanden, die räumlich entfernt vom Auftraggeber bzw. der Betriebsstätte unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik verrichtet werden. Der Telearbeiter ist dabei elektronisch mit der zentralen Betriebsstätte oder anderen Telearbeitern verbunden.
- Ziele von Telearbeit -Flexible Organisationsstrukturen-Schnelle Anpassung an Veränderungen-Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Grundformen der Telearbeit TeleheimarbeitTelezentrenMobile TelearbeitTelearbeit vor Ort + Alternierende Telearbeit
- Definition Telemedien Werkzeuge zur Transaktion und Weiterverarbeitung von digitalen Daten zwischen Menschen
- Effektivität und Effizienz von Telekommunikation abhängig von: Spezifische Funktions- und Leistungsmerkmale der verwendeten Telemedien Auftrags- und Aufgabenbedingungen Organisatorische Einsatzbedingungen Personenbezogene Faktoren
- Definition Mediensynchronizität Mediensychronizität ist das Ausmaß, in dem Individuen an der gleichen Aufgabe zur gleichen Zeit zusammenarbeiten (Gleichzeitigkeit)
- Das Potential von Telemedien, Kooperationsprozesse zu unterstützen, wird durch fünf Merkmale der Medien (Prädiktoren) bestimmt 1. Übertragungsgeschwindigkeit (Zeit bis zum Eintreffen der Mitteilung)2. Parallelität von Kommunikationsvorgängen (Anzahl gleichzeitiger Kommunikation)3. Symbolvarietät (Anzahl der Möglichkeiten Informationen zu übermitteln)4. Änderbarkeit (Editierbarkeit der Nachricht vor dem Senden)5. Wiederverwendbarkeit (Wiederverwendbarkeit der ursprünglichen Nachricht)
- Ziele der Mediensynchronizität Ziel 1: Konvergenz: Medien mit hoher Synchronizität (Schnelle Übertragung, geringe Parallelität) sind angemessen und führen zu besserer Leistung Ziel 2: Informationsübermittlung: Medien mit niedriger Synchronizität (Hohe Parallelität, langsames Feedback) sind angemessen und führen zu besserer Leistung
- Definition virtuelle Teams Flexible Gruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeiter, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen bzw. Arbeitsaufträgen geschaffen werden und informationstechnisch vernetzt sind (Konradt & Hertel, 2002)
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- Unterschied von virtuellen Teams zu traditionellen Arbeitsgruppen Dezentralisierte und delokalisierte Arbeit Leistungen werden orts- und (teilweise) zeit-unabhängig erbracht Informationen werden in erster Linie durch elektronische Medien ausgetauscht (E-Mail, Messenger, Skype)
- Formen virtueller Teams Virtuelle Funktionsteams (langfristige Zusammenarbeit, Änderung der Gruppenzusammensetzung und der Kompetenzen oder Auflösung nur nach betrieblichen Reorganisationen) Virtuelle Projektteams (Kurzfristige Zusammenarbeit, klar umrissener Zeitraum, lösen sich auf, wenn der Arbeitsauftrag erfüllt ist)
- Korrelate virtueller Teams Inputfaktoren --> Prozessfaktoren --> Outputvariablen(z.B. Persönlichkeit) (z.B. Konfliktmanagement) (z.B. Team Leistung) î Moderatoren (z.B. Technologie)